Allgemein

  • Countdown

    Endlich läuft der Countdown zum Saisonstart 2018. In zwei Wochen geht es zurück ins Wasser. Kaum zu glauben, bekam doch der Nordosten heute, zu Ostern, noch einmal eine Ladung Schnee beschert. Immerhin weisen alle Temperaturprognosen nach oben. Von null auf fünfzehn in 3 Tagen, behauptet die Vorhersage. Vielleicht zeigt sich dann Mitte April in Barth auch das erste, zarte grün in der Natur.

    Vermutlich werden wir aber nur wenig Zeit haben, danach zu suchen, denn das Auswintern unserer Danja, bei geplant wenig verfügbarer Zeit, sorgt für einen straffen Zeitplan. Nach zwei Tagen wollen wir eingerichtet, aufgeriggt und technisch durch-getestet, bereit sein, für den ersten Segeltörn des Jahres.

    Einen weiteren Countdown haben wir ebenfalls angestoßen: Unsere Segelzeit soll bereits in 2019 beginnen. Damit steht uns ein arbeitsreiches Jahr bevor, denn wir wollen, nach durchgeführtem Refit, ohne festem Wohnsitz in Deutschland auf Langfahrt gehen. Geplanter Beginn: Mai 2019. Daumen drücken!

    Das Bild des Barther Hafens entstand übrigens beim Auswintern in die letzte Saison, im Mai 2017. Wir sind dieses Jahr also knapp 4 Wochen früher dran.

  • Über den Berg

    Mittlerweile sind wir in 2018 angekommen und die Zeit bis zum Auswintern ist kürzer, als das Winterlager bereits andauert. Wir sind also über’m Berg. Damit wird es Zeit für erste Planungen zur Saison. Wie schon in den Vorjahren, wollen wir den Kappelner Heringstagen einen Besuch abstatten. Im Sommer planen wir dann auf vier Wochen Bordzeit am Stück. Wenn das Wetter mitspielt, geht es Richtung Norwegen. Erstmals werden wir unter dem Stander des Trans-Ocean Vereins segeln. Am Rande der Boot Düsseldorf traten wir bei, denn so langsam aber sicher beginnen die Vorbereitungen für unsere Segelzeit. Auch einige Upgrades aus unserer Refit-Planung stehen auf dem Programm. Neben einigen Elementen des Riggs (Umlenkblöcke der Fallen, Holepunkte der Vorsegel, Spi-Baum) werden wir die Sicherheitsausrüstung teilweise erneuern (Lifelines, MOB-Talje, Rettungsring) und einen AIS Transponder einrüsten. Und bis dahin üben wir uns noch in etwas Geduld und wünschen allen Lesern einen guten Saisonstart!

  • Saisonstart 2017

    Segelbereit und mit neuen Decksalonfenstern

    Mit einiger Verzögerung liegt unsere DANJA seit dem 12. Mai wieder im Wasser. Das ist, im Vergleich zu den vorherigen Jahren spät, berücksichtigt man jedoch das mehr als bescheidene Wetter dieses Frühjahrs, haben wir wohl nichts verpasst. Bei bestem Wetter habe ich dann übers Wochenende unser Schiff für den ersten Törn des Jahres vorbereitet. Der Mast wurde noch am Freitag gestellt, dank den Werftarbeitern der Rammin-Werft, die an diesem Tag einige Überstunden leisteten. Am Samstag hieß es dann für mich zunächst Deck schrubben, dann montierte ich den Baum, ordnete Fallen und Schoten, verlegte DANJA an ihren Liegeplatz, bunkerte einen Teil des Proviants und so weiter, und so fort. Am Sonntag erlaubte mir die morgendliche Windstille schließlich auch noch das aufziehen von Groß und Genua, womit für unseren ersten Törn alles bereit ist. Ziel: Die 39. Kappelner Heringstage.

  • Refit der Decksalonfenster

    Das Refitprojekt im Winterlager 2016/2017 ist der Tausch der Fenster des Decksalons. Der Ausbau ging schnell vonstatten, ganz so einfach wie zunächst vermutet, gestaltet sich der Tausch dennoch nicht. Erst mit Abbau der Rahmen offenbarte sich die Art des Einbaus: Alle Fenster waren durch den Aufbau hindurch verschraubt. Eine Bauart, die heute nicht mehr üblich ist. Insbesondere die Radien der Rahmen machen zum Teil erforderlich, die Fensteröffnungen in begrenztem Umfang anzupassen. Auch erlaubt die Rundung des Decksalons keine Glasfenster, hier muss Plexiglas zum Einsatz kommen. Nach Rücksprache der Werft mit den Herstellern sieht der Plan nun so aus: Alle Fenster mit 10mm dickem Material, die vorderen Fenster in Glas, die seitlichen in Plexiglas. Nach Anpassung der Öffnungen und verschließen der Bohrlöcher werden moderne Klemmrahmen verwendet, die wartungsfrei lange Dichtigkeit versprechen. Soweit der Plan. Bin gespannt wie die Realisierung aussehen wird – und hoffe auf einen erträglichen Endpreis. Das Bild zeigt das vordere Decksalonfenster auf der Steuerbordseite.

  • Wettervorhersage auf Langfahrt

    Böenwalze vor Anholt

    In der freien Zeit über den Jahreswechsel beschäftigte ich mich einmal mehr mit dem Thema Wetter und Vorhersage auf Langfahrt. In unserem jetzigen Heimatrevier, der Ostsee, ist dies ein Thema, das wir ohne größere Problem, allein mit einem Smartphone abdecken können. Als Backup bleiben dann immer noch Rundfunk und VHF-Radio. Das gilt im Bereich Kattegat, Belte und Sunde und über Bornholm bis Blekinge (Schweden), wo wir mit vielleicht ganz wenigen Ausnahmen immer in Reichweite eines Netzbetreibers unterwegs waren. Mein Anbietervertrag erlaubt mir dabei das unbegrenzte Telefonieren und Surfen in allen bisher von uns besegelten Ländern.
    Mit Ausnahme der Überfahrten über Nordsee und Biskaya (meine Einschätzung) kommt man mit dieser Grundausstattung (Smartphone mit Vertrag, UKW-Radio und VHF Funk) in allen Küstengewässern Westeuropas ganz gut zurecht. Die Wetterdaten, die ich für Analyse und Vorhersage heranziehe, umfassen die Seewetterberichte / Bulletins verfügbarer Anbieter wie DWD oder UKMO, GRIB Daten, Wetterfax (Analyse und 24h-Vorhersage) und weiterer Angebote im Internet. Alle zusammen ermöglichen ein gutes Bild über Wind, Niederschlag, Luftdruck, Frontverläufe und Seegang. Gleichwohl stehen alle diese Quellen, mit der erwähnten Ausrüstung, nach Verlassen der Küstengewässer, auf hoher See nicht mehr zur Verfügung.
    Uns Fahrtensegler stehen dann zwei Technologien zur Verfügung, mit denen die zuvor erwähnten Informationen weiterhin bezogen werden können: Datenverkehr auf Kurzwelle (Stichwort PACTOR) und Satellitenkommunikation. Die Komplexität und die hohen Anschaffungskosten eines PACTOR-Einbaus schrecken mich, nach Studium vieler Quellen im Internet, eher ab. KISS (Keep it simple, stupid!) sollte auch hier das Motto sein. IT (Notebook/PC) gehören bereits zur Ausstattung, verbunden mit einem Satelliten-Telefon lassen sich textbasierte Informationen über E-Mail abrufen. So können z.B. GRIB-Daten, NAVTEX und Wetterwarnungen ortsunabhängig empfangen werden. Fehlen nur noch Wetterkarten. Sie lassen sich mit relativ geringem Aufwand mit einer speziellen Antenne und unter Nutzung der IT-Ausstattung empfangen, bzw. zur Darstellung bringen.
    Die für mich aus heutiger Sicht wesentlichen Quellen für weitere Informationen habe ich in nachfolgenden Links festgehalten:

    • Einstieg für Informationen zum E-Mail-Abruf textbasierter Wetterdaten incl. GRIB, Bulletins und Vorhersagen über Saildocs: http://www.saildocs.com/
    • Wettervorhersagen und NAVTEX messages weltweit, sortiert nach METAREAs:
      http://weather.gmdss.org/I.html
    • Informationen zum direkten Empfang der Daten von Wettersatelliten: http://www.segelnetz.de/wettersat, alternativ http://www.wesacom.de/e_main.htm
    • Empfangsausrüstung für Wetterfax über Satellit: http://www.wraase.de/shop.html, alternativ http://www.df2fq.de/produkte/r2fx.html
    • … und schließlich noch die Antenne: http://www.wesacom.de/mx137_e.htm
  • Winterlager

    Im Winterlager
    Im Winterlager

    Seit dem 4. November ist unsere Danja aus dem Wasser. Leider reichte die eingeplante Zeit nicht aus, beim Legen des Mastes dabei zu sein. An beiden Tagen, die wir für diese Arbeit vorgesehen hatten, blies ein stürmischer Wind aus westlichen Richtungen. So mussten wir, nachdem wir alle vorbereitenden Arbeiten für das eigentliche Legen des Mastes abgeschlossen und Danja zum Kran verlegt hatten, unser Schiff mit leicht gemischten Gefühlen in die Hände der Werft Rammin geben, die die verbleibenden Arbeiten nach unserer Abreise natürlich professionell erledigten. Nun liegt der Mast im Mastenlager und unser Schiff im Hallen – Winterlager, wo auch die beauftragten Arbeiten durchgeführt werden sollen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Zeit bis zum Beginn der Saison 2017 kürzer anfühlt, als sie tatsächlich ist.

  • Törnvorbereitung

    Diesen Sommer gönnen wir uns erneut 4 Wochen am Stück mit unserer Danja. Ziel wird Blekinge sein. Zwei Wochen vor Törnbeginn bot sich die Möglichkeit eine Dienstreise mit letzten Vorbereitungen zu verbinden. So stand denn am 16./17. August ein Ölwechsel auf der To-Do-Liste, außerdem ich bunkerte alle Lebensmittel und Getränke, die bis zum Törnstart am 30.08. keine Kühlung brauchten. Da kam einiges zusammen…

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  • Wir sind wieder im Wasser !

    Die Segelsaison 2016 hat für uns begonnen. Als erstes Boot im Yachthafen des Barther Yachtservice ist unsere Danja heute wieder zurück in ihr Element gekrant worden. Die neue Kuchenbude (Segelmacherei Boldt, Rebnitz-Damgarten) ist schon drauf, über’s Osterwochende steht als Großprojekt der Tausch der Batterien mit neuer Verkabelung und Aufteilung in Starter- und Versorgerbatterien an. Darüber im nächten Post mehr…
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  • 2016 ist da!

    Allen Lesern unseres Blogs ein gutes neues Jahr!

    Wir stecken bereits in den Planungen für die neue Segelsaison und anstehende Arbeiten, wie Tausch der Batterien und Änderung der Stromversorgung, neue Kuchenbude anpassen etc., sind in Vorbereitung. Leider hält uns der Kälteeinbruch im Norden von kleineren Arbeiten am Schiff ab, die freie Zeit über Neujahr hätten wir gern für einen Besuch genutzt.

    Über Facebook wurde ich auf nachfolgende Petition aufmerksam, über deren Erfolg ich mich auch im Hinblick auf einen noch dort geplanten Törn (NOK – Helgoland – Eider – NOK) freuen würde. Hintergründe wurden auch von der YACHT veröffentlicht (Zum Artikel der YACHT):

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    Saisonende

    Bereit zum Auswassern
    Bereit zum Auswassern

    Auch wenn unser Ausflug am ersten Oktoberwochenende noch so schön war, ein Blick in unsere vollen Terminkalender führte uns vor Augen, dass ein weiterer Spätsommer-Wochenendtörn kaum mehr möglich war. Die Temperaturen würden weiter fallen, die Tage kürzer und das Wetter unbeständiger werden. Deshalb reisten wir bereits am nachfolgenden Wochenende erneut zu unserer DANJA um sie auf das Winterlager vorzubereiten. Bei bestem Segelwetter mit milden Temperaturen nahmen wir am 10. Oktober die Segel ab und erledigten einen großen Teil der Einwinterungsarbeiten. Danach war unser Schiff trockengelegt, der Tank voll und alles gründlich durchgeputzt. Den Ölwechsel schieben wir bis zum Auswassern, der Motor soll vom Jachtservice noch gründlich überprüft werden. Er läuft seit einiger Zeit unrund, vermutlich zumindest zeitweise auf nur drei Zylindern, Drehzahlanzeige und Ladestrom schalten erst nach deutlicher Drehzahlerhöhung auf, weitere Wartungsarbeiten können dabei gleich mit erledigt werden. Nächster Termin: Auskranen.