Bordküche

Hier werden leckere Rezepte für die Bordküche vorgestellt, die wir im Laufe der Zeit besonders gut fanden.

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    Angrillen an Bord

    Auf Madeira gilt unter der Woche weiterhin aufgrund der Pandemie eine Ausgangssperre ab 19.00 Uhr. Geschäfte, Bars und Restaurants schließen eine Stunde davor. Am Wochenende beginnen die Beschränkungen bereits eine Stunde früher. Das wirkt sich in gewissem Maß auch auf unsere Ausflüge aus. Mit An- und Rückreise zu den entfernteren Ausflugszielen bleibt vor Ort nur begrenzte Zeit übrig, die wir nicht mit Restaurantbesuchen verschwenden wollen. Guter Grund also, unseren Bordgrill endlich in Betrieb zu nehmen, denn bei Rückkehr ist der Hunger in der Regel groß. Nach unserem Ausflug ins Nonnental hieß es deshalb am 23. Januar „Angrillen“ auf unserer DANJA. Auf dem Grill landeten nach einem kurzen Zwischenstopp bei Pingo Doce, neben einer Paprikaschote für einen bunten Salat, zahlreiche Hühnerschenkel und – Flügel, die den Tag wunderbar abrundeten. Der Magma – Grill gehört ab sofort zu den intensiv genutzten Ausrüstungsgegenständen, die wir nicht mehr missen wollen.
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    Gruß aus der Küche

    Vom Markt in den Topf… Gemüseeintopf.

    In unserem Blog gibt es eine Kategorie, die wir seit langer Zeit stark vernachlässigt haben: Die Kategorie Bordküche. Die See macht bekanntlich hungrig. Bei der vielen frischen Luft, der dauernden Bewegung des Schiffes, die ausgeglichen werden will und der Anspannung während der Wachen auch kein Wunder.
    Nicht immer liegt ein Restaurant gleich „um die Ecke“. Zumal es dort nur selten besser schmeckt, als frisch in der eigenen Kombüse zubereitet. Trotz aller Einschränkungen, die die Bordküche eines 11-Meter-Bootes so mit sich bringt, kommt uns in dem Zusammenhang Dosenfutter nur dann auf den Teller, wenn Seegang und Wetter kochen fast unmöglich machen.

    Lachs mit Blattspinat

    Von dem, was wir in unserer Bordküche im Laufe des vergangenen Jahres so alles kreiert haben, wollen wir hier eine kleine Auswahl zeigen. Soll nicht heißen, dass wir unseren Reiseblog zu einem Foodblog umwandeln wollen, aber vielleicht schaffen wir es, im laufenden Jahr mit etwas mehr Aktualität über unsere Kreationen zu berichten. Und wenn uns ein Restaurant oder eine Bar besonders beeindruckt, werden wir versuchen ebenfalls in dieser Kategorie davon zu berichten.
    Hier geht‘s zu allen Food-Pics in unserem Fotoalbum.

    Pizza da Barca a Vela
  • Fisch. Einfach, lecker.

    Fisch stand, während unseres Törns in die Westschären Schwedens, so oft wie möglich auf unserem Speiseplan. „Fangen“ mussten wir ihn zumeist beim Fischhändler. So nah am Anlandeort war die Ware jedoch stets sehr frisch und konnte bedenkenlos für mehrere Tage auf Vorrat gekauft werden. Auch nach 2 Tagen im Kühlschrank entwickelte sich kein Fischgeruch, wie er oft im Supermarkt im Süden Deutschlands zu beklagen ist, wo der Fisch offenbar deutlich länger unterwegs ist, bevor er in der Auslage landet. Ein weiterer Pluspunkt so frischen Fischs ist, dass er in der Pfanne nicht zerfällt. Ähnlich einem Steak ist er uns stets gelungen und landete als Ganzes auf dem Teller

    Die Zubereitung war stets dieselbe: Würzen des Filets mit Salz und Pfeffer, leicht mit Mehl bestäuben und dann in nicht zu wenig Butter braten. 3-5 Minuten von jeder Seite und schon war das Dinner fertig. Serviert wurde unser Fisch mit einer Schnitte Zitrone, als Beilage gab es zumeist Pellkartoffel (alternativ Tomatenreis oder Spaghetti al pomodoro) und einen gemischten Salat. Wurde einfach nie langweilig.

    Besonders lecker finden wir Filets,  die auf der Haut gebraten werden können. So vorbereitet gibt es sie im Laden leider selten. Unser absoluter Lieblingsfisch war Dorsch. Getoppt nur von fangfrischer Makrele, wovon wir eine, auf dem Weg nach Anholt, selbst fangen konnten.

    Fischdinner

  • Noch 2 Wochen

    So, nun sind es nur noch zwei Wochen bis „Leinen los“. Die Proviantliste ist erstellt, um nicht alles am letzten Tag erledigen zu müssen, geht es heute zum ersten „Groß“-Einkauf der haltbaren Artikel, denn leider gibt’s in Greifswald noch keinen Einkaufsservice.

  • Hummer

    Für alles gibt’s ein erstes Mal. Auch für die Zubereitung eins Hummers.
    Wir ergatterten das Tier direkt vom Fischer in Serejö Havn auf unserem Sommertörn 2012. Frisch vom Fischer auf den Tisch sozusagen.
    Wir transportierten das muntere, ca. 1 kg schwere Kerlchen in einer Schüssel, ein feuchtes Handtuch sollte ihn zunächst vor Austrocknung schützen.
    Er passte gut in unseren größten Topf, in dem wir reichlich Salzwasser zum kochen brachten. Alternativ verwende man Gemüsefonds- oder Brühe, die wir nicht hatten. Merke: Man tötet den Hummer, indem man ihn Kopf zuerst in sprudelnd kochendes Wasser gibt. (Das ist die einzige in Deutschland erlaubte Methode…)
    Für die ersten 500 gr. seines Gewichts lässt man den Hummer 10 min kochen, für die nächsten 500 gr. weitere 10 min köcheln. Für die jeweils nächsten 500 gr. (hätte nicht in unseren Topf gepasst) hängt man weitere 5 min an.
    Das ganze reicht man dann mit zerlassener Butter (evtl. mit Knoblauch) und Zitrone.
    Guten Appetit – und viel Spaß beim Zerlegen 😉

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  • Proviant während des Überführungstörns

    Ist schon erstaunlich, wie viel auch für nur 2 Personen für 5 Tage an Proviant zu beschaffen ist. Immerhin war es uns diesmal möglich sowohl Gepäck als auch Proviant ins Auto zu bekommen, womit uns der wenig spaßige Einkaufsstress vor oder nach der Übernahme erspart blieb. Nachfolgende Liste umfasst den Proviant für vier Dinner sowie Frühstück, Mittagsessen und Snacks, die wir während unseres Überführungstörns vom 2.-6.10.2010 fast vollständig aufbrauchten.
    Besonderes Highlight war das Schweinefilet mit Mediteranem Gemüse aus dem Backofen, etwa gleich auf mit dem frischen Fisch, den wir in Soenderborg ergattert hatten.

    Schweinefilet mit mediterranem Gemüse

    Einkaufsliste Überführungstörn Oct. 2010