Allgemein

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    Drehtag mit DANJA

    Am ersten Juli erhielten wir eine Email vom SWR. Die Redakteurin der Abteilung Film und Doku war während ihrer Recherche für eine Sendung in der Serie Eisenbahnromantik auf unseren Blog gestoßen und fragte an, ob wir mit DANJA in den Schlussszenen der Reportage teilnehmen wollten. Spontan sagten wir zu, obwohl der geplante Drehtag eine weitere, kleine Verschiebung unserer Weiterreise bedeuten würde.

    Nach einigen Emails und Telefonaten fand der Dreh dann tatsächlich am 14. Juli statt.

    In Lagos, der Endstation der Eisenbahnstrecke entlang der Algarve, solle der Film mit Szenen zu einem Segelboot, welches zum Sonnenuntergang im portugiesischen Passatwind, welcher an diesem Ort beständig auftritt, auf den Atlantik hinaussegeln.

    Das Licht der untergehenden Sonne war zum Dreh ebenso präsent, wie der Wind, und wir gaben mit DANJA und einem Kameramann an Bord unser bestes, um die perfekten Bilder einzufangen.

    Um halb zehn legten wir wieder in Lagos an, um den Kameramann von Bord zu lassen, nicht ohne davor noch in geselliger Runde mit Redakteurin und einem weiteren Teammitglied Klönsnack bei einem „Anleger“ zu halten.
    Einige Bilder vom Drehtag haben wir erhalten, eine DVD wird nach Abschluss des Schnitts noch folgen. Ausstrahlung der Sendung ist für 2021 geplant. Kleiner Fakt am Rande: Für DANJA ist es der zweite Medienauftritt. Der erste erfolgte nach unseren Infos beim Stapelhub in Varel vor Rund 30 Jahren. Wurde ja mal wieder Zeit…

    P.S.: Danke @Kirsten Ruppel für die Bilder.

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    Wilder Westen

    Ein Ausflug an die Costa Vicentina, der Westküste der Algarve, ist fast wie eine Reise in eine andere Welt. Seit 1988 ist der Küstenabschnitt Naturschutzgebiet und von der Überentwicklung der Südküste völlig verschont geblieben. Dünn besiedelt, mit einzigartiger Flora und Fauna und wunderschönen Stränden, die, wenn überhaupt, vorwiegend von Surfern besucht werden. Für den Badeausflug ist das Wasser zu kalt und der Atlantik zu rau.
    Unser Trip führte uns zunächst zur Praia da Arrifana, südwestlich von Aljezur, wo wir auf der Terrasse der Tasca D‘Arrifana vorzüglich zu Mittag aßen. Nach einem Besuch der Ruine des Fortaleza de Arrifana und einem kleinen Strandspaziergang besuchten wir anschließend noch bei Carrapateira die Strände Praia do Amado und kurz vor Sonnenuntergang die Praia da Bordeira. Weitläufig, von herber Schönheit und menschenleer. Grandios.
    Weiter Bilder findest du wie immer im Fotoalbum.

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    Gruß aus der Küche

    Vom Markt in den Topf… Gemüseeintopf.

    In unserem Blog gibt es eine Kategorie, die wir seit langer Zeit stark vernachlässigt haben: Die Kategorie Bordküche. Die See macht bekanntlich hungrig. Bei der vielen frischen Luft, der dauernden Bewegung des Schiffes, die ausgeglichen werden will und der Anspannung während der Wachen auch kein Wunder.
    Nicht immer liegt ein Restaurant gleich „um die Ecke“. Zumal es dort nur selten besser schmeckt, als frisch in der eigenen Kombüse zubereitet. Trotz aller Einschränkungen, die die Bordküche eines 11-Meter-Bootes so mit sich bringt, kommt uns in dem Zusammenhang Dosenfutter nur dann auf den Teller, wenn Seegang und Wetter kochen fast unmöglich machen.

    Lachs mit Blattspinat

    Von dem, was wir in unserer Bordküche im Laufe des vergangenen Jahres so alles kreiert haben, wollen wir hier eine kleine Auswahl zeigen. Soll nicht heißen, dass wir unseren Reiseblog zu einem Foodblog umwandeln wollen, aber vielleicht schaffen wir es, im laufenden Jahr mit etwas mehr Aktualität über unsere Kreationen zu berichten. Und wenn uns ein Restaurant oder eine Bar besonders beeindruckt, werden wir versuchen ebenfalls in dieser Kategorie davon zu berichten.
    Hier geht‘s zu allen Food-Pics in unserem Fotoalbum.

    Pizza da Barca a Vela
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    Boas Festas aus Portugal

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    Der weihnachtliche Lichterschmuck in Lagos erinnert uns daran, dass wir uns in großen Schritten Weihnachten und dem Jahreswechsel nähern. Zeit also, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, zumindest dann, wenn wir nicht gerade an unserem Boot werkeln…
    2019 brachte für uns große Veränderungen: Familie, Freunde und Kollegen sagten wir für längere Zeit auf Wiedersehen, Jobs, Wohnsitz und die Heimat ließen wir im Kielwasser zurück, als wir uns in unserem neuen Zuhause auf den Weg machten, die sieben Meere zu erkunden.
    Wir steckten die Ziele für dieses Jahr noch nicht zu weit, was uns Zeit gab, uns an das neue Leben auf See zu gewöhnen, zu lernen, was es bedeutet, Zeit zu haben, einen eigenen Takt zu finden, im Einklang mit der See, dem Wetter und den Jahreszeiten. So genießen wir die schönen Momente auf dem Wasser, vor Anker oder an Land, wann immer sie sich anbieten und freuen uns auf die nächsten Ereignisse, gerade dann, wenn es mal nicht so rund läuft.
    Unser Geschenk zu Weihnachten ist die Gewissheit, alles richtig gemacht zu haben, wofür wir sehr, sehr dankbar sind.
    Wir wünschen unseren Familien und Bekannten und allen, die uns kennen, ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
    Das gilt auch ganz besonders für meine ehemaligen Kollegen in Manching und Hohn sowie den Site Teams an den Standorten, als auch Christines ehemaligen Kollegen des AusbZPi in Ingolstadt, hier insbesondere der gesamten FISt.

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    Delfine!


    An den Küstenabschnitten zweischen Porto, Figueira da Foz und Nazaré bot sich uns, sicherlich auch dem ruhigen Wetter geschuldet, ein besonderes Schauspiel: Zahllose Delfine gingen hier auf die Jagd und ließen es sich zwischendurch nicht nehmen, mit der Bugwelle unserer DANJA zu spielen. Fast ohne Unterbrechung wechselten sich Gruppen dieser wunderbaren Geschöpfe vor unserm Bug ab. Oft sah man sie schon von weitem Kurs auf uns nehmen, um uns dann 10, 20 Minuten lang zu begleiten, bevor Sie sich dann wieder auf Futtersuche begaben. Teilweise herrschte vor dem Schiff echtes Gedränge. Dabei sind natürlich viele Bilder und Videos entstanden, für die wir ein eigenes Fotoalbum erstellt haben. Viel Spaß beim betrachten.

     

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    Ostern auf dem Wasser

    Morgenstimmung auf der Pötenitzer Wiek

    Drei Wochen leben wir nun an Bord. Das Einzugschaos ist weitestgehend gebändigt und die beauftragten Arbeiten sind endlich abgeschlossen. Der stramme Ostwind hat zu akzeptabler Stärke abgenommen und wir wagen zu Karfreitag unsere erste Probefahrt. Die dauert dann nicht lange, denn über 1500 U/min nehmen Vibrationen am Antrieb beunruhigend zu. Da passt wohl die Ausrichtung der Propellerwelle noch nicht so ganz. Wir setzen die Genua und segeln auf die Reede in der Pötenitzer Wiek. Mit Sonnenuntergang flaut der Wind vollständig ab und wir verbringen einen ruhigen Abend im Decksalon, wo der Taylors-Ofen behagliche Wärme spendet.
    Davor mussten wir uns allerdings noch auf die Suche nach der Ursache für das wiederkehrende Wasser in der Bilge machen. Es ist die Druckwasserpumpe, die im Betrieb leckt. Die muss also nach Ostern auch noch raus. Bis dahin genießen wir erst mal die Zeit auf dem Wasser und wünschen von der Trave allen Lesern ein Frohes Osterfest.

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    Angekommen

    Liegeplatz für die ersten Wochen an Bord

    Eine Woche ist es her, dass wir unser neues Zuhause bezogen haben. Die Böbs-Werft hat Wort gehalten und den gewünschten Einzugstermin gehalten. Als wir am 28.03. in Travemünde ankamen, lag DANJA bereits mit gestelltem Mast im Wasser. Über‘s Wochenende verstauten wir das gesamte Umzugsgut auf und unter Deck und verbrachten die ersten Nächte als Liveaboards auf unserem Schiff. Zu den verbleibenden Arbeiten in den vergangen Tagen gehörten – neben dem Verstauen unseres Hausstands – die Inbetriebnahme des Motors und des Ofens, das Einbringen der neuen Polster, Anbringen der neuen Gardinen, Segel aufziehen, Windsteueranlage fertig montieren und vieles mehr. Am Mittwochnachmittag verlegten wir schließlich vom Ausrüstungskai auf einen regulären Liegeplatz. Gut für‘s Wohlbefinden und ein erster Test des Motors. Die To-Do-Liste ist noch lang, dennoch fühlen wir uns gut in unserem neuen Leben und Zuhause. Erstaunlich, wie schnell und wie weit das alte Leben zurück bleibt. Unsere Segelzeit hat (fast) begonnen…

  • Noch 63 Tage

    Während für uns die Tage bis zum Beginn unseres neuen Lebensabschnitts immer weniger werden, haben bei der Böbs-Werft die Refit-Arbeiten so richtig Fahrt aufgenommen. Elektriker, Metaller, Rigger, Segelmacher, Polsterer – geben sich quasi die Klinke in die Hand. Die Professionalität und Qualität der Arbeit ist bemerkenswert und gibt uns ein gutes Gefühl, dass unser Einzugstermin gesichert ist. Damit bleibt der Kopf frei für die Vorbereitung unseres Umzugs. Letze Arztbesuche und Impfungen, Behörden wie Finanz- und Meldeämter, Versicherungen, Verkauf unseres Autos und Ausplanung unserer letzten Woche in Ingolstadt stehen zurzeit an. „Koffer“ packen für die Umzugsreise, Entsorgen der letzen Sachen, die nicht mit auf’s Schiff können, Abmeldung beim Einwohnermeldeamt, Übernahme und Beladen des Umzugswagens und Wohnungsübergabe sind die wichtigsten Dinge, die es zu ordnen gilt. Dann heißt es im übertragenen Sinne „Leinen los“. Der Countdown steht bei 63 Tagen… Ein paar Bilder von unserer Baustelle findest du im Fotoalbum.

  • Zeitenwende

    Das Wort Zeitenwende steht gemäß Wikipedia u.a. für den Beginn einer neuen Ära und beschreibt im Allgemeinen eher epochale Ereignisse, als individuelle Veränderungen im Leben eines segelnden Paares. Beim Ausmaß der Veränderungen, die wir zurzeit anstoßen und umsetzen, beschreibt es dennoch die Situation in der wir uns gefühlsmäßig befinden. Das Auflösen eines über Jahrzehnte gewachsenen Hausstands, das Verlassen der eigenen Wohnung mit Umzug in eine Übergangswohnung, die Beauftragung der Werft für die Durchführung der Refit-Arbeiten und nicht zuletzt die Festsetzung des Datums für die Beendigung unserer Arbeitsverhältnisse waren die Meilensteine der letzten Wochen, nach der Überführung unseres Schiffes nach Travemünde. Und die Liste der Dinge, die noch zu regeln sind, bevor wir unser schwimmendes Zuhause beziehen können, wird gefühlt eher länger, als kürzer. Am 22.12. verbleiben uns noch 100 Tage als Landbewohner. 100 Tage, in denen wir allen Ballast loswerden, die Werft alle Arbeiten abschließen und wir unseren Umzug von Ingolstadt ins künftige Zuhause durchgeführt haben müssen.
    Die Stimmung schwankt entsprechend irgendwo zwischen freudiger Erwartung und leichter Panik hin und her. Sollten bis zum 1. April hier keine weiteren Beiträge erscheinen, so möge man uns das verzeihen. Drückt uns die Daumen, liebe Leser…
    Bis dahin Euch allen ein gesegnetes Weihnachten und kommt gut rüber!

  • Countdown

    Endlich läuft der Countdown zum Saisonstart 2018. In zwei Wochen geht es zurück ins Wasser. Kaum zu glauben, bekam doch der Nordosten heute, zu Ostern, noch einmal eine Ladung Schnee beschert. Immerhin weisen alle Temperaturprognosen nach oben. Von null auf fünfzehn in 3 Tagen, behauptet die Vorhersage. Vielleicht zeigt sich dann Mitte April in Barth auch das erste, zarte grün in der Natur.

    Vermutlich werden wir aber nur wenig Zeit haben, danach zu suchen, denn das Auswintern unserer Danja, bei geplant wenig verfügbarer Zeit, sorgt für einen straffen Zeitplan. Nach zwei Tagen wollen wir eingerichtet, aufgeriggt und technisch durch-getestet, bereit sein, für den ersten Segeltörn des Jahres.

    Einen weiteren Countdown haben wir ebenfalls angestoßen: Unsere Segelzeit soll bereits in 2019 beginnen. Damit steht uns ein arbeitsreiches Jahr bevor, denn wir wollen, nach durchgeführtem Refit, ohne festem Wohnsitz in Deutschland auf Langfahrt gehen. Geplanter Beginn: Mai 2019. Daumen drücken!

    Das Bild des Barther Hafens entstand übrigens beim Auswintern in die letzte Saison, im Mai 2017. Wir sind dieses Jahr also knapp 4 Wochen früher dran.