Allgemein

  • Wir sind wieder im Wasser !

    Die Segelsaison 2016 hat für uns begonnen. Als erstes Boot im Yachthafen des Barther Yachtservice ist unsere Danja heute wieder zurück in ihr Element gekrant worden. Die neue Kuchenbude (Segelmacherei Boldt, Rebnitz-Damgarten) ist schon drauf, über’s Osterwochende steht als Großprojekt der Tausch der Batterien mit neuer Verkabelung und Aufteilung in Starter- und Versorgerbatterien an. Darüber im nächten Post mehr…
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  • 2016 ist da!

    Allen Lesern unseres Blogs ein gutes neues Jahr!

    Wir stecken bereits in den Planungen für die neue Segelsaison und anstehende Arbeiten, wie Tausch der Batterien und Änderung der Stromversorgung, neue Kuchenbude anpassen etc., sind in Vorbereitung. Leider hält uns der Kälteeinbruch im Norden von kleineren Arbeiten am Schiff ab, die freie Zeit über Neujahr hätten wir gern für einen Besuch genutzt.

    Über Facebook wurde ich auf nachfolgende Petition aufmerksam, über deren Erfolg ich mich auch im Hinblick auf einen noch dort geplanten Törn (NOK – Helgoland – Eider – NOK) freuen würde. Hintergründe wurden auch von der YACHT veröffentlicht (Zum Artikel der YACHT):


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    Saisonende

    Bereit zum Auswassern
    Bereit zum Auswassern

    Auch wenn unser Ausflug am ersten Oktoberwochenende noch so schön war, ein Blick in unsere vollen Terminkalender führte uns vor Augen, dass ein weiterer Spätsommer-Wochenendtörn kaum mehr möglich war. Die Temperaturen würden weiter fallen, die Tage kürzer und das Wetter unbeständiger werden. Deshalb reisten wir bereits am nachfolgenden Wochenende erneut zu unserer DANJA um sie auf das Winterlager vorzubereiten. Bei bestem Segelwetter mit milden Temperaturen nahmen wir am 10. Oktober die Segel ab und erledigten einen großen Teil der Einwinterungsarbeiten. Danach war unser Schiff trockengelegt, der Tank voll und alles gründlich durchgeputzt. Den Ölwechsel schieben wir bis zum Auswassern, der Motor soll vom Jachtservice noch gründlich überprüft werden. Er läuft seit einiger Zeit unrund, vermutlich zumindest zeitweise auf nur drei Zylindern, Drehzahlanzeige und Ladestrom schalten erst nach deutlicher Drehzahlerhöhung auf, weitere Wartungsarbeiten können dabei gleich mit erledigt werden. Nächster Termin: Auskranen.

  • Schweden 2015

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    Unser Juni-Törn in die Schären Westschwedens führte durch die westliche Ostsee, über das Kattegat bis in die Gewässer des Skagerrak. In nur drei Tagen erreichten wir in der Malö-Bucht die Schärenwelt der schwedischen Westküste. Dabei war der dritte Schlag, von Helsingör kommend sowohl der längste, als auch der härteste des Törns. Der auflandige Wind, bei sonnigem Wetter, war deutlich stärker als vorhergesagt und sorgte bei 6-7 Bft für eine steile Welle bis 3 Meter. Als wir am Abend dann auch die 8 Bft auf dem Windmesser sahen, war der Segelspaß endgültig dahin. Hart am Wind und zum Sonnenuntergang beruhigte sich die See im Schutz der Schären vor Malö dann schlagartig und wir konnten endlich wieder durchatmen…
    Das Wetter blieb während der zwei folgenden Wochen, während denen wir die Schärenwelt bis Marstrand besegelten, stabil frühsommerlich: Kühl aber sonnig, sehr windig, mit selten weniger als 5 Bft am Tag. Zumeist lagen wir vor Anker in den Schären, nur in Göteborg und Marstrand machten wir im Hafen fest. Im weiteren Verlauf des Törns erreichte unsere Hafenquote nur etwa 30%. Ankern ist super. Baden nach Lust und Laune in sauberstem Wasser, Ruhe und Natur pur, waren stets der Lohn. Unser Anker hielt stets auf Anhieb und im Verlauf des Törns bis 8 Bft, welche wir in Böen in Malö Havn beobachteten.
    Nach gut zwei Wochen nutzten wir ein günstiges Wetterfenster um bei nordwestlichen Winden den Weg nach Süden anzutreten. Über Anholt, Samsö und den großen Belt, segelten wir an Langeland vorbei in den Thuro Bund bei Svendborg, wo wir den Dänen beim Sonnwendfeiern zuschauten. Zweischenziele, im weiteren Verlauf, waren Kappeln (Familienbesuch) und die Kieler Woche, wo wir inmitten der Windjammerparade die Kieler Förde rein- und wieder raussegelten.
    Über Fehmarn (Burgstaaken) und einen schönen Ankerplatz vor Nysted ging es dann zurück ins heimatliche Revier um Rügen. Vor Prerow und Vitte genossen wir die nun endlich sehr sommerlichen Temperaturen, bevor wir schließlich donnerstags mit raumem Wind zurück nach Barth segeln konnten.
    Ein intensiver Arbeitstag stand noch auf dem Programm, bis nach den vier Segelwochen wieder klar Schiff hergestellt war. 29 Reisetage, 9 Häfen und 702 Seemeilen lagen in unserem Kielwasser. Danja hatte uns mit ihrem Verhalten auf See voll überzeugt, von Starkwind bis Sturm vor Anker fühlten wir uns stets sicher, nie war die Schiffsführung schwierig, das Mittelcockpit stets ein angenehm trockener und geschützter Ort.

    Für die Statistik…
    Törnbeginn: 4.Jun.2015
    Törnende: 2.Jul.2015
    13 Ankerplätze, 7 Häfen.
    Start: Barth
    Nördlichster Punkt: Marstrand
    Gesamtstrecke: 702 sm, davon 154 sm unter Motor.

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  • Der Sommer ist da

    Heute ging es für uns weiter in Richtung Osten. Der kam zunächst schön von achtern, bis er am Nachmittag dann völlig einschlief. Dafür war es allerdings sommerlich warm. Endlich. Mit viel Motorhilfe erreichten wir gegen Abend schließlich Burgtiefe.

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    Unsere Vorräte gehen übrigens langsam zur Neige. Dennoch reichte es für leckere Spaghetti al Pomodore mit Kappelner Fischfrikadellen zum Dinner.

    Trip: 36 sm. Total: 592 sm.

  • Wieder in den Schären

    Nach unserem Besuch Göteborgs ankerten wir gestern bei Stora Äxholmen, wo wir als einziges Boot auch die Nacht verbrachten. Heute segelten wir dann weiter durch die vielen Inseln bis zu einer großen Ankerbucht der Schäre Högös. 13 Segelyachten liegen hier vor Anker. Und es wäre noch Platz für mehr. Hoffen wir mal, dass alle Anker halten.

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    Position: N 57°30,871 E 11° 37,704
    Trip: 11 sm (11 sm gestern). Total: 249 sm

  • Tag 2 – Schwedenexpress

    Der Sprung über die Ostsee ist geschafft. Kaum war Dornbusch am Horizont verschwunden, drehte der Wind auf. Mit 6 Bft ging’s auf halbem Wind mit 6kt+ bis in den Falsterbokanal. Dort warfen wir, nach 13 Std., nach der Brückenpassage östlich des Vorhafens den Anker und bereiteten das Dinner vor. Logenplatz inklusive.
    Position: N 55°25,071′ E 012°55,926
    Log: 58 sm. Summe: 73 sm.

  • Noch drei Tage…

    Die letzten Vorbereitungen laufen. In drei Tagen soll es los gehen. Unser erster großer Urlaubstörn mit DANJA. Am Mittwoch, 3. Juni reisen wir nach Barth, am Donnerstag, nach Einkauf und Einräumen soll es „Leinen los!“ heißen. Am Donnerstag wollen wir noch bis Reede Barhöft, unser Ausgangspunkt für die Fahrt nach Norden. Ziel Götheborg.

  • Wieder im Wasser

    Danja ist zurück in ihrem Element. Am 27. März kranten wir unser Schiff zurück ins Wasser. Beim zweiten Versuch sprang der Motor mit viel Qualm an, lief jedoch schon nach wenigen Sekunden rund und sauber. Nach dem Bunkern von 700 L Trinkwasser (Stege sind noch trocken), fuhren wir langsam zum Steg 3, wo wir als erstes Segelboot dieser Saison, alsbald festmachten.

    Saisonstart_2015_06

    Es folgten zwei arbeitsreiche Tage, an deren Ende unsere Danja bereit für den ersten Törn war, den wir für die zweite Osterwoche eingeplant haben.

    Was wurde erledigt? Rigg-Check mit Alpinausrüstung, Matratzenunterlagen anpassen, Vorhänge wieder anbringen, Ruckdämpfer auf neue Festmacher ziehen, Kuchenbude reparieren, Genua und Großsegel anschlagen, Genuapersenning vermessen und bestellen, Ausrüstung verstauen, neue Fender vorbereiten, Baum neu justieren, Kombüse in Betrieb nehmen und noch einige weitere Kleinigkeiten. Jedenfalls waren die zwei Tage viel zu schnell vorüber und das eine oder andere muss noch vor dem Ansegeln zu Ostern erledigt werden

    Und sonst? Noch ganz schön kalt, dieses Jahr, Ende März. Die Heizung spendet zwar genügend Wärme, da wir sie jedoch zur Nacht ausschalteten, bibberten wir am Morgen bei ca. 7°C in der Kabine ganz schön. Das Wasser taugte bei 2-3 Grad bestenfalls als Kühlschrank (für Dosenbier). Dennoch war es herrlich unser Boot wieder bezogen zu haben.

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  • Winterfeeling

     

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    Nun ist es in Barth doch noch Winter geworden. Auch im Hafen hat sich eine dünne Eisschicht gebildet. Hatte am Freitag die Polster der Eignerkabine aus dem Schiff geholt, sie gehen als Vorlage an eine Polsterei, denn diese Saison wollen wir auf neuen Matratzen ruhen.  Mit der Stromversorgung am Steg war irgendetwas nicht in Ordnung. Kein Heizlüfter, kein Ladestrom. Unproblematisch und sehr ungemütlich! Bleibt nur zu hoffen, dass es im März wieder wärmer wird…