Logbuch

Kurzeinträge von Törns und Reisen, in der Regel von unterwegs, via Handy & co.

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    Was lange währt…

    Länger als ursprünglich gedacht dauerte letztlich unser Werftaufenthalt in Travemünde. Erst am letzten April-Tag konnten wir die Leinen loswerfen und unser Langfahrt-Vorhaben antreten. Eine ungewohnt heiß werdende Wellendichtung ließ uns jedoch den Schlag nach Fehmarn noch vor Dahmeshöved abbrechen, um der Ursache für das heißlaufen auf den Grund zu gehen. Nach Rückrufen bei Werft und Hersteller SPW legten sich Aufregung und Frust über das Umkehren etwas, nach mehreren Aufwärm- und Abkühlzyklen und einem minimalen Lösen des Packungs-Anpressdrucks erreichten wir am Abend wieder unseren Ausgangshafen Travemünde – mit einer handwarmen Wellendichtung. Wir waren also nicht wirklich weit gekommen, aber immerhin das Problem los. Auch blieben wir dem Hafen fern und ankerten lieber vor Priwall, mit der festen Absicht, am kommenden Morgen erneut gen Norden aufzubrechen.

    Am ersten Mai segelten wir sodann bis Fehmarn, wo wir in der Orther Bucht vor Anker gingen – und drei Tage eingeweht blieben. Stürmischer Wind aus West ließ uns davon Abstand nehmen, nach Kiel oder Kappeln weiter zu segeln. Anker-Starkwind-Test für Schiff und Crew. Bis 8 Bft war alles dabei, die Nächte entsprechen unruhig. Erst am 4. Mai änderten sich Stärke und Richtung des Winds und wir konnten unsere Reise nach Kappeln/Schlei fortsetzen. Dort werden wir neben Familienbesuch die lange Liste kleiner Projekte abarbeiten, bevor wir in der letzten Maiwoche via NOK zu neuen Ufern aufbrechen.

    Die Ursache für die Vibrationen an der Antriebswelle wurden übrigens gefunden. Der Beta-Marine ist etwas kürzer als der OM 636. Auch aufgrund des neuen, deutlich größeren Propellers, schwingt die Welle etwas mehr, was bei dem sehr geringen Spiel der 30mm-Welle im Flansch der Wellendichtung dazu führte, dass die Welle von innen bei Last und Drehzahl den Flansch berührte. Der Innendurchmesser des Flansch wurde leicht vergrößert, die Ausrichtung des Motors und der Welle noch einmal getunt und das Problem damit (hoffentlich) dauerhaft behoben.

    Weitere Bilder findest Du wie immer im Fotoalbum.

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    Ostern auf dem Wasser

    Morgenstimmung auf der Pötenitzer Wiek

    Drei Wochen leben wir nun an Bord. Das Einzugschaos ist weitestgehend gebändigt und die beauftragten Arbeiten sind endlich abgeschlossen. Der stramme Ostwind hat zu akzeptabler Stärke abgenommen und wir wagen zu Karfreitag unsere erste Probefahrt. Die dauert dann nicht lange, denn über 1500 U/min nehmen Vibrationen am Antrieb beunruhigend zu. Da passt wohl die Ausrichtung der Propellerwelle noch nicht so ganz. Wir setzen die Genua und segeln auf die Reede in der Pötenitzer Wiek. Mit Sonnenuntergang flaut der Wind vollständig ab und wir verbringen einen ruhigen Abend im Decksalon, wo der Taylors-Ofen behagliche Wärme spendet.
    Davor mussten wir uns allerdings noch auf die Suche nach der Ursache für das wiederkehrende Wasser in der Bilge machen. Es ist die Druckwasserpumpe, die im Betrieb leckt. Die muss also nach Ostern auch noch raus. Bis dahin genießen wir erst mal die Zeit auf dem Wasser und wünschen von der Trave allen Lesern ein Frohes Osterfest.

  • Überführung nach Travemünde

    Die Segelsaison 2018 ist vorüber. Die Woche um den 3. Oktober nutzten wir, um Danja nach Lübeck-Travemünde zu verlegen, wo sie nun in der Böbs-Werft langfahrt-tauglich gemacht werden soll. Die Überführung war, für Anfang Oktober nicht überraschend, kein gemütlicher Trip. Eine herbstliche Wetterlage mit kräftigen westlichen Winden hatte sich etabliert, stabile 4-5 Bft bei wechselnder Bewölkung und überwiegend trocken.
    Die Anreise erfolgte diesmal mit Mietwagen und Bahn (mit Übernachtung im Radisson Blu Rostock), um die spätere Heimreise direkt ab Travemünde antreten zur können. Wir brauchten nur wenig über eine Stunde von Ankunft Bahnhof Barth, via Rewe und Fischmarkt zum klarmachen des Schiffs und anlassen des Motors um 11.05 Uhr, womit wir, wie geplant, noch 60 Liter Diesel beim Barther Yachtservice tanken konnten, der an Samstagen bekanntlich um 12.00 Uhr schließt. Um 11.50 Uhr verließen wir die Tanke und kurz darauf, unter Segel, unseren langjährigen Heimathafen Barth, Diesmal für lange Zeit, vielleicht auch für immer. Nur langsam wird uns klar, dass wir mit dem Auslaufen einen ersten Schritt in einen neuen Lebensabschnitt gemacht haben.
    Wetter, Strömung und Wind brachten uns in Rekordzeit nach Barhöft und weiter, hinaus aus den Bodden, ins Gellen-Fahrwasser. Ab den Tonnen 12/13 legten wir 40 Grad Windwinkel an und begannen gen Westen Strecke zu machen. Eine Wende und drei Stunden später erreichten wir vor der Halbinsel Zingst ruhigeres Wasser und motorten bis kurz vor 21.00 Uhr entlang der Küste bis zu unserem Ankerplatz vor Prerow. Nach kurzem Schlaf brachen wir Sonntagmorgen um 03.00 Uhr wieder auf. Möglichst viel West wollten wir gut machen, wenn möglich bis Fehmarn durchsegeln. Nach einem Check der Wettervorhersage änderten wir unseren Plan jedoch. Der Wind sollte im weiteren Wochenverlauf stärker werden, es bestand die Gefahr auf Fehmarn eingeweht zu werden. Das Risiko wollten wir keinesfalls eingehen, denn Danja musste in Travemünde noch ausgeräumt und fürs Winterlager vorbereitet werden. Wir entschieden uns deshalb, bis zum unserem eigentlichen Ziel durch zu segeln. 24 Stunden und 15 Wenden nach dem Runden des Darß ging, nördlich der Wismarer Bucht, der Wind so weit zurück, dass wir kaum noch Weg nach West gut machten. Die Maschine musste ran und brachte uns schließlich gegen 7 Uhr vor die Hafeneinfahrt von Travemünde. Dort folgten dem Beispiel eines Ankerliegers vor Priwall, warfen den Anker östlich des Fahrwassers und holten einige Stunden Schlaf nach. Um 12 Uhr machten wir uns auf die verbleibenden Meilen zur Böbs-Werft, nicht ohne zuvor in der leichten Brise Groß und Genua noch einmal auswehen und trocknen zu lassen. Um 14.10 Uhr lag Danja schließlich fest vertäut in der Werft.

    Über die Woche räumten wir, in Vorbereitung der geplanten Refit-Arbeiten, unser Schiff weitgehend leer, bevor wir uns mit einem halb gefüllten SIXT-Sprinter auf den langen Weg nach Süden machten. (Übrigens via Köln, denn Anja nutzte den verbleibenden Raum im Transporter für ihren eigenen Hausrat, den sie von Hamburg ins Rheinland umzog.)

    Für die Statistik: 169 sm, davon 131 unter Segel, 38 unter Motor (6611)

    Mehr Bilder gibt’s wie immer im Fotoalbum…

  • Absolut Sommer

    In den Nachrichten wird der Sommer 2018 immer wieder als Jahrhundertsommer, neuerdings gar als Jahrtausendsommer beschrieben. Für eine Woche, ab dem 22.Juli, kamen wir endlich auch seglerisch in den Genuss dieses Sommers und verbrachten heiße Tage vor Anker an den für uns schönsten Spots der Küsten Hiddensees und Rügens. Dabei war durchgehend die Badehose das Kleidungsstück der Wahl – unabhängig von der Tageszeit. Noch am Tag der Anreise nach Barth verließen wir den Hafen, legten uns in die Glowitzer Bucht und genossen frischen Fisch (gibt’s in Ribnitz-Dammgarten auch am Sonntag) zum Sonnenuntergang. Montag gab’s segeln satt. Ohne Motor aus den Bodden, entlang der Westküste Hiddensees bis zum Ankerplatz östlich Dornbusch. Den vorhergesagten Wechsel von West- auf Ostwind nutzten wir am Mittwoch für einen Abstecher in die Tromper Wiek und eine Batterieladung in Glowe.

    Freitag ließen wir uns dann wieder zurück nach Hiddensee pusten, wo wir vor „Kloster Beach“ einen weiteren Badetag in kristallklarem Wasser genießen konnten. In der Nacht auf Samstag fiel die Wassertemperatur übrigens von 20 auf 16 Grad ab. Im Zuge des kräftigen Ostwinds war wohl frisches, kaltes Ostseewasser in die Bucht im Norden Hiddensees geflossen. Besagter Ostwind erlaubte uns dann auch einen schönen, seglerischen Abschluss der Woche, unter Segel bis in den Barther Hafen. Ein weiterer Aspekt machte den Törn zu etwas besonderem: Vermutlich wird viel Zeit vergehen, bis wir “unsere” geliebten Ankerplätze wiedersehen werden. Im kommenden Jahr werden wir, nach ausgiebigem Testen im Anschluss an den großen Refit in Travemünde, noch ein, zwei Monate in der westlichen Ostsee unterwegs sein, um dann, mit dem Durchfahren des NOK, zu neuen Horizonten aufzubrechen. Langfahrt, Segelzeit, Lebenszeit 🙂 Der Count Down läuft.

    Für die Statistik: 101 sm, davon 12sm unter Motor. (6367sm)

    Mehr Bilder gibt’s im Fotoalbum.

  • Kleiner Upgrade und ein laaanges Wochenende

    Im vergangenen Monat haben wir unserer DANJA mit dem Einbau eines AIS-Transponders einen kleinen technischen Upgrade verpasst. Immer wieder erstaunlich, wie schnell sich ein aufgräumter Decksalon in eine allumfassende Baustelle verwandeln kann, egal, wie groß das anstehende Projekt auch sein mag. In unserem Falle musste der alte Antennenverteiler einem modernen Splitter weichen, das AIS Gerät eingebaut und eine externe GPS-Antenne angeschlossen werden. Ein Arbeitstag später war alles wieder aufgeräumt, UKW-Funk, Radio und Transponder getestet und bereit für den ersten Praxistest.
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    Der erfolgte dann während einem extra langen Wochenende im Noch-Heimatrevier zwischen Barth, Hiddensee und Stralsund. Eigentlich war der Ausflug mit des Skippers Ma als Gast geplant, die dann aber leider kurzfristig absagte. Wir nutzten das Wochenende trotzdem und wurden mit herrlichem Segelwetter, angenehmen Temperaturen und akzeptablen Wassertemperaturen belohnt.


    Ebenfalls ausgiebig testen konnten wir dabei das neue Roll-Großsegel, welches unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Zum einen steht das Segel auch in gerefftem Zustand perfekt, zum anderen ist die Luvgierigkeit mit den nun wieder den Vorgaben des Konstrukteurs entsprechenden Tuchmaßen völlig verschwunden.

    Was lief seglerisch? Am Freitag ging es mit bestem Wind (NNW 4) nach Barhöft, gefolgt von einem Badetag an Hiddensees Westküste. Am Sonntag segelten wir nach Stralsund, verfolgten das nicht ganz so gute Eröffnungsspiel unserer Fußball-Nationalmannschaft auf der WM in Russland beim Public Viewing im Speicher 8, um dann am frühen Montagmorgen wieder zurück nach Barth zu segeln (ab Barhöft dank beständigem Westwind leider unter Motor).

    Zu Buche schlugen insgesamt 54sm, davon 14 unter Motor. (6264)

  • Saisonstart mit Ups and Downs

    Ziel unseres Frühjahrstörns war auch in diesem Jahr der Besuch der Heringstage in Kappeln, die in diesem Jahr zum 40. Male stattfanden und wie immer an Christi Himmelfahrt beginnen. Der Törn begann im Anschluss an das auswintern unserer Danja. Terminlich konnten wir beides, auswintern und ansegeln, entgegen der ursprünglichen Planung, nicht entzerren.
    Für’s Kranem waren wir am Donnerstag, 26. April, eingeplant. Stellen des Masts fand am darauffolgenden Tag statt. Da wir bereits am 25. April angereist waren und am Donnerstag erst als letzte ins Wasser kommen sollten, nutzten wir die Wartezeit auf dem Trockenen für den “Einzug” und das bunkern von Proviant. Am Samstag waren wir dann, nach Stellen des Masts, aufziehen der Segel und füllen der Wassertanks, bereit für unseren Törn, für den wir am Sonntag, 29.04. ausliefen.
    Trotz viel Sonne war es auf dem Wasser noch ganz schön frisch, vor Barhöft bildete die kalte Meeresluft im kräftigem NNO-Wind im Lee der Halbinsel Bock Seenebel. Dennoch genossen wir es, wieder mit DANJA unterwegs zu sein. Auf Barhöft Reede planten wir die weiteren Etappen aus. Über 10 Tage Zeit standen uns zur Verfügung, um pünktlich nach Kappeln zu gelangen.
    Der folgende Montag versprach 5-6 Bft aus NO und damit einen zügige Rundung des Darß, mit Etappenziel Rostock/Warnemünde. Danach sollte es nach Travemünde und Lübeck weitergehen, wo wir uns bei einem Werftbesuch ein alternatives Angebot für unseren Refit einholen wollten. Doch ganz so einfach lief es dann doch nicht…
    Nördlich des Darß, der scheinbare Wind zeigte beständig 7 Bft, riss uns bei der einzigen, erforderlichen Halse das Großsegel. Just an der Stelle, die uns am Tag zuvor als reichlich dünn und reparaturbedürftig ins Auge gefallen war. Der größte Teil des Groß ließ sich noch in den Mast einrollen, den zerfledderten Rest sicherten wir notdürftig am Mast. Mit wenig Genua liefen wir anschließend im “Schutz” von Fischland/Darß mit raumem Starkwind bis 8 Bft ab, Richtung Warnemünde. In Höhe Graal-Müritz flaute es schließlich ab, 5 Meilen vor der Warnow-Mündung war es sogar Windstill.


    Unter Motor liefen wir am späten Nachmittag in die Warnow ein, mit Ziel Boots- und Yachthafen Schmarl, wo auch die Segelwerkstatt Warnemünde ihren Sitz hat. Die Segelwerkstatt Warnemünde ist Partner der Segelwerkstatt Stade, von der wir uns auf der Boot Angebote für eine neue Segelgarderobe eingeholt hatten. Nach dem 1. Mai-Feiertag konnten wir nach einigen Telefonaten ein neues Groß vermessen lassen und in Auftrag geben. Mit etwas Glück würde es noch vor unserer Rückkehr nach Barth fertig werden.
    Noch am gleichen Tag liefen wir, nunmehr nur noch mit Genua und zur Dämpfung der Groß-Rollanlage in Resten eingerolltem Groß, wieder aus, zunächst mit Ziel Travemünde.
    Der weitere Törnverlauf entsprach mehr unseren Vorstellungen: Viel Zeit, überschaubare Etappen, das ganze bei bestem Wetter, strahlendem Sonnenschein und wenig Starkwind.


    Hier die Highlights in aller Kürze:
    Besuch der Böbs – Werft in Travemünde, wo wir Danja voraussichtlich im kommenden Winterlager von Grund auf überholen lassen werden.
    Abstecher nach Lübeck
    Besuch der 40. Heringstage zu Kappeln.
    Teilnahme am Sommerfest des TO in Orth auf Fehmarn
    Gemütliche Strandtage auf Fehmarn (Burgtiefe)
    Via Hohe Düne zurück in die Boddengewässer
    Auch unser neues Roll-Großsegel wurde so rechtzeitig geliefert, dass wir es vor unserer Heimfahrt aufziehen und vor Barth bei günstigen Winden testen konnten. Die vorletzte Nacht an Bord verbrachten wir vor Anker in der Glowitzer Bucht, wo wir zu Sonnenuntergang erstmals unsere Drohne vom Boot aus fliegen ließen.
    Mit Ausnahme des gerissenen Großsegels, für uns ein gelungener Törn mit einem wunderschönen Ausklang, gleich um die Bodden-Ecke vor Barth.

    Für die Statistik:
    378 sm, davon 164 sm unter Motor.
    Incl. Probesegeln: 387 sm, davon 165 sm unter Motor, 221 sm unter Segeln.
    Seit SBF See: 6210 sm

    Mehr Bilder gibt’s im Fotoalbum.

  • Saisonende 2017

    Am Mittwoch, 27. September, kehrten wir zu Danja zurück. Anja konnte uns, vor dem Ende der Semesterferien und zum ersten Mal in 2017, begleiten. Gegen Mittag warfen wir die Leinen, bei kräftigem Wind aus OSO, zum letzten Törn der Saison, los. Die 5-7 Bft bliesen den Rest der Woche ohne Unterlass und bestimmten unsere Routenwahl. Nach einer unruhigen und lauten Nacht auf Reede Barhöft verlegten wir auf einen Ankerplatz westlich der Halbinsel Devin. Die Steilküste des Naturschutzgebiets bot sehr guten Schutz vor dem Wind, vom Ankerplatz aus waren wir mit dem SUP unterwegs, wanderten durchs Naturschutzgebiet Devin und wagten auch ein letztes Bad im Strelasund, welches aber bei 13°C Wassertemperatur sehr kurz ausfiel. Seglerisch ein Genuss war der Schlag zurück in den Barther Bodden. 23sm, fast ausschließlich raumes Segeln bei 5-6 Bft vom Ankerplatz vor Devin bis Ankerplatz vor Dabitz, unterbrochen nur während des passierens der Ziegelgrabenbrücke. In der Nacht schlug dann das Wetter um, der Ostwind brach zusammen, aus West zog Regen auf, der uns schließlich eine nasse Fahrt zurück nach Barth bescherte, wo wir schweren Herzens Danja für‘s Winterlager vorbereiteten und am Montag, 2.10., aus dem Wasser nahmen.

    Für die Statistik: 56sm, davon 30 unter Segel.
    Weiter Fotos findest du hier.

  • Solo nach Dabitz

    Am 16./17. September kam ich für kleinere Arbeiten am Boot nach Barth. Das perfekte, sonnige Spätsommerwetter mit leichtem Wind aus SSW verführte mich am Samstag zu einem Segelausflug in den Barther Bodden, bis vor Dabitz. Dort warf ich einen Blick auf die neue Hafenanlage des neuen Hafens, die weitgehend fertig gestellt ist, bevor ich mich wieder auf den Rückweg nach Barth machte. Einhand: 14sm, davon 11 unter Segel.

  • Wochenendtörns

    Solange man dem Arbeitsleben nicht entflohen ist, bestimmen die verfügbaren Urlaubstage die Zeit, die man an Bord verbringen kann. Mit unseren Törns in die Schlei und nach Blekinge sind unsere Urlaubskonten in 2017 so gut wie aufgebraucht. Zeit an Bord lässt sich jetzt nur noch mit Überstunden und geschicktem einplanen von Brückentagen erkaufen. Daraus werden dann kürzere oder längere Wochenendausflüge nahe des Heimathafens Barth. So geschehen über Mariä Himmelfahrt und am ersten Septemberwochenende.
    Am langen Wochenende über den bayerischen Feiertag am 15.8. begleiteten uns unsere Gegenschwieger(eltern), die wir, nach einer Nacht vor Neuhof, in Stralsund für die Rückfahrt nach Barth, inklusive einer Übernachtung vor Barhöft, an Bord nahmen. Der Törn wird mir auch wegen einer kolossalen Erkältung in Erinnerung bleiben, die mich, kaum unterwegs, sehr plötzlich und mit Macht erwischte und auch nach Rückkehr nach IN, noch eine Weile beschäftigte.
    Das erste Septemberwochenende verbrachten wir auf Barhöft Reede. Das Wasser dort war so klar, wie wir es im Bodden bisher noch nicht gesehen hatten, außerdem noch angenehm warm und der nördliche Wind sorgte für schön ruhiges Liegen und beste SUP – Bedingungen. Das lockte übrigens noch eine recht große Zahl weiterer Ankerlieger zur Reede Barhöft, in der Nacht auf Sonntag insgesamt 11 Segelboote.

    Für die Statistik: Im August verbuchten wir 64sm, am ersten Septemberwochenende 28sm.
    Fotos findest du hier.

     

  • Sommertörn 2017 (2)

    Nach 10 Tagen in Blekinges Schären stellte sich die Wetterlage um. Östliche Winde öffneten ein Wetterfenster für die Rückreise nach Barth. Am Samstag, 22.07. verließen wir Schweden dort, wo wir unseren Besuch begannen: Hällevik. Noch vor Sonnenaufgang setzten wir vor dem Hafen unsere Segel und nahmen Kurs nach Süden. War zunächst Ystad unser Ziel, entschieden wir uns, nach dem wir Simrishamn bereits um 10 Uhr passiert hatten, bis Rügen durch zu segeln. Dieser Samstag war, gemäß aktualisierter Wettervorhersage, der vorerst letzte Tag, an dem wir trocken und mit gutem Wind die Ostsee queren konnten. Es wurde eine ziemlich knackige Überfahrt, der Wind frischte im weiteren Tagesverlauf bis 6 Bft auf, was für beeindruckende Wellen sorgte, von denen die eine oder andere aktiv ausgesteuert werden wollte. Ziemlich abgekämpft erreichten wir mit einbrechender Dunkelheit um 23.00 Uhr unseren anvisierten Ankerplatz vor der Halbinsel Bug und östlich der nördlichen Anfahrtstonne des Hiddensee-Fahrwassers. Ein Tiefdruck-Komplex über Mitteleuropa sorgte fortan für sich verschlechterndes Wetter, ab Montag sollte es dauerhaft und ausgiebig regnen. Wir entschieden uns deshalb vorzeitig nach Barth zurück zu segeln und diesen Sommertörn zu beenden. Damit ergaben sich für mich 2 gesparte Urlaubstage, die wir hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt und bei (spät)sommerlicherem Wetter, zum Segeln verwenden können.

    Dieser Törn in Zahlen:
    Meilen: 343sm, davon 34sm unter Motor.
    Häfen: Vitte, Kloster, Hällevik, Guövik.
    Ankerplätze: Bock, Dornbusch, Bug, Tärnö, Bockö, Skiftö Fjärd, Tjärö.
    Highlight: Magic Hour(s) in Blekinge.

    Alle Bilder des Törns wie immer im Fotoalbum.

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