SY Danja

Willst du segeln gehen, musst du erst die Leinen lösen…

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Wilder Westen

Juli 3rd, 2020 · Allgemein, Segelzeit

Ein Ausflug an die Costa Vicentina, der Westküste der Algarve, ist fast wie eine Reise in eine andere Welt. Seit 1988 ist der Küstenabschnitt Naturschutzgebiet und von der Überentwicklung der Südküste völlig verschont geblieben. Dünn besiedelt, mit einzigartiger Flora und Fauna und wunderschönen Stränden, die, wenn überhaupt, vorwiegend von Surfern besucht werden. Für den Badeausflug ist das Wasser zu kalt und der Atlantik zu rau.
Unser Trip führte uns zunächst zur Praia da Arrifana, südwestlich von Aljezur, wo wir auf der Terrasse der Tasca D‘Arrifana vorzüglich zu Mittag aßen. Nach einem Besuch der Ruine des Fortaleza de Arrifana und einem kleinen Strandspaziergang besuchten wir anschließend noch bei Carrapateira die Strände Praia do Amado und kurz vor Sonnenuntergang die Praia da Bordeira. Weitläufig, von herber Schönheit und menschenleer. Grandios.
Weiter Bilder findest du wie immer im Fotoalbum.

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Ausgebremst

Juni 21st, 2020 · Logbuch, Segelzeit

Mehr Zeit als üblich ist seit unserem letzten Beitrag vergangen, was eben auch daran liegt, dass nicht viel passiert ist. Wir sind immer noch in Lagos. Auch wenn es nicht so klingen mag, ist das kein Grund zur Klage, es ist einfach ein Fakt. Covid-19 hält die Welt eben weiterhin in Atem. Lagos ist in diesen Zeiten ein Ort, an dem man sich wohl fühlen kann. Es ist Sommer geworden, die Strände sind so leer und das Wasser so sauber, wie wir es seit langem nicht erlebt haben. Vor Jahren haben wir so manche Anstrengung in Kauf genommen, um einmal im Jahr einige wenige Wochen Urlaub hier zu verbringen. Jetzt sind wir Einwohner auf Zeit geworden, verbringen die Tage mit kleineren Arbeiten an unserem Zuhause, ausgiebigen Spaziergängen oder Jogging-Runden, machen Tages- und neuerdings, im Rahmen des erlaubten, auch Übernacht-Törns an der Algarveküste, treffen uns mit Familie und Freunden und passen unsere Langfahrt-Ziele den Gegebenheiten an.

Einen Grundsatz befolgen wir beim planen konsequent: Europa werden wir in 2020 nicht verlassen. Zu unsicher ist uns die weitere Entwicklung entlang der ursprünglich geplanten Route über den Atlantik. Berichte über nächtliche Ankerwachen zum Schutz vor Übergriffen an bisher friedlichen und attraktiven Ankerplätzen in der Karibik lassen dieses Ziel erst mal in die Ferne rücken. Ins Mittelmeer zieht es uns irgendwie noch nicht, die autonomen Regionen Madeira und Azoren haben sich für das „Recreational Sailing“ noch nicht geöffnet. Im Juli könnte es diesbezüglich zu deutlichen Änderungen kommen. Wir werden sehen.
Angesteckt von unseren amerikanischen Stegnachbarn auf der MV Gratitude haben wir unsere Spielzeuge um zwei Falt-Kajaks ergänzt. Die sind eine wunderschöne, CO2 – freie Alternative für kleinere und längere Entdeckungstouren entlang der Küste.

Mit kleineren, größeren und auch unfreiwilligen Projekten optimieren wir weiterhin unser Zuhause. Die Sprayhood hat einen Sonnenschutz bekommen, damit es unter dem Bimini bei tiefer stehender Sonne nicht zu heiß wird, für‘s kranen des Außenborders ließen wir einen Ausleger für den Geräteträger fertigen und nach Ölverlust an der Ankerwinsch musste mal wieder die Werft Sopromar ran, um Getriebe und Antriebseinheit zu reparieren.
Und sonst so? In der Marina ist es leerer geworden. Ohne Aussicht auf nennenswerte Törns sind viele Crews abgereist und haben teilweise ihre Schiffe aus dem Wasser genommen. Der eine oder andere ist mit seinem Schiff in Richtung Heimat aufgebrochen, unsere amerikanischen Nachbarn verließen Lagos Anfang der Woche in Richtung Mittelmeer. Wir selbst trafen diese Woche alte Bekannte wieder, die mit ihrer Tendrel-Aurelie fast zeitgleich letztes Jahr aus Deutschland zur Langfahrt aufbrachen. Und als absolutes Highlight freuen wir uns Anfang Juli auf den Besuch unserer Tochter und ihrem Freund.

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Ausgang täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

Mai 9th, 2020 · Logbuch, Segelzeit

So langsam kommt auch für uns Segler die Welt wieder in Ordnung…
Das „Recreational Boating“ war in den Regelungen der Portugiesischen Regierung zu den Lockerungen nach dem Emergency State nicht konkret erwähnt, die Marina setzte sich jedoch erfolgreich für eine Klärung und Freigabe ein. Seit dem 7. Mai ist es allen Schiffen in Lagos wieder erlaubt, den Hafen für Daysailing zu verlassen. Für einen unserer britischen Nachbarn Grund genug das Ereignis mit einer Flotille zu feiern. Die startete dann gestern, am 8. Mai, pünktlich um 11.30 Uhr mit 26 zumeist bunt beflaggten Schiffen, die sich in langer Reihe via Ponta de Piedade auf den Weg in die Bucht von Lagos machten.

Was für ein schönes Gefühl wieder raus auf See zu dürfen – und welch‘ schöne Geste gegenüber der Marina und Stadt Lagos.
Viele schöne Bilder entstanden an diesem Tag, die in der Facebook Gruppe Lagos Navigators reichlich geteilt wurden. Die Sonne zeigte sich zwar erst am Nachmittag, dennoch früh genug für ein Bad vor der Meia Praia (und einem Tauchgang zum Check des Unterwasserschiffs).

Mehr Bilder zur Flotillenfahrt findest du im Fotoalbum.

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Ende des Emergency State

Mai 2nd, 2020 · Logbuch, Segelzeit

45 Tage sitzen wir nun schon hier in Lagos fest. Heute endet offiziell der Emergency State in Portugal. Im Zuge der Bewegungs- und Kontaktbeschränkungen wurden auch die Strände gesperrt, was uns persönlich am stärksten betraf, war die Meia Praia doch unser bevorzugter Strand an dem wir unseren Bewegungsdrang stillen konnten. Bis Juni will die portugiesische Regierung nun die Beschränkungen nach und nach lockern. Ab Montag dürfen kleine Geschäft und Frisöre wieder öffnen. Die Strände bleiben leider noch gesperrt. Die Häfen wohl auch. Wir müssen noch bleiben.
Alles in allem haben wir es jedoch hier in der Marina de Lagos sehr gut. Das Wetter passt, die Versorgung ist gesichert, kleine „Ausflüge“ im Rahmen sportlicher Betätigung möglich. Und der Ausblick von unserer „Terrasse“ ist nach wie vor herrlich.

Dass es am Schiff immer wieder was zu schrauben gibt, ist natürlich auch klar. So haben wir seit kurzem einen Trinkwasserfilter eingebaut, der sowohl den leichten Chlorgeschmack, als auch jegliche Keime aus dem Wasser entfernt (ALB-Filter). Bisher eine gute Investition. Kürzlich hat sich dann auch unsere Funke verabschiedet und musste durch ein neues Gerät ersetzt werden. Und da es sich abzeichnet, dass Mund-Nase-Masken bald unsere ständigen Begleiter werden, näht Christine von Hand einige wiederverwendbare Exemplare aus Baumwoll-Stoffen.

Wir haben über die Zeit noch einige Impressionen aus dem Lockdown eingefangen, die du wie immer im Fotoalbum findest.
Wie unsere Reise weiter verlaufen wird, hängt auch davon ab, wie viel Segeln erlaubt sein wird. Da europäisch koordinierte Lösungen kaum zu erwarten sind, hoffen wir auf gute Entscheidungen der Portugiesen. Dann wird vielleicht eine Reise nach Madeira oder zu den Azoren möglich. Die kommenden Wochen werden es zeigen.

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Alles auf Null

März 26th, 2020 · Logbuch, Segelzeit

So schnell kann es gehen…

Dachten wir am Montag, beim Veröffentlichen des letzten Beitrags, vor Culatra gut aufgehoben zu sein, erfuhren wir Dienstag Nacht über unsere Familie aus Lagos, dass im Verlauf des Mittwochs, im Zuge des Ausnahmezustands, alle Marinas auf dem portugiesischen Festland schließen würden. Die Rückkehr in eine Marina für die Dauer der Corona-Krise erschien uns als Zweihand-Crew nach Abwägung der Alternativen als die vernünftigste und sicherste Alternative, auch deshalb, weil die Schließung nicht nur Wochen, sondern auch Monate andauern könnte.

So nutzten wir dann am Mittwoch, 18.03.2020 den kräftigen Nordostwind, verließen um 07.00 Uhr den Ankerplatz bei Culatra und setzten Kurs zurück nach Lagos. Von unterwegs nahmen wir mit der Marina Kontakt auf und wurden gebeten uns zu beeilen, da die Schließung der Häfen kurz bevorstand. Das mussten wir uns nicht zwei mal sagen lassen. Wir hielten die Geschwindigkeit auch unter Zuhilfenahme der Maschine zwischen 5 und 6 Knoten und erreichten nach knapp 8 Stunden Lagos. Als wir im letzten Jahr erstmals die Molenköpfe passierten, freuten wir uns deutlich mehr als dieses mal, dennoch waren wir froh, auf „unserem“ alten Liegeplatz festmachen zu können. Nur zwei Stunden später kam die NAVTEX-Meldung über die Schließung der Häfen über den Äther.

 

Nun sind die Leinen also wieder festgemacht. Nach ganzen 106 Meilen im Jahr zwei unserer Segelzeit. In Anbetracht der Nachrichten zur Corona-Pandemie bleibt es fraglich, ob noch welche hinzukommen werden. Alles auf Null, sozusagen.

Das Leben in Lagos, im „State of Emergency“ hat sich, wie überall auf der Welt, dramatisch gewandelt. Restaurants und Geschäfte sind geschlossen, die Promenade und Marina fast menschenleer. Wir befolgen die Regeln des Abstandhaltens und sind beeindruckt von der Disziplin und Ruhe, mit der die Menschen die Vorgaben befolgen. Bisher erfolgreich, noch gibt es westlich von Portimao keine Covid-19-Erkrankungen. Toi Toi Toi!

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2020 – Leinen los!

März 16th, 2020 · Logbuch, Segelzeit

Wir verlassen die Marina de Lagos

Unsere Winterpause in Lagos dauerte fast vier Monate. Eine kurze Reise nach Deutschland, verbunden mit zwei Wochen in der Werft Sopromar zögerten unsere Weiterreise doch etwas länger hinaus als ursprünglich geplant. Am 11. März warfen wir endlich die Leinen los, und segelten in das zweite Jahr unserer Segelzeit. Lagos war für uns ein ideales Winterrefugium. Es war nie richtig kalt, das Wetter fast durchgehend frühlingshaft, Regen sahen wir nur an einigen wenigen Tagen. Die Marina de Lagos liegt für uns Segler versorgungstechnisch optimal, Service und Sicherheit sind vorbildlich.

In 2020 wollen wir die Atlantischen Inseln Madeira, Kanaren und Kapverden besuchen. Da die beste Zeit für die Überfahrt nach Madeira erst im Mai beginnt, bietet es sich zuvor an, Marokko und Gibraltar einen Besuch abzustatten. So weit unsere Planungen. Die haben wir natürlich ohne Covid-19 gemacht. In den letzten Tagen explodieren jedoch überall die Fallzahlen, nehmen die Reisebeschränkungen zu. Madeira darf zum Beispiel von Yachten vorläufig nicht mehr angelaufen werden, Marokko hat dicht gemacht, in Gibraltar drohen 14 Tage Quarantäne.

Ankerplatz Portimao / Ferragudo

Nach einem kurzen Stopp in Portimao bleiben wir jetzt erst mal vor Culatra und werden die Lage weiter beobachten…

Weitere Bilder findest du wie immer im Fotoalbum…

Sonnenuntergang am Ankerplatz Culatra

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Gruß aus der Küche

Februar 3rd, 2020 · Allgemein, Bordküche, Segelzeit

Vom Markt in den Topf… Gemüseeintopf.

In unserem Blog gibt es eine Kategorie, die wir seit langer Zeit stark vernachlässigt haben: Die Kategorie Bordküche. Die See macht bekanntlich hungrig. Bei der vielen frischen Luft, der dauernden Bewegung des Schiffes, die ausgeglichen werden will und der Anspannung während der Wachen auch kein Wunder.
Nicht immer liegt ein Restaurant gleich „um die Ecke“. Zumal es dort nur selten besser schmeckt, als frisch in der eigenen Kombüse zubereitet. Trotz aller Einschränkungen, die die Bordküche eines 11-Meter-Bootes so mit sich bringt, kommt uns in dem Zusammenhang Dosenfutter nur dann auf den Teller, wenn Seegang und Wetter kochen fast unmöglich machen.

Lachs mit Blattspinat

Von dem, was wir in unserer Bordküche im Laufe des vergangenen Jahres so alles kreiert haben, wollen wir hier eine kleine Auswahl zeigen. Soll nicht heißen, dass wir unseren Reiseblog zu einem Foodblog umwandeln wollen, aber vielleicht schaffen wir es, im laufenden Jahr mit etwas mehr Aktualität über unsere Kreationen zu berichten. Und wenn uns ein Restaurant oder eine Bar besonders beeindruckt, werden wir versuchen ebenfalls in dieser Kategorie davon zu berichten.
Hier geht‘s zu allen Food-Pics in unserem Fotoalbum.

Pizza da Barca a Vela

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Jahreswechsel in Portugal

Januar 11th, 2020 · Logbuch, Segelzeit

Silvesterfeuerwerk in Lagos

Am vergangenen Dienstag brachten wir Anja zum Flughafen nach Faro. Nach Weihnachten und dem Jahreswechsel kehrt nun der Alltag an Bord zurück. Für uns waren es schöne Tage, ohne die gewohnte Feiertags-Routine vor der Segelzeit. Das Wetter war und ist weiterhin angenehm mild und erlaubt tägliche Spaziergänge am Strand ebenso wie Ausflüge in die Umgebung, die Bahia Bar wird unser Sundowner-Lieblingsplatz.

Ausflug nach Sines

Die Arbeiten am Schiff gehen voran, nach den Lackierarbeiten im Inneren ist auch die Decksfarbe überarbeitet und die To-Do-Liste wird zusehends kleiner.
Aufregend Neues gibt es nicht zu berichten, deshalb lassen wir die Bilder sprechen, die Du wie immer im Fotoalbum findest…
Last but not least: Ein gutes Neues Jahr allen Mitlesern! Bleibt gesund und lebt Euer Leben!

Ein Strand fast für uns alleine: Morgen-Lauf an der Meia Praia

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Boas Festas aus Portugal

Dezember 11th, 2019 · Allgemein, Segelzeit


Der weihnachtliche Lichterschmuck in Lagos erinnert uns daran, dass wir uns in großen Schritten Weihnachten und dem Jahreswechsel nähern. Zeit also, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, zumindest dann, wenn wir nicht gerade an unserem Boot werkeln…
2019 brachte für uns große Veränderungen: Familie, Freunde und Kollegen sagten wir für längere Zeit auf Wiedersehen, Jobs, Wohnsitz und die Heimat ließen wir im Kielwasser zurück, als wir uns in unserem neuen Zuhause auf den Weg machten, die sieben Meere zu erkunden.
Wir steckten die Ziele für dieses Jahr noch nicht zu weit, was uns Zeit gab, uns an das neue Leben auf See zu gewöhnen, zu lernen, was es bedeutet, Zeit zu haben, einen eigenen Takt zu finden, im Einklang mit der See, dem Wetter und den Jahreszeiten. So genießen wir die schönen Momente auf dem Wasser, vor Anker oder an Land, wann immer sie sich anbieten und freuen uns auf die nächsten Ereignisse, gerade dann, wenn es mal nicht so rund läuft.
Unser Geschenk zu Weihnachten ist die Gewissheit, alles richtig gemacht zu haben, wofür wir sehr, sehr dankbar sind.
Wir wünschen unseren Familien und Bekannten und allen, die uns kennen, ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
Das gilt auch ganz besonders für meine ehemaligen Kollegen in Manching und Hohn sowie den Site Teams an den Standorten, als auch Christines ehemaligen Kollegen des AusbZPi in Ingolstadt, hier insbesondere der gesamten FISt.

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Winterquartier

Dezember 5th, 2019 · Logbuch, Segelzeit

Am 19. November haben wir in der Marina de Lagos unseren Winterliegeplatz bezogen. So richtig winterlich wird es in der Algarve für unser Empfinden bisher nicht wirklich – und das darf gern so bleiben. Dennoch sind die Tage kurz, die Nächte kühl und das Wetter wechselhaft geworden, schon deutlich spürbar, als wir auf dem Weg hierher noch einige Tage in Portimao, Alvor und vor Lagos ankerten.
Die Annehmlichkeiten einer Marina trösten ein wenig darüber hinweg, dass der Blick aus den Salonfenstern nicht mehr bis zum Horizont reicht: Strom satt für Boiler, Licht und Heizung, Duschen, Versandadresse, fußläufige Einkaufsmöglichkeiten und – unser persönlicher Bonus in Lagos – Familienanschluss. Vielen lieben Dank Sybille, Rui und Noah, für das herzliche Willkommen!
Die Marina de Lagos ist gut und sehr international belegt, wobei nach der portugiesischen die britische Flagge am stärksten vertreten ist. Britische Dauerlieger sorgen incl. VHF-Net für ein wochenfüllendes Programm von Bridge bis Yoga. Für solches „socializing“ fehlt uns jedoch die Zeit.


Seit fast zwei Wochen täglich das gleiche Spiel: Einen Abschnitt im Schiff schleifen, reinigen, lackieren, trocknen lassen und am nächsten Tag wieder von vorn. Schien die Arbeit am Anfang noch überwältigend, ist mittlerweile im Schiffsinneren ein Ende der Arbeiten in Sicht. Weil es danach draußen weiter geht, werden wir aber wohl noch einige Zeit beschäftigt bleiben.
Am Dienstag (3.12.) gönnten wir uns einen streichfreien Tag. Bei perfektem Wetter (leichter Wind, kein Wölkchen am Himmel, bis 18 °C im Schatten) wanderten wir entlang der Küste via Ponta da Piedade und Praia de Mos nach Luz und zurück. Herrlich.

Lagos erstrahlt mittlerweile in vorweihnachtlichem Glanz. Palmen, Straßen und Plätze sind geschmückt, die vielen Lichterketten lassen Altstadt und Promenade nach Sonnenuntergang erstrahlen. Auch einige Schiffe in der Marina versuchen mitzuhalten. Nur einen Weihnachtsmarkt mit Glühweinstand suchen wir bisher vergeblich 😉
Das war‘s für heute, die Pinsel rufen…
Weitere Bilder findest du wie immer im Fotoalbum.

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