Autor: Thomas

  • Vatertagstörn

    Vatertag_2015_7

    Das lange Wochenende nach Vatertag nutzten wir für einen kleinen Törn in die Boddenlandschaft. Ziel war Prerow.
    Gemäß NfS waren nur partielle Mindertiefen zu erwarten, und das nur im Bereich nördlich der Verzweigung, westlich der Meiningen Brücke (WSA Stralsund, NfS)
    Vom ursprünglichen Plan, die Meiningen Brücke am Vatertag, um 17.45 Uhr, zu passieren, ließen wir ab und blieben stattdessen beim Zingster Yacht Club, wo wir zuvor nur die Wartezeit verbringen wollten.
    Wetter war herrlich, kein weiteres Boot am Steg besetzt und der Ausblick einfach zu schön. Weniger schön allerdings die Liegegebühr, neben der auch noch eine Kurtaxe i.H.v. 2,80 EUR pro Person zu entrichten war. Das einzig gute daran sind vermutlich die freibleibenden Liegeplätze, für diejenigen, die immer noch in Zingst anlegen wollen.
    Am nächsten Morgen lagen wir rechtzeitig vor der Meinigen Brücke und nutzten die Öffnung um 9.45 Uhr. Danach wurde es spannend. Zwischen Tonne 28a und 27 versandet das Fahrwasser von Süden her. Wir blieben hängen, konnten uns aber leicht wieder freifahren. Nach dem Abzweig in den Prerower Strom, zwischen RGR-Tonne und P2/P4 hingen wir, mittig im Fahrwasser, wieder fest. Mit viel Gas und Ruder hart Sb kamen wir wieder frei und „drüber“. Bis P10 war die Wassertiefe dann etwa 1,80 Meter im Prerower Strom dann immer deutlich über 2 Meter. Auf dem Rückweg hielten wir uns an der besagten Stelle direkt auf dem grünen Tonnenstrich, auch dort jedoch wieder leichtes hängenbleiben. Mit DANJA kommen wir definitiv erst nach dem nächsten ausbaggern wieder. Über 1,5 M Tiefgang besteht hier das Risiko, allein nicht wieder freizukommen.
    Der Prerower Strom selbst ist einen Törn absolut wert. Herrliche Natur, Kraniche, Schwäne und andere Wasservögel, wohin man auch schaut, während man auf dem, in einen breiten Schilfgürtel eingebetteten Strom, durch die grünen Wiesen fährt oder segelt.
    In Prerow selbst waren wir bis zum späten Nachmittag der einzige Gastlieger, nur drei weitere, deutlich kleinere Segelboote kamen noch hinzu.
    Den Strand erreicht man in ca. 20 min zu Fuß. Sollte man unbedingt einplanen.
    Der Hafenmeister ist freundlich, die Liegegebühr günstig. Alle Einkaufsmöglichkeiten liegen fußläufig im Ort. Wir bleiben nur eine Nacht, am Samstag ging es zurück nach Barth, wo noch einige Arbeiten am Schiff anstanden.

    [slideshow_deploy id=’1074′]

  • |

    Ansegeln 2015

    Boddensegeln

    Nachdem unsere Danja am 27. März als eines der ersten Boote in Barth zurück ins Wasser gelassen wurde, verließen wir am Samstag, 3. April, unseren Liegeplatz zum Ansegeln der Saison 2015.

    Das Ziel gab uns Anja vor, die am 8. April ab Greifswald ihre vorzeitige Rückfahrt in den Süden antreten musste. So segelten wir bei günstigem Wind via Barhöft, Glewitzer Wiek (Ankern) und Wieck (Yachtservice Greifswald) nach Greifswald, wo wir für eine Nacht bei der Hanse-Werft festmachten.

    Am Mittwoch ging es dann wieder zurück, gegen den Wind, mit vielen Kreuzschlägen, durch den Strelasund nach Norden. Vor Neuhof Marina übernachteten wir vor Anker, bevor es am Donnerstag weiterging, bis Vitte, Hiddensee. Nach vielen eisigen Nächten erreichte der Frühling dann endlich auch den Norden: Am Freitagmorgen war es bei Windstille so warm, dass wir in T-Shirt in der Plicht unser Frühstück genießen konnten.

    Es folgte ein sehr ruhiger Tag auf dem Wasser, teilweise mit Motorunterstützung, teilweise treibend, teilweise segelnd rund Dornbusch bis Reede Barhöft. Absolut faszinierend war das klare Wasser vor Hiddensee. Bei 6 Metern Wassertiefe waren noch alle Details am Meeresgrund zu sehen.

    Der Samstag brachte uns dann wieder zurück nach Barth, wo es am Abend wettertechnisch wieder sehr ungemütlich wurde. Durch eine Kaltfront wurden mit Sturm die mehr als 20°C Tagestemperaturen vom Samstag fortgeblasen. Da unser Ansegeltörn jedoch beendet war, blieben wir ganz entspannt…

    [slideshow_deploy id=’1040′]

    Hier noch einige Fakten „for the records“:

    Die Woche war sehr windig. Mit Ausnahme des Freitags begleiteten uns täglich 5 Bft (plus/minus) Wind. In den Boddengewässern und dem Strelasund unproblematisch, nur auf dem Greifswalder Bodden bildeten sich bei NO-Winden eine unangenehme Welle von ca. 1 Meter.

    Anfang April ist um Rügen vom Frühling wenig spür- und sichtbar. Die Temperaturen im Schiff gingen am frühen Morgen runter auf 5-7° C. Ohne Dieselheizung wäre das sehr ungemütlich. Scheint die Sonne jedoch, dann hat sie schon jede Menge Kraft und entschädigt für das unterkühlte Schiff in der Nacht. Überall ist man eines der wenigen Boote auf dem Wasser. Alle Häfen sind so gut wie leer, die Sanitäranlagen stehen einem geradezu exclusiv zur Verfügung.

    Anfang April ist auch Heringszeit. Angler aller Orten. Und natürlich auch die Fischeiaufsicht. Wir kauften unseren Fisch beim Fischhändler. Zumeist gibt’s Zander und Dorsch.

    Zu den Liege- und Ankerplätzen:

    Barhöft: Nach uns kamen nur noch zwei weitere Segelboote, dennoch war der Hafen durch zahllose Freizeitfischer sehr belebt. Offenbar hat sich hier eine Charterbasis für „Petrijüngermotorboote“ etabliert. Am Morgen und Abend herrscht reges, fast schon nerviges Motorboot Kommen und Gehen.

    Neuhof: Rinne war noch nicht betonnt. Plotter empfehlenswert. Ankern nordwestlich der Hafeneinfahrt bei 2 M Wassertiefe gut möglich. Viel Schlick. Weniger als 10 Boote im Hafen.

    Yachtservice Greifswald (halbe Meile hinter der Klappbrücke von Wieck, Nordufer):  Ca 5 Boote im Wasser, ansonsten alle Anleger frei. Die Duschanlagen sind komplett neu renoviert, alles vom Feinsten, und mit der Liegegebühr (EUR 1.50 pro Meter) bereits bezahlt.

    Glewitzer Wiek: Rinne durchgehend bis Tonne 8 (r) 2,5 Meter oder mehr. Guter Ankergrund.

    Vitte: Rinne bestens betonnt, Wassertiefe durchgängig 2.20 M oder mehr. 20 EUR für 11M recht teuer.  Duschen nur mit Duschmarken. Die verkalkten Duschköpfe lassen keinen Duschspaß aufkommen. Ansonsten sauber und gepflegt.

    Zu guter letzt die Statistik:

    Gesamtweg 139sm, davon 31 unter Motor.

    [wpgmza id=“12″]

  • Warten auf 2015

    IMAG0897_500px

    Kurz vor Weihnachten besuchte ich unsere Danja zur Kontrolle der Abdeckung und Batterien. Letztere waren noch gut in Schuss. Pro Monat gingen ca. 40 Ah verloren, mit 315 Ah Reststrom hätten die Batterien wohl das gesamte Winterlager überstanden. Über Nacht konnte ich 70 Ah nachladen, womit die Zeit bis März gesichert sein dürfte. Die Plane selbst hatten wir offenbar bestens befestigt, selbst der Kantenschutz war noch an den richtigen Stellen. Kein Schlagen oder Rutschen im kräftigen Wind dieses 20. Dezember Morgen war zu beobachten.

    Die Boote auf dem Gelände des Barther Yachtservice waren für den Winter noch einmal neu „geordnet“ worden und stehen sehr kompakt geparkt, sich gegenseitig schützend, mit dem Bug nach Süden auf der Freifläche. Alles Bestens also. Beruhigt machte ich mit auf den Weg nach Hause. 2015 kann kommen. Es wird Zeit, sich auf die kommende Segelsaison vorzubereiten.

    In diesem Sinne Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

  • Im Winterlager

    Seit Freitag, 24.10. steht unser Schiff auf dem Trockenen. Nachdem wir an der Tanke noch einmal 50 Ltr Diesel nachgetankt hatten, ging es um 14.00 Uhr an den Kran.

    [slideshow_deploy id=’937′]

    Erstmals konnten wir nun auch das Unterwasserschiff unserer Danja begutachten. Es kamen keine Überraschungen zutage. Nur einige Seepocken im Bereich des Ruders und am Propeller, die beim Kärchern fast komplett abgewaschen wurden.
    Nach dem Waschen wurde Danja auf ihrem Lagerbock abgesetzt und zu ihren Stellplatz gefahren, wo wir den Rumpf näher begutachteten. Bis auf einige kleine Farbablösungen (1-4 mm Durchmesse) am Bug war das gesamte Unterwasserschiff bestens in Schuss. Über die Leiter ging es dann noch zum Aufklaren an Bord. Ganz schön hoch! Und mit bester Aussicht über die Hafenanlage und den Barther Bodden.
    Wir machten zeitig Feierabend, zum einen waren wir hungrig, zum anderen mussten wir noch einchecken, denn dieses Mal übernachteten wir im Hotel Barther Speicher.
    Am nächsten Morgen ging es dann nach ausgiebigem Frühstück an die Arbeit: Heizung besorgen, Autopilotmotor ausbauen, Außenborder abbauen, und dann natürlich die Winterplane aufziehen. Letzteres entwickelte sich zu einer ganz schönen Schinderei, denn zum einen war die Pläne sehr schwer, zum anderen zu groß, wurde sie doch bisher für ein  Winterlager ohne Mast und mit Holzfirst benutzt. Irgendwie bekamen wir es dann doch hin. Allerdings nur am Achterschiff; doch als zusätzlicher Schutz für die Kuchenbude, gegen Schnee und Sturm, sollte das wohl genügen. Es wurde schon düster, als wir alle Arbeiten erledigt hatten, und im gehen noch einem einen prüfenden und zufriedenen Blick zurück auf unser Schiff wurfen.

  • Absegeln 2014

    Über den 3. Oktober verbrachten wir noch eine kurze Woche auf unserer Danja. Neben einem kleinen Ausflug stand erstmalig das Einwintern an – oder besser die Vorbereitungen dafür. Am Dienstag reisten wir an, ich mit einem kleinen Umweg über Bremerhaven, um einige verbliebene „Hardware“ abzuholen: Abdeckplanen, Gurte, Farben… . Den Lagerbock wurden wir noch kurzfristig „los“, beim Barther Yachtservice konnten wir ihn nicht gebrauchen.
    [slickr-flickr tag=“Absegeln_2014″]

    Das Wetter für diese Woche war als spätsommerlich mild vorhergesagt. Leider war die Warmluft aus dem Süden sehr feucht und der Himmel statt sommerlich blau, eher in Nebel gehüllt. Schreckte uns jedoch nicht, und am Mittwoch Vormittag legten wir, bei südwestlichen Winden um 2Bft Richtung Barhöft ab. Der Wind reichte eben so aus, uns mit 2 Knoten vorwärts zu bringen. Zeitlupe-Segeln. Auf Motoren hatten wir aber keine Lust und so entschieden wir uns im Grabower Bodden vor Dabitz vor Anker zu gehen und den Nachmittag dort ausklingen zu lassen. Nach 15.00 Uhr schaffte es die Sonne schließlich auch noch, den Dunst aufzulösen und bescherte uns eine Runde Sonnenschein. Wir ließen unser Beiboot ins Wasser und machten eine Fotosession mit Danja und einen kleinen Ruderausflug in den Hafen Dabitz. Sogar ins Wasser, gingen wir noch einmal. Aber nur gaaaanz kurz, denn die Wassertemperatur war weit entfernt von sommerlich.

    Zum Dinner war es wieder kühler, nach dem Bad zuvor, bot sich somit eine gute Gelegenheit, die Heizung zu testen. Klappte bestens, insbesondere deshalb, weil wir diesesmal mittels Rohr-Verbindungsstück dafür gesorgt hatten, dass die Zuluft frisch war. Die Nacht war windstill, nicht eine Welle bewegte das Schiff. Fast schon unheimlich.

    Am Donnerstag wiederholte sich der Wetterablauf vom Vortag. Nebel bzw. Dunst, wenig bis gar kein Wind, nach Mittag dann zunehmend heiter. Wir segelten zunächst weiter Richtung Barhöft und mussten später auch noch den Motor zu Hilfe nehmen. Um 13.00 Uhr fiel auf Reede Barhöft der Anker. Wir steckten viel Kette und gruben den Anker gut ein. Er hielt auf Anhieb. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen, Ausblick genießen und Boot putzen. Auch der Zoll schaute mit seinem Patroullienboot kurz vorbei. Es blieb bei einem kurzen „Woher-Wohin“, dann waren wir wieder allein. Wir waren froh, nicht in Barhöft angelegt zu haben. Der zur Mittagszeit fest leere Hafen füllte sich zusehends, war am Abend gerammelt voll und bis spät in die Nacht hinein hörte man lautes Gegröhle, bis zu uns herüber. Musste irgend ein Fischerfest oder ähnliches gewesen sein.

    Wir genossen den spektakulären Sonnenuntergang und die Aussicht. Das Dinner gab’s draußen, so war war es. Noch lange in die Nacht hinein saßen wir draußen, zählten Sterne und erfreuten uns an der herrlichen Luft.

    Es war erneut eine ruhige Nacht, erst die am Morgen aus Barhöft auslaufenden Boote erzeugten etwas Bewegung im Schiff, als ihre Bugwellen bei uns ankamen. Wie gern wären wir weitergesegelt, doch in Barth wartete noch einiges an Arbeit auf uns: Wir mussten Danja für das Auswassern und Einwintern vorbereiten. Der Rückweg verlief ähnlich geruhsam wie die letzten beiden Tage, der Wind bließ nur schwach, zeitweise setzte er sogar ganz aus. Mit gut durchtrockneten Segeln legten wir um halb eins wieder in Barth an und machten uns alsbald an die Arbeit. Putzen, Segel abnehmen und zusammenlegen, Ölwechsel vorbereiten…

    Ging alles langsamer als gewünscht, für’s erste Mal aber sicherlich ok. Auch Herrn Sauer bemühten wir noch ein, zwie mal übers Handy. Besonders das Leersaugen der Leitungen erforderte viel Geduld. Am Sonntag war es dann aber endlich geschafft – und wir auch 😉 Der Rest war Routine. Packen, Autofahren, im Stau stehen, etc…

     

  • Segeln mit Schweinswalen

    Juni-Törn 2014, Dienstag, 10. Juni 2014, auf dem Weg von Sejeroe nach Nekseloe.

    IMG_7865
    Schweinswale zwischen Sejeroe und Nekseloe

    Gesehen haben wir sie schon oft, stets blieb es jedoch bei der mehr oder weniger weit entfernten Rückenflosse, die genauso schnell wieder verschwand, wie sie aufgetaucht war. Auf dem Mini-Schlag von Sejeroe nach Nekseloe hingegen hatten wir das Glück, dass zwei Schweinswale zum Spielen aufgelegt waren. Nach dem Verlassen des Hafens (mal wieder totale Flaute) legten wir bei niedriger Umdrehungszahl so zwei, drei Knoten Fahrt bei Kurs nach Süden an, weil wir Angeln wollten. Die Angel war nur wenige Minuten draußen, mit dem Köder im Kielwasser, als einer der beiden zum ersten Mal an Steuerbord, vielleicht eine Schiffslänge achtern auftauchte. Um Gottes Willen, dachte ich, bloß keine Delfine an der Angel, und holte, so schnell es ging, die Angelschnur wieder ein.

    IMG_7838
    Schweinswale

    Es dauerte nicht lange, da zeigte sich die Flosse wieder, dann immer häufiger, mal vor, mal hinter dem Schiff und wir waren total happy. Über mehr als eine Stunde ging das dann so weiter. Es waren zwei dieser schönen Tiere, ein größerer und ein kleinerer. Christine stand alsbald am Bug und fotografierte, was das Kamera hergab, während wir bei gleicher Geschwindigkeit langsam weiterfuhren. Das ganze ergänzte ich mit einigen Handy-Videos, bis wir nach einiger Zeit dann die Cams beiseite legten, und nur so dem Schauspiel zuschauten.

    IMG_7860
    Schweinswale

    In Höhe der Südspitze Sejeroes kam dann genügend Wind auf, um den Motor zu stoppen und unter Segel die Fahrt fortzusetzen. Schien auch unseren beiden Begleitern im Wasser zu gefallen, sie begleiteten uns noch ein, zwei weitere Meilen, bevor Sie dann endgültig verschwanden. Vielleicht war das Gebiet westlich Sejeroes ihr Zuhause, das sie nicht verlassen wollten, oder sie bekamen einfach Hunger, nach all dem Spielen mit der Fresh!Connection und suchten lieber nach Delfin-Frühstück. Wir werden’s nie erfahren, aber dieses erste Mal war ein wunderschönes Erlebnis.

  • Wir kaufen ein Schiff !

    Wer hätte das gedacht. Wir am allerwenigsten. Aber ersten kommt es eben immer anders, und zweitens als man denkt…

    Während unseres Juni-Törns wurden wir auf eine Anzeige im Palstek aufmerksam. Eine Aluyacht, 37 Fuß, schon etwas älter aber dennoch mit einem stattlichen Preis. Einige Faktoren verstärkten unser Interesse zu diesem Zeitpunkt:

    Das Charterboot, mit dem wir gerade unterwegs waren, nervte gewaltig, war schlecht unterhalten bis zu Schimmel in einigen Schapps, kurz zum „Charter-abgewöhnen“, ein 13-Meter-Boot wäre nochmal deutlich größer als die Hanse 40, mit der wir unterwegs waren, und außerdam gab es da noch ein größer werdendes Unbehagen ob der gewaltigen Kosten eines Neubaus, der uns mit minimalen oder eben ganz ohne Rücklage in ein Leben-nach-der-Arbeit starten lassen würde.

    Nun, eines Abends traten wir mit dem Verkäufer in Kontakt und erhielten neben einem Exposé die Information, dass die Yacht noch nicht verkauft wäre. Das Exposé war sehr vielversprechend, viele der Dinge, die wir uns für unser Boot bereits ausgesucht hatten, waren gegeben, und weil der jetzige Eigner den Segelsport aufgeben wollte, war vom Geschirr bis zum Beiboot alles inklusive.

    Um es kurz zu machen: Wir planten auf der Heimfahrt einen Besuch in Bremerhaven ein, trafen auf die SY Pandora und einen absolut seriösen und begeisterten Eigner und waren am Ende der Besichtigung und ein wenig Handeln beide davon überzeugt, dass dieses Schiff unsere Danja werden musste und würde.

    Wir waren nicht die einzigen Interessenten, deshalb begann, kaum zuhause, der Kampf um eine geeignete Finanzierung, der nach gerade einmal zwei Wochen siegreich beendet wurde und es uns erlaubte am 6.7. an Bord der zukünftigen SY Danja den Kaufvertrag mit dem Eigner zu unterzeichnen.

    Uns somit können wir hier und jetzt vorstellen: Unsere SY Danja, mit der wir hoffentlich viele, viele schöne Jahre auf See verbringen werden, zu nahen und fernen Zielen segeln werden, und, so Gott will stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben werden:

     

    SY Danja, eine Glacer 363 in Alu. Übernahme und Überführung nach Barth ab 7.8.2014.

  • Es geht los

    Mit einigem Trouble – vor Törnbeginn – beenden wir die letzten Vorbereitungen für unsere diesjährige Segelreise.
    Die zwei Übernachtungen vor der Ubernahme boten genügend Zeit für einen Familienbesuch (leider auch wegen schwerer Erkrankung des Vaters), Kappelner Hafentage, Proviantierung und ausruhen. Selbst den Kühlmittelverlust an unserem Skoda (Marderverbiss) bekamen wir noch repariert.
    Nun ist das Boot übernommen, alles verstaut, das Ölzeug angelegt und es kann heißen „Leinen los“…

  • PCO

    Unser bevorzugtes Charterunternehmen. Von der Präsentation der Yachten auf dem Portal über die Kundenbetreuung und die Abwicklung der Charter gab es bei allen Törns, die wir bei PCO gebucht haben, wenig zu bemängeln.

    Im Angebot ist alles von der Privatyacht, die vom Eigner zur fast-Fahrtenyacht ausgerüstet wurde bis zur Yacht, die von anderen Charterunternehmen über PCO vertrieben werden, ist alles dabei. Es lohnt sich also genau hinzuschauen. Als mir in dem Zusammenhang einmal eine Mola-Yacht untergejubelt werden sollte, war ich wenig begeistert. Mit dem Stoppen der Abwicklung gab’s jedoch keinerlei Probleme.

    PCO agiert stets nur als Vermittler zwischen Eigner und Charterkunde und gewährleistet die reibungslose Abwicklung. Haben Sie gut im Griff und wir werden sicherlich noch das ein- oder andere Mal hier buchen.

    In diesem Jahr (2014) haben wir über PCO die Hanse 40 „Fresh!Connection“ in Flensburg gechartert. Könnte heute schon losgehen. Leider noch 57 Tage…

  • Saison 2014 – Ausblick

    Recht zeitig haben wir begonnen die nächste Segelsaison vorzubereiten. In Flensburg ist eine 40er Hanse für uns reserviert. Daniel wird den Törn mit uns bestreiten, Anholt wird -mal wieder- das Fernziel.
    Ansonsten steht endlich der SKS für mich auf der Agenda. Theorie im Winter, Praxis während 2014. Wir werden sehen…

    IMG_5149