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SY Danja

Willst du segeln gehen, musst du erst die Leinen lösen…

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Absegeln 2014

Oktober 18th, 2014 · No Comments · Logbuch

Über den 3. Oktober verbrachten wir noch eine kurze Woche auf unserer Danja. Neben einem kleinen Ausflug stand erstmalig das Einwintern an – oder besser die Vorbereitungen dafür. Am Dienstag reisten wir an, ich mit einem kleinen Umweg über Bremerhaven, um einige verbliebene „Hardware“ abzuholen: Abdeckplanen, Gurte, Farben… . Den Lagerbock wurden wir noch kurzfristig „los“, beim Barther Yachtservice konnten wir ihn nicht gebrauchen.

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Sunset Barhöft Reede

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Das Wetter für diese Woche war als spätsommerlich mild vorhergesagt. Leider war die Warmluft aus dem Süden sehr feucht und der Himmel statt sommerlich blau, eher in Nebel gehüllt. Schreckte uns jedoch nicht, und am Mittwoch Vormittag legten wir, bei südwestlichen Winden um 2Bft Richtung Barhöft ab. Der Wind reichte eben so aus, uns mit 2 Knoten vorwärts zu bringen. Zeitlupe-Segeln. Auf Motoren hatten wir aber keine Lust und so entschieden wir uns im Grabower Bodden vor Dabitz vor Anker zu gehen und den Nachmittag dort ausklingen zu lassen. Nach 15.00 Uhr schaffte es die Sonne schließlich auch noch, den Dunst aufzulösen und bescherte uns eine Runde Sonnenschein. Wir ließen unser Beiboot ins Wasser und machten eine Fotosession mit Danja und einen kleinen Ruderausflug in den Hafen Dabitz. Sogar ins Wasser, gingen wir noch einmal. Aber nur gaaaanz kurz, denn die Wassertemperatur war weit entfernt von sommerlich.

Zum Dinner war es wieder kühler, nach dem Bad zuvor, bot sich somit eine gute Gelegenheit, die Heizung zu testen. Klappte bestens, insbesondere deshalb, weil wir diesesmal mittels Rohr-Verbindungsstück dafür gesorgt hatten, dass die Zuluft frisch war. Die Nacht war windstill, nicht eine Welle bewegte das Schiff. Fast schon unheimlich.

Am Donnerstag wiederholte sich der Wetterablauf vom Vortag. Nebel bzw. Dunst, wenig bis gar kein Wind, nach Mittag dann zunehmend heiter. Wir segelten zunächst weiter Richtung Barhöft und mussten später auch noch den Motor zu Hilfe nehmen. Um 13.00 Uhr fiel auf Reede Barhöft der Anker. Wir steckten viel Kette und gruben den Anker gut ein. Er hielt auf Anhieb. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen, Ausblick genießen und Boot putzen. Auch der Zoll schaute mit seinem Patroullienboot kurz vorbei. Es blieb bei einem kurzen „Woher-Wohin“, dann waren wir wieder allein. Wir waren froh, nicht in Barhöft angelegt zu haben. Der zur Mittagszeit fest leere Hafen füllte sich zusehends, war am Abend gerammelt voll und bis spät in die Nacht hinein hörte man lautes Gegröhle, bis zu uns herüber. Musste irgend ein Fischerfest oder ähnliches gewesen sein.

Wir genossen den spektakulären Sonnenuntergang und die Aussicht. Das Dinner gab’s draußen, so war war es. Noch lange in die Nacht hinein saßen wir draußen, zählten Sterne und erfreuten uns an der herrlichen Luft.

Es war erneut eine ruhige Nacht, erst die am Morgen aus Barhöft auslaufenden Boote erzeugten etwas Bewegung im Schiff, als ihre Bugwellen bei uns ankamen. Wie gern wären wir weitergesegelt, doch in Barth wartete noch einiges an Arbeit auf uns: Wir mussten Danja für das Auswassern und Einwintern vorbereiten. Der Rückweg verlief ähnlich geruhsam wie die letzten beiden Tage, der Wind bließ nur schwach, zeitweise setzte er sogar ganz aus. Mit gut durchtrockneten Segeln legten wir um halb eins wieder in Barth an und machten uns alsbald an die Arbeit. Putzen, Segel abnehmen und zusammenlegen, Ölwechsel vorbereiten…

Ging alles langsamer als gewünscht, für’s erste Mal aber sicherlich ok. Auch Herrn Sauer bemühten wir noch ein, zwie mal übers Handy. Besonders das Leersaugen der Leitungen erforderte viel Geduld. Am Sonntag war es dann aber endlich geschafft – und wir auch 😉 Der Rest war Routine. Packen, Autofahren, im Stau stehen, etc…

 

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