Teneriffa intensiv
Die Marina San Miguel liegt im Süden Teneriffas, im Einflussbereich der Wind Acceleration Zone zwischen Gran Canaria und Teneriffa. Es kann also recht windig werden, mit entsprechender Welle und Strom bis vor die Hafeneinfahrt. Innerhalb der Marina liegt es sich jedoch sehr ruhig, die Pontons sind für die vorherrschende Windrichtung perfekt ausgerichtet.

Die wenigen Tage bis zur Anreise unserer Tochter Anja und ihrem Freund Sven nutzten wir zur Erkundung der näheren Umgebung. Die Marina San Miguel ist Teil eines Golf-Resorts mit vielen großen und kleineren Villen, Hotel- und Appartment-Anlagen. Reines touristisches Entwicklungsgebiet ohne besonderen Charme. Der namensgebende Ort San Miguel liegt gute 10 km landeinwärts und ist wirklich einen Besuch wert. Es gibt einige kleine Strände in der Nähe, überweigend steinig und zumeist mit einer anständigen Brandung versehen.

Eine Küstenwanderung führte uns durch einige Touristenghettos, teils hübsch, teils verkommen mit etlichen Bauruinen, bis Las Galletas. Schön ist anders, zumindest aus unserer Sicht. Für den Rückweg nahmen wir den Bus.
Die Haltestelle Pueblo Primavera liegt knapp 500m von der Marina entfernt, auf dem Weg kommt man an einem kleinen Corvian-Supermarkt vorbei, in dem man sich ganz gut versorgen kann. Größere Auswahl bietet das Gewerbegebiet Las Chafiras, inclusive Bauernmarkt, deutschem Bäcker, Lidl und großen Supermärkten.
Am Freitag, 2. Juli, landete unser Besuch, auf den wir uns schon lange gefreut hatten auf dem Flughafen Teneriffa Süd, der mit Auto in einer viertel Stunde erreicht werden kann. Mit den beiden folgten geschäftige 5 Urlaubstage, in der wir Teneriffa intensiv kennen lernen durften.

Auf dem Programm standen Santa Cruz de Tenerife, mit Playa de Las Teresitas, Puerto de la Cruz mit der Playa de San Telmo, San Juan de la Rambla, der Teide mit Gipfelbesteigung, das Bergdorf Vilaflor und ein Segeltag entlang der Westküste bis Caleta de Adeje.

Leider mussten die beiden bereits am 8. Juli wieder zurück nach Deutschland. Die Arbeit rief… Wir entspannten noch zwei weitere Tage in der Marina San Miguel, bevor wir am 11. Juli die Leinen lösten um wieder etwas Zeit vor Anker zu verbringen.
Weitere Fotos von Teneriffa findest Du wie immer im Fotoalbum.







Vacuna ist spanisch und heißt auf Deutsch Impfung. Da, wo wir es am wenigsten erwartet hatten, bekamen wir am Sonntag unseren ersten Pieks mit dem Impfstoff von Biontec-Pfizer, zusammen mit dem zweiten Termin, wie vom Hersteller empfohlen, drei Wochen später. Total unkompliziert. Wir fallen in die Altersgruppe der zur Impfung aufgerufen Bevölkerung, die Covid-Hotline verwies uns an das nächste Centro de Salud und mit Spanisch, Englisch, Deutsch und einiger Zeichensprache übertrugen uns die freundlichen Damen der Registratur in das EDV System und schon hatten wir den lang ersehnten Termin. Muchas gracias, Arrecife! Es geht voran!











