Vorbereitungen

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    Tage auf der Schlei

    Die Schlei war das Revier der Wahl um uns und DANJA weiter für die große Fahrt vorzubereiten, außerdem stand natürlich Familienbesuch auf der Agenda. Kappeln bietet beste Versorgungsmöglichkeiten bei kurzen Wegen, die Hafengebühren im Gästehafen der Stadt Kappeln sind absolut ok. Für jeden Wind bietet die Schlei darüber hinaus geschützte Ankerplätze.
    Die To-Do-Liste ist etwas kürzer geworden. So haben wir jetzt einen weiteren Feuerlöscher an Bord, die Duscharmatur ist erneuert, das NAVTEX Gerät funktioniert, der Barograph ist angeschlossen, der Dieseltank ist randvoll, neue Festmacher an Bord, der Wassermacher getestet und wieder konserviert und so weiter und so fort.
    Am 19.05. verließen wir unseren letzten Ankerplatz im Wormshöfter Noor mit Ziel Kiel Förde und NOK. So langsam aber sicher geht es richtig los..

    Bilder von Kappeln und der Schlei im Fotoalbum.

  • Zeitenwende

    Das Wort Zeitenwende steht gemäß Wikipedia u.a. für den Beginn einer neuen Ära und beschreibt im Allgemeinen eher epochale Ereignisse, als individuelle Veränderungen im Leben eines segelnden Paares. Beim Ausmaß der Veränderungen, die wir zurzeit anstoßen und umsetzen, beschreibt es dennoch die Situation in der wir uns gefühlsmäßig befinden. Das Auflösen eines über Jahrzehnte gewachsenen Hausstands, das Verlassen der eigenen Wohnung mit Umzug in eine Übergangswohnung, die Beauftragung der Werft für die Durchführung der Refit-Arbeiten und nicht zuletzt die Festsetzung des Datums für die Beendigung unserer Arbeitsverhältnisse waren die Meilensteine der letzten Wochen, nach der Überführung unseres Schiffes nach Travemünde. Und die Liste der Dinge, die noch zu regeln sind, bevor wir unser schwimmendes Zuhause beziehen können, wird gefühlt eher länger, als kürzer. Am 22.12. verbleiben uns noch 100 Tage als Landbewohner. 100 Tage, in denen wir allen Ballast loswerden, die Werft alle Arbeiten abschließen und wir unseren Umzug von Ingolstadt ins künftige Zuhause durchgeführt haben müssen.
    Die Stimmung schwankt entsprechend irgendwo zwischen freudiger Erwartung und leichter Panik hin und her. Sollten bis zum 1. April hier keine weiteren Beiträge erscheinen, so möge man uns das verzeihen. Drückt uns die Daumen, liebe Leser…
    Bis dahin Euch allen ein gesegnetes Weihnachten und kommt gut rüber!

  • Countdown

    Endlich läuft der Countdown zum Saisonstart 2018. In zwei Wochen geht es zurück ins Wasser. Kaum zu glauben, bekam doch der Nordosten heute, zu Ostern, noch einmal eine Ladung Schnee beschert. Immerhin weisen alle Temperaturprognosen nach oben. Von null auf fünfzehn in 3 Tagen, behauptet die Vorhersage. Vielleicht zeigt sich dann Mitte April in Barth auch das erste, zarte grün in der Natur.

    Vermutlich werden wir aber nur wenig Zeit haben, danach zu suchen, denn das Auswintern unserer Danja, bei geplant wenig verfügbarer Zeit, sorgt für einen straffen Zeitplan. Nach zwei Tagen wollen wir eingerichtet, aufgeriggt und technisch durch-getestet, bereit sein, für den ersten Segeltörn des Jahres.

    Einen weiteren Countdown haben wir ebenfalls angestoßen: Unsere Segelzeit soll bereits in 2019 beginnen. Damit steht uns ein arbeitsreiches Jahr bevor, denn wir wollen, nach durchgeführtem Refit, ohne festem Wohnsitz in Deutschland auf Langfahrt gehen. Geplanter Beginn: Mai 2019. Daumen drücken!

    Das Bild des Barther Hafens entstand übrigens beim Auswintern in die letzte Saison, im Mai 2017. Wir sind dieses Jahr also knapp 4 Wochen früher dran.

  • Saisonstart 2017

    Segelbereit und mit neuen Decksalonfenstern

    Mit einiger Verzögerung liegt unsere DANJA seit dem 12. Mai wieder im Wasser. Das ist, im Vergleich zu den vorherigen Jahren spät, berücksichtigt man jedoch das mehr als bescheidene Wetter dieses Frühjahrs, haben wir wohl nichts verpasst. Bei bestem Wetter habe ich dann übers Wochenende unser Schiff für den ersten Törn des Jahres vorbereitet. Der Mast wurde noch am Freitag gestellt, dank den Werftarbeitern der Rammin-Werft, die an diesem Tag einige Überstunden leisteten. Am Samstag hieß es dann für mich zunächst Deck schrubben, dann montierte ich den Baum, ordnete Fallen und Schoten, verlegte DANJA an ihren Liegeplatz, bunkerte einen Teil des Proviants und so weiter, und so fort. Am Sonntag erlaubte mir die morgendliche Windstille schließlich auch noch das aufziehen von Groß und Genua, womit für unseren ersten Törn alles bereit ist. Ziel: Die 39. Kappelner Heringstage.

  • Törnvorbereitung

    Diesen Sommer gönnen wir uns erneut 4 Wochen am Stück mit unserer Danja. Ziel wird Blekinge sein. Zwei Wochen vor Törnbeginn bot sich die Möglichkeit eine Dienstreise mit letzten Vorbereitungen zu verbinden. So stand denn am 16./17. August ein Ölwechsel auf der To-Do-Liste, außerdem ich bunkerte alle Lebensmittel und Getränke, die bis zum Törnstart am 30.08. keine Kühlung brauchten. Da kam einiges zusammen…

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  • Noch drei Tage…

    Die letzten Vorbereitungen laufen. In drei Tagen soll es los gehen. Unser erster großer Urlaubstörn mit DANJA. Am Mittwoch, 3. Juni reisen wir nach Barth, am Donnerstag, nach Einkauf und Einräumen soll es „Leinen los!“ heißen. Am Donnerstag wollen wir noch bis Reede Barhöft, unser Ausgangspunkt für die Fahrt nach Norden. Ziel Götheborg.

  • Saison 2012

    Endlich nimmt die Saison 2012 Form an. Nachdem uns PCO an Mola vermitteln wollte und ich deshalb in letzter Minute von einer 3-Wochen-Charter ab Breege wieder absprang ist unser Chartervertrag für eine HR 34 ab Fehmarn abgeschlossen. Mit Christine und Anja geht’s als Kleincrew wohl ins südliche Kattegat. Noch d r e i e i n h a l b l a n g e Monate bis zum 4. August…

  • Endlich…

    Nur noch zwei Wochen und einige Tage, dann kann es endlich „wieder Leinen“ los heißen. Mittlerweile sind beide Charter-Raten überwiesen, die Crew ist soweit gesund und es wird Zeit über Proviant nachzudenken. Diese Charter wickelten wir wieder über PCO ab. Unser Schiff wird die „Birke“ sein, eine Bavaria 32 Cruiser, Heimathafen Gelting. Es wird wohl nach Norden gehen. Vielleicht bis Anholt. Göteborg geistert irgendwie durch den Hinterkopf, ist aber eher unwahrscheinlich… Wir werden sehen.
    Leider ist der Job ziemlich fordernd. Es bleibt wenig Zeit für Vorfreude und Vorbereitungen. Aber so ist das eben. Immerhin werden die 14 Tage ausreichen genügend Abstand zu gewinnen. Der Countdown läuft…