Nach 10 Tagen in Blekinges Schären stellte sich die Wetterlage um. Östliche Winde öffneten ein Wetterfenster für die Rückreise nach Barth. Am Samstag, 22.07. verließen wir Schweden dort, wo wir unseren Besuch begannen: Hällevik. Noch vor Sonnenaufgang setzten wir vor dem Hafen unsere Segel und nahmen Kurs nach Süden. War zunächst Ystad unser Ziel, entschieden wir uns, nach dem wir Simrishamn bereits um 10 Uhr passiert hatten, bis Rügen durch zu segeln. Dieser Samstag war, gemäß aktualisierter Wettervorhersage, der vorerst letzte Tag, an dem wir trocken und mit gutem Wind die Ostsee queren konnten. Es wurde eine ziemlich knackige Überfahrt, der Wind frischte im weiteren Tagesverlauf bis 6 Bft auf, was für beeindruckende Wellen sorgte, von denen die eine oder andere aktiv ausgesteuert werden wollte. Ziemlich abgekämpft erreichten wir mit einbrechender Dunkelheit um 23.00 Uhr unseren anvisierten Ankerplatz vor der Halbinsel Bug und östlich der nördlichen Anfahrtstonne des Hiddensee-Fahrwassers. Ein Tiefdruck-Komplex über Mitteleuropa sorgte fortan für sich verschlechterndes Wetter, ab Montag sollte es dauerhaft und ausgiebig regnen. Wir entschieden uns deshalb vorzeitig nach Barth zurück zu segeln und diesen Sommertörn zu beenden. Damit ergaben sich für mich 2 gesparte Urlaubstage, die wir hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt und bei (spät)sommerlicherem Wetter, zum Segeln verwenden können.
Dieser Törn in Zahlen:
Meilen: 343sm, davon 34sm unter Motor.
Häfen: Vitte, Kloster, Hällevik, Guövik.
Ankerplätze: Bock, Dornbusch, Bug, Tärnö, Bockö, Skiftö Fjärd, Tjärö.
Highlight: Magic Hour(s) in Blekinge.
Bei Tärnö warteten wir am 19.07. in der großen, geschützten Bucht im Norden der Schäre auf den vorhergesagten Ostwind, der uns zurück nach Rügen bringen sollte. Es gibt hier zahlreiche Möglichkeiten fest zu machen, die im Revierführer von Thomas Karlsson ausführlich beschrieben sind. Wir ankerten im östlichen Teil der Bucht und ruderten mit dem Dingi über die Untiefen in den westlichen Teil, um dort beim Fähranleger und Gästehafen im Restaurant Laxboden noch etwas zu Abend zu essen.
Daraus wurde leider nichts, da die Bude bereits um 19.00 Uhr schloss. Musste halt der Bord-Smutje wieder ran. Am Abend bot sich dann einmal mehr ein Sonnenuntergang, der an Magie kaum zu überbieten war und uns einige wunderbare Fotos bescherte.
Ankerbucht an der Ostküste BockösBockö steuerten wir am Dienstag, den 18.07., bei kräftigem Westwind an. Die kleine Schäre bietet in der Bucht auf der Ostseite einen sehr geschützten Ankerplatz bei südlichen bis westlichen Winden. Bis vor die großen Felsen ist das Wasser tief, allerdings gibt es keine Ringe oder andere, vorbereitete Festmachpunkte. Wir bevorzugten wieder das Ankern. Unser Eisen hielt bestens, bei ca. 4 Meter Wassertiefe und 20 Meter Kette. Die Bucht selbst ist durch die sie umgebenden Felsen so geschützt, dass allein vorbeifahrende Motorboote für Bewegung des Wassers sorgen. Perfekt für SUP. Gleichwohl hat man einen herrlichen, offenen Blick über die kleinen, äußeren Schären, bis zum Horizont im Osten und Südosten. Vom höchsten Punkt Bockös, der von einem kleinen Steinturm (Bake) markiert wird, reicht der Blick volle 360° über Hällaryds Skärgard, dem Schärengarten von Karlshamn. Wir blieben an diesem Ankerplatz bis Mittwochnachmittag, weil der Wind in der Nacht auf Donnerstag für mehrere Tage auf Ost drehen sollte. Damit öffnete sich dann (leider) auch ein Wetterfenster für die Rückfahrt nach Deutschland, die wir mit einem Zwischenstopp bei Tärno am Donnerstag begannen.
Der Skiftö Fjärd liegt eingebettet zwischen Dragsö und Högaholm im Norden, dem Festland im Westen und Skiftesön im Süden. Navionics weist die Bucht als Ankerplatz Högan aus. Es gibt reichlich Bewuchs unter Wasser, dennoch hielt unser Anker auf Anhieb, im weiteren Verlauf vorübergehend bis 6 Bft, denn es bließ kräftig aus West. Ankerposition: N56° 9.573‘ E15°1.738‘.
Mit Dingi oder SUP könnte man hier herrliche Ausflüge um die umliegenden Schären machen, uns war es dafür zu kühl und windig. Wir beschränkten uns im Wesentlichen auf‘s Genießen der Aussicht, die nach Osten bis nach Tjärö und die dahinter liegende Halbinsel Svalemala reicht.
Guövik war unser Ziel nach Tjärö. Wir hofften auf das Restaurant im Guövik Värdshus, das im Revierführer Thomas Karlssons durchaus gelobt wird. Am Sonntagvormittag segelten wir die schmale, landschaftlich reizvolle Bucht hinauf. Der Steg des Värdshus wirkte ebenso verlassen, wie das gesamte Örtchen – oder eben das, was man davon sehen konnte. Der ortsansässige Bootsclub hat seine Anleger ausgebaut, es gibt, im Revierführer noch nicht beschrieben, einen Anleger zum be- und entladen mit 3 ausgewiesenen Gastliegeplätzen an Heckbojen, nebst Strom- und Wasseranschluss.
Das Ganze für 100 Schwedische Kronen. Kann man nicht meckern. Am nördlichen Steg gibt‘s sogar eine Sauna. Nur Betrieb ist hier keiner. Den Hafenmeister konnten wir telefonisch zunächst nicht erreichen, er rief jedoch zeitnah zurück, mit der spaßigen Bemerkung: „… oh, you are the new boat“. Waren wir also bereits Dorfgespräch geworden…
Vom Hafenmeiter erfuhren wir weiterhin, dass das Restaurant Guövik Värdshus geschlossen war, und es sonst kein weiteres, fußläufiges Restaurant gäbe. Störte uns nicht weiter, hatten wir doch genügend Essen gebunkert. Da dann auch der für den Nachmittag angesagte Regen pünktlich einsetzte, verfolgten wir die Möglichkeit zum Naturschutzpark Eriksberg zu wandern, wo es laut Google ebenfalls ein Restaurant geben soll, auch nicht weiter. Entfernung übrigens 1,8 km.
Sonnenuntergang über dem Bjärnöfjärden, NO-Küste Tjärös.
Tjäro war bereits im vergangenen Jahr die für uns schönste Destination in Blekinge. Geschützte Gewässer, zahlreiche Möglichkeiten für Ankern und Festmachen, Felsen, Wiesen, Wälder – wie aus dem Bilderbuch. Der schwedische Kreuzerclub hat im Nordosten Tjärös 2017 eine zweite Tonne ausgebracht, dort machten wir, als Clubmitglied, auch in diesem Jahr wieder fest.
Die Bucht im Norden, der Bjärnöfjärden liegt sehr geschützt und ist aufgrund seiner Größe bevorzugtes Ziel für Wasserski- und Jetski-Fahrer. Sorgt für einige Unruhe, die wir so im letzten Jahr nicht erlebt hatten.
Die Bucht im Osten der Insel, Maren, ist mittlerweile zu einem vollwertigen Hafen ausgebaut. Der Zentrale Anleger hat Heckbojen zum Festmachen, am Steg gibt‘s Strom und Wasser.
An den Anleger schließt sich das neue Restaurant und Kiosk an, das viel Platz bietet, aber trotzdem für zwei Tage im voraus ausgebucht war (Freitag/Samstag). Der Kommerz hat eben auch hier Einzug gehalten. Aber dezent und geschmackvoll.
Am 8. Juli starteten wir in unseren Sommertörn 2017. Eine Anreise mit Hindernissen war vorausgegangen. Auf der A19, zwischen Malchow und Güstrow fingen wir uns einen Platten, der sich nicht vollständig reparieren ließ, mit dem wir aber noch bis Rostock kamen. So gewannen wir eine Nacht im Radisson Blu, einen neuen Reifen und eine, um einen Tag verzögerte Abfahrt aus Barth.
Wollten wir zunächst im Bereich Rügens bleiben, bot sich am Dienstag, den 11.07. ein ideales Wetterfenster für eine Überfahrt nach Schweden an: Trocken, Wind aus SW bis W mit 3-4 Bft für 2-3 Tage.
Wir nutzten dieses Wetterfenster und segelten, wie bereits 2016, vom geschäftigen Rügen-Revier (Start in Kloster), ins besinnlich-ruhige Blekinge. Da wir Simrishamn, naheliegender Übernachtungsort, erst gegen Mitternacht erreichen würden, entschieden wir uns, gleich durchzusegeln und überquerten in der Nacht, bei 2-3 Bft aus WSW, die Hanö-Bucht nach Blekinge.
Sonnenaufgang über Hanö
In Blekinge orientieren wir uns am Revierführer von Thomas Karlsson, in der deutschen Übersetzung aus 2004. Können wir nur empfehlen. Unterhaltsam, informativ und ausreichend aktuell. In den nachfolgenden Berichten beschreiben wir die von uns angelaufenen Häfen und Ankerplätze, die alle auch im besagten Revierführer beschrieben sind.
Wir durchsegelten Blekinges Schären von West nach Ost, wobei wir uns bei der Törnplanung stark an den vom Schwedischen Kreuzerclub ausgebrachten Mooringtonnen orientierten. Sie lagen stets in geschützten Buchten, in denen man, sollte die Tonne mal belegt sein, ebenso gut seinen Anker ausbringen kann.
Tjärö
1. Tjärö. Fūr uns Platz eins. Einfach schön und man dürfte immer ein Plätzchen finden. Wir lagen im NO der Schäre. Im Hafen selbst gibt es zahlreiche Liegeplätze, eigentlich vor Heckanker, schien aber die wenigsten zu interessieren. Das Besucherzentrum beim Hafen wird zurzeit neu gebaut. Groß, modern, aber noch geschmackvoll. Wird einen ziemlichen Kontrast zu den roten Schwedenhäusern bilden, ohne störend zu wirken. Im Tjärö-Restaurant gibt’s Frühstück und Mittagsbuffet. Letzteres haben wir ausprobiert. Einfach, gut und günstig.
Flakskär
Platz 2: Flakskär. Eine der Außenschären. An der höchsten Stelle gerade mal 5m hoch. Das Setting ist phänomenal. Vom Ankerplatz sieht man hinaus auf die offene See und in die geschützten Schärengewässer. Bei guter Sicht erkennt man im Süden Utklippan, im Osten Stenshamn. Die Schäre ist nur spärlich bewachsen, es gibt einige winzige Hütten, die man wohl mieten kann, alles jedoch ohne Wasser, Strom und Toiletten – abgesehen vom Trockenclo. Streift man zu Fuß über die Schäre, entdeckt man im nördlichen Teil noch Fundamente eines historischen Hauses, aus der Zeit, als Flakskär noch besiedelt war.
Almö
Platz 3: Arpö/Arpökalv/Birkeskär. Die drei Schären formen im Osten Arpös eine recht geschützte Bucht mit vielen Ankermöglichkeiten. Wir besuchten Arpökalv, wo man auf den flachen Felsen wunderbar windgeschützt in der Sonne liegen kann. Auch das herumstreifen macht Spaß, von der höchsten Stelle, wo sich die Reste einer Militäranlage befinden, hat man eine super Aussicht auf die offene See, die umliegenden Schären und die Hasslö bron (Drehbrücke zwischen Hasslö und Almö). Einziger Wermutstropfen sind die Hinterlassenschaften zahlreicher Schafe, die die Insel beweiden dürfen.
Ekenäs/Karön
Platz 4. Ekenäs/Karö (Ronneby). Wir liefen Ekenäs an, um in Ronneby frische Lebensmittel einzukaufen. Der Yachthafen liegt sowohl auf der Festlandsseite, als auch auf Karö. Im Handelshafen von Ronneby gibt es für Yachten keine Liegemöglichkeiten. Wir lagen in Ekenäs am östlichsten Anleger (mit Fingerstegen), der für Gäste reserviert ist. Wasser, Strom, Tanke, Absaugung, alles da. Der Hafenmeister betreibt das Fährboot nach Karö, für den Fall, dass man sein Dingi nicht auspacken möchte und vermietet Fahrräder. Eine Bushaltestelle ist in wenigen Minuten zu erreichen. Versorgungsmöglichkeiten sucht man am Hafen vergeblich, die gibt’s nur in Ronneby. Wir fuhren übrigens mit dem Dingi nach Ronneby. Schöner Ausflug den Fluss hinauf, bis in die Altstadt, wo man sowohl Einkaufsmöglichkeiten, als auch Restaurants und Cafés findet.
Auf der Schäre Karö gibt es schöne Spazierwege, das Restaurant, gleich oberhalb des Anlegers, war geschlossen. Öffnet wohl nur während der Haupt- und Feriensaison.
Wir kamen von Westen durch‘s Nebenfahrwasser nach Ronneby. Landschaftlich sehr reizvoll und mit unseren 1,6m Tiefgang kein Problem. Viel Wasser war aber nicht mehr unterm Kiel.
Tärnö
Platz 5: Tärnö. Auch eine der äußeren Schären, etwas größer, bewohnt, mit einer gut geschützten Bucht im Norden. Man wird nicht an Vereinsamung leiden, die Einwohner Tärnös sind ständig unterwegs – mit ihren Booten – und auch Yachten scheinen die Schäre gern und zahlreich anzulaufen. Wir ankerten in der östlichen Hälfte der Bucht, in Höhe eines großen Anlegers mit Heckbojen. Es gab keine Probleme mit dem Ankergrund. Schön ist der Kontrast zwischen dem ruhigen Wasser in der Bucht und dem Rauschen der Brandung an der Südseite Tärnös. Leider blieben wir nicht lange genug, für einen Landausflug, was wir sahen, war aber wirklich hübsch.
Saltärna
Platz 6. Saltärna. Recht große, schön bewaldete Schäre, mit einer schönen, geschützten Ankerbucht im Norden in reizvoller Umgebung. Auch bewohnt. Wir machten einen kleinen Spaziergang, den wir allerdings abbrachen, als wir aus der Ferne ein Warnschild wegen Wildschweinen sahen. Nur für den Fall, das das kein Fake war…
Platz 7. Senoren. Dort lagen wir, nach dem durchfahren der Brücke über den Möcklösund (18m) in der kleinen Bucht im NO der Schäre. Highlight für uns war der Dingi-Besuch des Restaurants und Hofladens Brofästet Senoren, gleich westlich der Brücke, bei den Anlegern. Im mit viel Liebe und vielen Blumen dekorierten Hof kann man gut und günstig speisen und allerlei Leckereien einkaufen. Obst und Gemüse, Räucherfisch, Brot usw.
Wir blieben hier nur eine Nacht. Zum umherstreifen war uns Senoren zu groß, außerdem war das Wetter ziemlich ungemütlich.
Beim Segeln gibt in der Regel das Wetter den Takt vor. Für uns gab es in diesem August eine stabile Westwetterlage mit wechselhaftem Wetter, kühlen Temperaturen und anhaltend frischen bis stürmischen Wind. Mit diesem Wind reisten wir in östlicher Richtung durch die Schären. Den einen oder anderen Regenschauer gab’s fast täglich, dennoch brauchten wir nur an einem richtig verregneten Tag keinen Sonnenschutz. In unserer dritten Reisewoche stellte sich das Wetter um und brachte eine nördliche Strömung, unser Wetterfenster für die Rückreise.
Wir steuerten stets die Tonnen des schwedischen Kreuzerclubs an, die an besonders reizvollen Orten zu finden sind und auch bei stärkerem Wind sicheres Liegen versprechen. Über’s Internet kann man unkompliziert Mitglied werden und die entsprechende Gebühr für die Nutzung der Tonnen entrichten.
Nach Tärnö und Tjärö führte uns unser Törn in kleinen Etappen, die wir zumeist mit raumem Wind unter Genua segelnd, nach Saltärna, Ekenäs (Ronneby Hamn), Arpö, Knösö/Säljö, Senoren, Flakskär und Utklippan, von wo aus wir unsere Rückreise nach Rügen starteten.
Im Bereich der Schären war das Wasser stets ruhig, unsere Überfahrt nach Utklippan dagegen war höchst sportlich. Die 6 Bft Westwind erzeugten Wellen mit bis zu 2 Metern. Wir segelten die Strecke ca. 40% gerefft und preschten dennoch mit bis zu 7 kt. über und durch den Schwell.
Das eine oder andere Detail zu „unseren“ Schären folgt in weiteren Posts, Fotos findest Du hier.
Seit dem 30. Juli 2016 sind wir unterwegs, auf unserem Sommertörn 2016. Ziel sind dieses Jahr die Schären Blekinges. Am Samstag, nach dem Einkauf letzter, frischer Lebensmittel, verließen wir am späten Nachmittag Barth, mit Ziel Barhöft Reede. Gemeinsam mit Anja ging es dann bis Dienstag zunächst einmal Rund Hiddensee. Sonne, Wind und Wetter erlaubten gemütliches segeln, baden und genießen. Anja ging am Dienstagmorgen in Stralsund von Bord, um zurück nach Bayern zu reisen.
Wir hingegen durften weiter und machten uns auf den Weg nach Norden. Entgegen ersten Überlegungen, gleich weiter und die Nacht hindurch zu segeln, gingen wir östlich Dornbusch eine weitere Nacht vor Anker. Für Mittwoch versprach die Vorhersage Wind aus SSO, der später auf SSW drehen sollte, mit zunächst 2-3, später 4 Bft. Tatsächlich wurden es mal wieder deutlich mehr. Vier Stunden nachdem wir um 5 Uhr den Anker gelichtet hatten, empfingen wir die erste Starkwindwarnung der Dänen. Letztlich bliesen uns stramme 6-7 Bft auf Halbwindkurs in nur 12 Stunden über die Ostsee bis Simrishamn. In Wind und Regen legten wir dort gegen 17.30 Uhr an. Gemütliches Segeln geht anders, dennoch war es schön, dass wir die 70sm so zügig und nur segelnd schaffen konnten.
Nach der Schaukelei des Vortags ruhten wir uns am Donnerstag erst mal aus, besorgten frischen Fisch im Handelshafen und wagten ein erstes Bad in Schweden. Fühlte sich eisig an. Wir hofften auf etwas wärmeres Wasser in den Schären.
Freitag ging es dann weiter, zunächst mit Flautenschieber, dann mit einer achterlichen Brise, an Hanö vorbei bis Tärnö. 12 Stunden brauchen wir für die 40 sm. Gedultsprobe, sozusagen. Die (Anker-)Bucht im Norden der Schäre Tärnö ist zwar hübsch anzusehe, da jedoch bereits wieder Starkwind aus West angesagt war, verlegten wir Samstag lieber nach Tjärö. Im NO der Schäre legten wir uns an die Tonne des Schwedischen Kreuzerclubs und fühlten uns angekommen. Blekinge vom Feinsten. Klares Wasser, Granit und üppige Schärenvegetation. Dazu viel Sonne und angenehme 18 Grad Wassertemperatur. Weder Christine, noch ich, verspürten einen Drang weiter zu segeln, weitere Fotos gibts hier.