Chartertörns

  • Es geht los

    Mit einigem Trouble – vor Törnbeginn – beenden wir die letzten Vorbereitungen für unsere diesjährige Segelreise.
    Die zwei Übernachtungen vor der Ubernahme boten genügend Zeit für einen Familienbesuch (leider auch wegen schwerer Erkrankung des Vaters), Kappelner Hafentage, Proviantierung und ausruhen. Selbst den Kühlmittelverlust an unserem Skoda (Marderverbiss) bekamen wir noch repariert.
    Nun ist das Boot übernommen, alles verstaut, das Ölzeug angelegt und es kann heißen „Leinen los“…

  • PCO

    Unser bevorzugtes Charterunternehmen. Von der Präsentation der Yachten auf dem Portal über die Kundenbetreuung und die Abwicklung der Charter gab es bei allen Törns, die wir bei PCO gebucht haben, wenig zu bemängeln.

    Im Angebot ist alles von der Privatyacht, die vom Eigner zur fast-Fahrtenyacht ausgerüstet wurde bis zur Yacht, die von anderen Charterunternehmen über PCO vertrieben werden, ist alles dabei. Es lohnt sich also genau hinzuschauen. Als mir in dem Zusammenhang einmal eine Mola-Yacht untergejubelt werden sollte, war ich wenig begeistert. Mit dem Stoppen der Abwicklung gab’s jedoch keinerlei Probleme.

    PCO agiert stets nur als Vermittler zwischen Eigner und Charterkunde und gewährleistet die reibungslose Abwicklung. Haben Sie gut im Griff und wir werden sicherlich noch das ein- oder andere Mal hier buchen.

    In diesem Jahr (2014) haben wir über PCO die Hanse 40 „Fresh!Connection“ in Flensburg gechartert. Könnte heute schon losgehen. Leider noch 57 Tage…

  • Sommertörn 2013

    So richtig passt der Titel dieses Beitrags nicht, denn in diesem Juni waren uns nur einige Sommertage vergönnt. Mir schwebte das eine oder andere Mal eher der Titel „Roaring Baltic 2013“ vor, analog zu den stürmischen südlichen Breiten, wie sie in vielen Büchern und Websites beschreiben sind. Jedenfalls war einiges Umplanen und Abwarten nötig, um das ein oder andere Tief mit seinen entsprechend starken Winden durchziehen zu lassen.
    Vom ursprünglich geplanten Törn in die schwedischen Westschären vor Göteborg wurde letztlich nur ein Törn entlang der schwedischen Westküste mit ein wenig Schären-Feeling bei Torekov und Varberg. Insgesamt brachten wir 520 sm mit nach Hause und wie sich das gehört, einiges an neuen Erfahrungen.
    Hier die „Eckdaten“:
    Boot: SY Genesis (Hanse 37e)
    Crew: Thomas, Christine, Anja
    Start: 08. Juni in Greifswald Wieck
    Route: Strelasund, Falsterbro Kanal, Öresund, Westküste Schwedens und zurück
    Entferntester Hafen: Varberg, SE
    Ende: 28. Juni in Greifswald Wieck
    Reisetage See: 5
    Log: 520 sm

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    .

    Details folgen…

  • Dübe Yachtcharter

    In unseren Augen sehr empfehlenswert. Dübe Yachtcharter OHG ist ein Familienbetrieb mit spezialisierung auf Yachten der gehobenen Qualitätsklasse (Hallberg Rassy, Sunbeam, Najad…). Bietet einen guten Mix aus persönlicher Betreuung und sinnvollen Service-Leistungen. Insbesondere der Einkaufsservice hat es uns angetan. Ist schon eine riesige Erleichterung, wenn sich der Proviant bei Anreise bereits an Bord befindet.
    Die Yachten sind alle sehr gut gepflegt und unterhalten, die Preise erscheinen uns fair. Allerdings missfielen uns der kaputte Autopilot „unserer“ HR 34 sowie die völlig durchgelegenen Matratzen. Auch der eingebaute Lattenrost konnte hier wenig helfen.
    Ansonsten waren wir rundum zufrieden und werden in Zukunft sicherlich wieder mit Dübe chartern…

  • Sommertörn 2012 – Rund Seeland

    War das schööööön. Fast drei Wochen unterwegs, 10 Tage davon perfekten Sommerwetter. In T-Shirt unter der Großen-Belt-Brücke durch, fast täglich geschwommen, wunderschöne Sonnenuntergänge gesehen, frischen Lobster verspeist und eine halbe Bibliothek leergelesen (ok, ist übertrieben;)…

    Die Route führte und gegen den Uhrzeigersinn um Seeland herum, zunächst bis Kopenhagen, dann ins Kattegat bis Odden Havn, weiter zu den Inseln im südwestlichen Kattegatt und schließlich durch den Großen Belt zurück nach Fehmarn.
    Fünf Stehtage hatten wir uns gegönnt, zwei davon eher unfreiwillig, und legten insgesamt 365 sm zurück.
    Highlights waren Ven, Serejö und Ballen, am wenigsten gefallen hatte uns Kopenhagen. Details in den folgenden Posts…

    Hier unsere Liegeplätze in der Übersicht:

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  • Saison 2012

    Endlich nimmt die Saison 2012 Form an. Nachdem uns PCO an Mola vermitteln wollte und ich deshalb in letzter Minute von einer 3-Wochen-Charter ab Breege wieder absprang ist unser Chartervertrag für eine HR 34 ab Fehmarn abgeschlossen. Mit Christine und Anja geht’s als Kleincrew wohl ins südliche Kattegat. Noch d r e i e i n h a l b l a n g e Monate bis zum 4. August…

  • Familien-Sommertörn 2011

    Dem Wunsch Anjas folgend – natürlich nicht ganz eigennützig – ging es im August noch einmal aufs Wasser. Diesmal mit der Bavaria 32 „Caroline“ ab Greifswald. Es sollte ein gemütlicher Kurztörn werden, je nach Wind den Strelasund nach Norden, dann vielleicht bis Zingst und schließlich wieder zurück nach Greifswald. Aufgrund der Wind-Wettervorhersage entschieden wir schließlich in Barhöft doch außen um Rügen herum wieder nach Greifswald zurück zu segeln.
    Somit brachten wir schließlich Stralsund, Barhöft, Vitte, Glowe und Lubmin ins Kielwasser bevor wir wieder wohlbehalten nach Greifswald zurückkehrten.

    Highlights:
    – Mit 100 Booten vor der Klappbrücke Stralsund um die Poleposition gekämpft 😉
    – Baden am Strand von Hiddensee (Vitte)
    – Zumeist früh festgemacht für ausgiebiges Chillen…

    Neu war:
    – Anlegen vor Heckboje in Barhöft.

    Lesson Lerned:
    – Viel Zeit nehmen für die Übergabe des Ruders, besonders in emgem Fahrwasser…
    – Stets so anlegen wie man es geplant und durchgesprochen hat. Änderungen in letzter Minute gehen gern in die Hose – gerade bei kleiner Crew.

    Für die Statistik:
    – Zurückgelegte Meilen: 128

  • Mai-Törn 2011

    Vom 14.-28. Mai war das Seegebiet „Belte und Sund“ unser Ziel. Ausgangs- und Zielhafen war Gelting Mole. Dort charterten wir die BIRKE, eine Bavaria 32c. Wir hofften auf bereits wärmeres Wasser, das auch mal zum Baden einladen würde, mit Temperaturen um 10°C herum war es dafür aber dann doch zu kalt. Zudem lernten wir den Mai als einen Monat mit überwiegend Starkwind-Wetterlagen kennen. An nur wenigen Tagen herrschte „gemütliches“ Segelwetter, zumeist waren wir bei 5-6 Bft und darüber seglerisch reichlich gefordert. Zu aller letzt patzten wir dann auch noch beim letzten Anleger in Gelting und beschädigten die Lotta, die im starken Wind weit in unsere Box hineinreichte und die wir mit dem Anker an der an backbord abgebrachten Rettungsinsel touchierten. Im einzelnen:

    Route: War nicht ganz durchgeplant, als mögliches Ziel hatten wir Anholt im Visier, dieses jedoch nur bei günstigen Winden. Unseren am weitesten Enfernten Hafen erreichten wir schießlich mit Langoer im Norden Samsoes. Im Einzelnen:

    Tag 1: Gelting – Ankerplatz bei Dyvig

    Tag.2: Ankerplatz bei Dyvig – Haderslev

    Tag 3: Haderslev – Ankerplatz Gamborg Fjord

    Tag 4: Ankerplatz Gamborg Fjord – Korshavn

    Tag 5: Korshavn – Langör

    Tag 6: Hafentag Langör

    Tag 7: Langör – Musholm

    Tag 8: Musholm – Svendborg

    Tag 9: Svendborg – Ankerplatz AErö (Revkrog-Bucht)

    Tag 10: Ankerplatz – Kappeln Grauhöft

    Tag 11: Kappeln Grauhöft – Kapplen

    Tag 12: Kappeln – Sönderborg

    Tag 13: Sönderborg – Gelting

    Häfen/Ankerplätze auf Google Earth

    Segeln: Wie schon erwähnt beleibt in unserer Erinnerung ein überwiegend anstrengender Törn, bei 5-6 Bft (in Boen haben wir auch das eine oder andere Mal die 8 gesehen) war ständiges Ruder gehen, Reffen, ausreffen gefragt, Erholung war an solchen tagen nur am Abend möglich – und das nicht immer: Einmal gingen wir auf Drift, als der Wind in der Nacht auf über 20 Knoten auffrischte (Musholm) und konnten zum Glück ohne Grund- oder Schiffberührung im Dunkeln wieder per GPS in tieferes Wasser zurückfahren um dort erneut zu ankern. Die Nacht war futsch ;). Vor AErö erging es uns ähnlich, der Anker hielt diesmal, allerdings drehte der Wind auf Nordwest (90° weiter als vorhergesagt) und sorgte für mächtig Schwell in unserer Ankerbucht. Mit der Dämmerung brachen wir schließlich nach unruhigem Schlaf auf.

    Es war also anstrengend, allerdings haben wir auch sehr viel gelernt. Auch bei 7-8 Bft. (in Boen) ließ sich die Bavaria noch gut unter 20% Fock am Wind segeln, mehrmals ließen wir uns auch bei Wind von vorn das Segeln nicht verderben und kreuzten auch in „beengten“ Verhältnissen gut gegenan. Trotz kleiner Crew und manchmal viel Wind im Hafen produzierten wir sichere und stets kontrollierte Anleger (mit Ausnahme des letzen ;( …

    Die Mittelspring erwies sich dabei als wertvoll und leistete uns gute Dienste.

    Ein echtes Genuss-Highlight war der Törn von Korshavn nach Langör: Über Stunden bei drei, später zwei Bft auf Halbwindkurs in der Sonne räkelnd den Ausblick geniesend an Samsö entlang.

    Weiteres Erlebnis-Highlight waren die Querung der Großen-Belt-Brücke, viel Wind von vorn, Strömung und wenig Schlaf in der Nacht davor – aber dennoch gut gemeistert und hinterher mächtig stolz.

    Besonders schön waren auch die Begegnung mit Tümmlern bei Middelfart (die sich nicht für uns interessierten, sich aber dennoch mehrfach zeigten) und die Stadt Svendborg.

    Orte:

    Dyvik, sehr schöner Ankerplatz.

    Haderslev, im Gegensatz zum Haderslev-Fjord nicht besonders attraktiv.

    Gamborg Fjord, menschenleer und nur bei gemäßigtem Wind (aus West) angenehm fürs Ankern.

    Korshavn, absolut idyllisch – zumindest im Mai – bei schwachem Versorungsangebot. Ausflug/Spaziergang zur Nordspitze der Halbinsel sehr empfehlenswert.

    Langör, ebenfalls sehr idyllisch, weil besonders gut versorgt udn auch gern besucht, besonders am Wochenende. Tip: Fahrrad mieten und in den Norden Samsös radeln.

    Musholm, Ankerplatz mit viel Fischzucht davor. Kann nur bei Tag angelaufen werden. Weil die Insel sehr flach ist bietet sie bei viel Wind wenig Schutz.

    Svendborg, das Beverly Hills oder Miamy Beach Dänemarks. Schön da. Sowohl der Hafen, als auch die Stadt.

    AErö, nicht viel davon gesehen…

    Kappeln, immer wieder einen Zwischenstopp wert.

    Sönderborg, schöne Marina und nicht zum ersten Mal dagewesen. Da weis man halt was man hat…

    Gelting Mole, besonders die Enge im Hafen machte uns zu schaffen. Sollte man im Hinterkopft haben, wenn man dort übernachten möchte. Ansonsten natürlich ein super Ausgangspunkt für einen Törn wie den unseren.

    Zahlen, Daten, Fakten:

    Zurückgelegte Distanz: 350 sm

  • Endlich…

    Nur noch zwei Wochen und einige Tage, dann kann es endlich „wieder Leinen“ los heißen. Mittlerweile sind beide Charter-Raten überwiesen, die Crew ist soweit gesund und es wird Zeit über Proviant nachzudenken. Diese Charter wickelten wir wieder über PCO ab. Unser Schiff wird die „Birke“ sein, eine Bavaria 32 Cruiser, Heimathafen Gelting. Es wird wohl nach Norden gehen. Vielleicht bis Anholt. Göteborg geistert irgendwie durch den Hinterkopf, ist aber eher unwahrscheinlich… Wir werden sehen.
    Leider ist der Job ziemlich fordernd. Es bleibt wenig Zeit für Vorfreude und Vorbereitungen. Aber so ist das eben. Immerhin werden die 14 Tage ausreichen genügend Abstand zu gewinnen. Der Countdown läuft…

  • Überführungstörn Oktober 2010

    Die Nachbereitungen unsere Sommertörns waren noch nicht abgeschlossen, da landete in meiner Mailbox das Angebot einiger Überführungstörns für 1.Klasse Yachtcharter. Als ich am Abend die Website checkte, waren alle kostenlosen Törns bereits vergeben. Die Überführung einer Beneteau Cyclades 43 von Heiligenhafen nach Flensburg (in 5 Tagen) wartete allerdings noch auf Freiwillige. Wir zögerten nur kurz, dann waren die Urlaube beim Arbeitgeber eingetütet und die Yacht gebucht. Blieben noch eine Woche zur Vorbereitung, dann am 1. Oktober, ging es, mit je zwei Reisetaschen und Proviant im Auto, via Hannover (Übernachtung) nach Heiligenhafen, wo wir am 2.10.2010 den „Kahn“ übernahmen. Es war uns schon ein wenig mulmig zumute, denn die Cyclades 43 war echt groß. Und wir nur zu zweit. Allerdings war das Schiff mit Bug- und Heckstrahler, Radar und Autopilot ausgestattet, das Wagniss also gut kalkulierbar…

    Um 12.00 hatten wir die Übernahme und das Beziehen unseres Schiffes für die kommenden 5 Tage abgeschlossen und waren bereit zum Ablegen in Heiligenhafen. Die Wettervorhersage war gemäß Windfinder vielversprechend. An der Westseite eines stabilen und umfangreichen Hochdruckgebiets über Weißrussland sollte es bei diesigem aber trockenem bis sonnigem Wetter mit 5-6 Bft aus SO blasen. Für die gesamte Törndauer. Wir waren gespannt…

    Alles in Allem wurde aus diese Überführung ein Törn an den wir viele gute Erinnerungen behalten werden. Details zum Törn stehen im Logbuch. Jedenfalls ging es in vier Etappen und einem Ruhetag von Heiligenhafen nach Flensburg Sonvik. Übernachtet haben wir jeweils in Häfen: Wendtorf an der Kieler Außenförde, Kappeln Grauhöft, Soenderborg und in Sonvik, dem Zielhafen. Außer am letzten Tag des Törns, von Soenderborg nach Flensburg bliesen konstant 5-6 Bft aus SO, mit 1-2 m Wellen. Wir segelten somit zumeist auf raumen Kursen mit einigem Schiften um Patenthalsen aus dem Weg zu gehen. Da der Autopilot entweder total schlecht kalibriert – oder schlicht kaputt war, mussten wir die gesamte Strecke (außer auf dem Schlag von Soenderborg-Flensburg) Ruder gehen. Trotz der kleinen Crew hatten wir Fame stets gut im Griff und waren zum Ende richtig stolz auf echt gute An- und Ablegemanöver. Auch seglerisch konnten wir unsere Fähigkeiten vertiefen und begrenzten das Motoren aufs An- und Ablegen sowie auf das Verlassen der Schlei (der Wind stand quasi auf der Nase). Insgesamt sammelten wir auf diesem Törn 96 Meilen auf dem Konto, 12 davon unter Motor.

    Überf.-törn Okt. 2010

    Ein interessanter Aspekt des Törns war die Rückkehr nach Heiligenhafen. Per Bahn und Bus ging es quer durch Schleswig Holstein. Eine Erfahrung der besonderen Art 😉 Für Christine definitiv ein Höhepunkt, sah sie doch auf der Strecke Flensburg-Kiel viele ihrer Arbeitsplätze in grauer Vorzeit und konnte lange in alten Erinnerungen schwelgen.

    Zahlen, Daten, Fakten: