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SY Danja

Willst du segeln gehen, musst du erst die Leinen lösen…

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Mai-Törn 2011

Juni 1st, 2011 · No Comments · Chartertörns (vor 2014)

Vom 14.-28. Mai war das Seegebiet „Belte und Sund“ unser Ziel. Ausgangs- und Zielhafen war Gelting Mole. Dort charterten wir die BIRKE, eine Bavaria 32c. Wir hofften auf bereits wärmeres Wasser, das auch mal zum Baden einladen würde, mit Temperaturen um 10°C herum war es dafür aber dann doch zu kalt. Zudem lernten wir den Mai als einen Monat mit überwiegend Starkwind-Wetterlagen kennen. An nur wenigen Tagen herrschte „gemütliches“ Segelwetter, zumeist waren wir bei 5-6 Bft und darüber seglerisch reichlich gefordert. Zu aller letzt patzten wir dann auch noch beim letzten Anleger in Gelting und beschädigten die Lotta, die im starken Wind weit in unsere Box hineinreichte und die wir mit dem Anker an der an backbord abgebrachten Rettungsinsel touchierten. Im einzelnen:

Route: War nicht ganz durchgeplant, als mögliches Ziel hatten wir Anholt im Visier, dieses jedoch nur bei günstigen Winden. Unseren am weitesten Enfernten Hafen erreichten wir schießlich mit Langoer im Norden Samsoes. Im Einzelnen:

Tag 1: Gelting – Ankerplatz bei Dyvig

Tag.2: Ankerplatz bei Dyvig – Haderslev

Tag 3: Haderslev – Ankerplatz Gamborg Fjord

Tag 4: Ankerplatz Gamborg Fjord – Korshavn

Tag 5: Korshavn – Langör

Tag 6: Hafentag Langör

Tag 7: Langör – Musholm

Tag 8: Musholm – Svendborg

Tag 9: Svendborg – Ankerplatz AErö (Revkrog-Bucht)

Tag 10: Ankerplatz – Kappeln Grauhöft

Tag 11: Kappeln Grauhöft – Kapplen

Tag 12: Kappeln – Sönderborg

Tag 13: Sönderborg – Gelting

Häfen/Ankerplätze auf Google Earth

Segeln: Wie schon erwähnt beleibt in unserer Erinnerung ein überwiegend anstrengender Törn, bei 5-6 Bft (in Boen haben wir auch das eine oder andere Mal die 8 gesehen) war ständiges Ruder gehen, Reffen, ausreffen gefragt, Erholung war an solchen tagen nur am Abend möglich – und das nicht immer: Einmal gingen wir auf Drift, als der Wind in der Nacht auf über 20 Knoten auffrischte (Musholm) und konnten zum Glück ohne Grund- oder Schiffberührung im Dunkeln wieder per GPS in tieferes Wasser zurückfahren um dort erneut zu ankern. Die Nacht war futsch ;). Vor AErö erging es uns ähnlich, der Anker hielt diesmal, allerdings drehte der Wind auf Nordwest (90° weiter als vorhergesagt) und sorgte für mächtig Schwell in unserer Ankerbucht. Mit der Dämmerung brachen wir schließlich nach unruhigem Schlaf auf.

Es war also anstrengend, allerdings haben wir auch sehr viel gelernt. Auch bei 7-8 Bft. (in Boen) ließ sich die Bavaria noch gut unter 20% Fock am Wind segeln, mehrmals ließen wir uns auch bei Wind von vorn das Segeln nicht verderben und kreuzten auch in „beengten“ Verhältnissen gut gegenan. Trotz kleiner Crew und manchmal viel Wind im Hafen produzierten wir sichere und stets kontrollierte Anleger (mit Ausnahme des letzen ;( …

Die Mittelspring erwies sich dabei als wertvoll und leistete uns gute Dienste.

Ein echtes Genuss-Highlight war der Törn von Korshavn nach Langör: Über Stunden bei drei, später zwei Bft auf Halbwindkurs in der Sonne räkelnd den Ausblick geniesend an Samsö entlang.

Weiteres Erlebnis-Highlight waren die Querung der Großen-Belt-Brücke, viel Wind von vorn, Strömung und wenig Schlaf in der Nacht davor – aber dennoch gut gemeistert und hinterher mächtig stolz.

Besonders schön waren auch die Begegnung mit Tümmlern bei Middelfart (die sich nicht für uns interessierten, sich aber dennoch mehrfach zeigten) und die Stadt Svendborg.

Orte:

Dyvik, sehr schöner Ankerplatz.

Haderslev, im Gegensatz zum Haderslev-Fjord nicht besonders attraktiv.

Gamborg Fjord, menschenleer und nur bei gemäßigtem Wind (aus West) angenehm fürs Ankern.

Korshavn, absolut idyllisch – zumindest im Mai – bei schwachem Versorungsangebot. Ausflug/Spaziergang zur Nordspitze der Halbinsel sehr empfehlenswert.

Langör, ebenfalls sehr idyllisch, weil besonders gut versorgt udn auch gern besucht, besonders am Wochenende. Tip: Fahrrad mieten und in den Norden Samsös radeln.

Musholm, Ankerplatz mit viel Fischzucht davor. Kann nur bei Tag angelaufen werden. Weil die Insel sehr flach ist bietet sie bei viel Wind wenig Schutz.

Svendborg, das Beverly Hills oder Miamy Beach Dänemarks. Schön da. Sowohl der Hafen, als auch die Stadt.

AErö, nicht viel davon gesehen…

Kappeln, immer wieder einen Zwischenstopp wert.

Sönderborg, schöne Marina und nicht zum ersten Mal dagewesen. Da weis man halt was man hat…

Gelting Mole, besonders die Enge im Hafen machte uns zu schaffen. Sollte man im Hinterkopft haben, wenn man dort übernachten möchte. Ansonsten natürlich ein super Ausgangspunkt für einen Törn wie den unseren.

Zahlen, Daten, Fakten:

Zurückgelegte Distanz: 350 sm

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