Revierinfos (bis 2017)

  • Dragoer

    Großer und geschäftiger Yachthafen südlich Kopenhagens (N 55° 35.649′, E 12° 40.701′). Gastlieger laufen den nördlichen Hafen an, vom südlichen wird aufgrund geringerer Wassertiefen abgeraten, er ist mit einheimischen Yachten stark belegt. Am späten Nachmittag bilden sich Päckchen. Versorgungsmöglichkeiten sind ideal, im Ort gibt es alles vom Bäcker bis Supermarkt, am Hafen viele Restaurants und Kneipen.

    Die Liegegebühr beträt (2013) DKR 155. Man muss eine Hafenkarte gegen DKR 50 Pfand erwerben, hiervon wird u.a. der Strom abgebucht, und man braucht sie für den Zugang zu den Duschen/Toiletten. Letztere sind ok.

  • Roedvig

    Sympatischer kleiner Hafen im Norden der Faxe Bucht, auf halbem Weg zwischen Klintholm und Dragoer/Kopenhagen (N 55° 15.167′, E 12° 22.558′) Bietet ausreichend Tiefgang und Liegeplätze. Es gibt mehrere Cafés/Restaurants beim Hafen, in einem davon kann man Fisch kaufen. Toiletten und Duschen (DKR 5/4min) sind in Ordnung, Liegegebühr (2013) DKR 180,- incl. Strom und Wasser.

     

     

  • Halmstad

    Große Stadt und Hafen an der Mündung des Flusses Nissan, im Norden der Naholmsbucht (N 56° 40.158′, E 12° 51.587′). Wer Unterhaltung oder auch Shoppingmöglichkeiten sucht, kann hier fündig werden, es gibt viele Geschäfte, Restaurants und Bars in der Altstadt, die gut zu Fuß erreichbar ist.
    Liegeplätze stehen reichlich zur Verfügung, fast 3 km Flussaufwärts, auf 2,5 bis 4,5 m Tiefe vor der ersten Straßenbrücke Halmstads. WC und Duschen für die Größe des Hafens unterdimensioniert, Versorgungsmöglichkeiten eher schlecht, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Durch seine Lage Zeitaufwendig, wenn es im Törnplan liegt, für uns nicht das was wir mögen. Liegegebühr (Juni 2013) 200 SEK incl. Strom, Wasser und Duschen.

  • Falkenberg

    Geschützter Hafen im Bereich der Mündung des Flusses Ätran (N 56° 53.513′, E 12° 29.350′).
    Mehrere Werften und allgemeine Industrieanlagen. Es gibt einige wenige Liegeplätze beim Falkenberger Bootsclub oder etwas weiter oberhalb am Kai des Südufers. Wir hatten das Glück beim Bootsclub einen Platz zu finden. Fühlten uns sehr willkommen, Toilettenanlagen sind ok, neben den Duschen sind Strom und Wasser, als auch Fahrräder in der Liegegebühr enthalten. Die Fahrräder sind hilfreich, um das Stadtzentrum zu erreichen, welches ca. 1km entfernt liegt (Weg von uns nicht getestet). Liegegebühr (im Juni 2013) 150 SEK.

  • Varberg

    Relativ großer Hafen, etwa einen halben Tagestörn südlich der Westschären vor Göteborg (N 57° 6.550′, E 12° 14.573′). Gastlieger finden sicherlich einen guten und sehr geschützten Liegeplatz im Innenhafen (4,5m). Gegenüber findet sich ein Yachthafen, der jedoch ohne fahrbaren Untersatz weit von der Stadt entfernt liegt. Die große Autofähre, die zwei mal täglich Varberg anfährt stört nur wenig, dennoch ist das laden und löschen mit einigem Lärm verbunden. Wenn möglich sollte man sich einen Platz auf der Westseite des inneren Hafenbeckens suchen. Die Hafenmeister sind sehr präsent und hilfreich.

    Versorgungsmöglichkeiten sind bestens, von Bäckerei über Fischfachgeschäft (100m) bis Supermarkt (800m) ist alles in gut zu Fuß erreichbar. Duschen und WC sind ok, Waschmaschinen und Trockner in Liegegebühr enthalten. Liegegebühr (Juni 2013) 250 SEK (bis 12m).

  • Viken

    Sympatischer Yachthafen am Ausgang des Öresunds auf schwedischer Seite (N 56° 8.506′, E 12° 34.675′). Die Zufahrt ist betonnt, die Wassertiefe beträgt 2,5m oder mehr. Der Hafen ist recht eng, es gibt nur wenige Plätze für Gäste. Mit unserer 37er Hanse zählten wir zu den großen Schiffen im Hafen. Toilettenanlagen sind in Ordnung. Wasser, Strom, Duschen, WiFi, Waschmaschine, Trockner, alles im Preis enthalten. Als Hafenmeister agiert das Restaurant am Beginn der Mole im Westen. In 400m Entfernung (an der Mühle vorbei) findet sich ein Supermarkt. Südlich am Hafen schließt ein Bad an, auch von der Westmole kann man über eine Leiter baden gehen.
    Liegegebühren all inclusive (Stand 2013) betägt 200 SEK.

  • Torekov

    Torekov (N 56° 25.700′, E 12° 37.514′) ist ein reizvoller, kleiner Hafen mit Restaurants, Kiosk, Fischladen und weiteren eingeschränkten Versorgungsmöglichkeiten. In einer Bäckerei/Konditorei gibt’s frische Brötchen und eine kleine Auswahl von Waren des täglichen Bedarfs. Die Liegeplätze sind durchweg 3-3,5 Meter tief, allerdings bis auf wenige Ausnahmen nur 3,50 M breit. Und die Pfähle geben nicht nach! Zwei Doppelboxen sind mit einen „Schwimmer“ getrennt, erlauben somit auch das Festmachen breiterer Boote, eben mit nur einer Achterleine. An den Schwimmern im östlichen Teil des Hafenbeckens können mehrere Boote längs fest machen. Es lohnt sich bis in den inneren Hafen zu blicken, auch dort können Yachten festmachen.
    Die Sanitäranlagen sind gepflegt und groß, Zugang mit Zahlencode.
    Liegegebühren berechnen sich nach Schiffsbreite, ab 3,50 M kostet es 190 SKR incl. Strom u. Wasser (11.06.2013).

  • Bäckviken, Insel Ven

    Kleiner Hafen an Ostseite der Insel Ven (N 55° 54.203′, E 12° 43.390′). Wird stündlich von einer Fähre vom Festland angefahren, die jedoch nur wenig stört. Wir fanden ausreichend Liegeplätze, fest machten wir längsseits an der Innenseite der Außenmole, am Liegeplatz für’s Ausflugsboot. Das geht, wenn man bis 09.00 wieder abgelegt hat.
    Es gibt eine Badestelle mit Leiter, das Wasser ist sehr sauber.
    Der Hafenmeister kam am Abend zum Boot, Liegegebühr 100 SKR (10.06.2013), für die Münz-Duschen braucht man 5-Kronen-Münzen.

  • Höllviken Hafen, Falsterbokanal

    Der Hafen liegt am nördlichen Ausgang des Falsterbokanals. Landschaftlich nicht besonders reizvoll, dafür aber günstig gelegen.
    Von Rügen in einem Schlag erreichbar, die Brücke öffnet um 22.00 Uhr das letzte Mal, der gesamte Öresund ist von hier gut erreichbar. Es waren ausreichend Liegeplätze vorhanden. Der Hafenmeister hat sein Büro beim Restaurant (man muss tatsächlich über die Terrasse durch alle Restaurantgäste hindurch), die Duschen/Toiletten sind in Ordnung.
    Liegegebühr incl. Strom/Wasser (09.06.2013): 250 SKR