Segelzeit

  • Lanzarote

    Mit dem Mietwagen unterwegs auf Lanzarote

    Seit drei Wochen weilen wir nun schon auf Lanzarote. Die Marina Lanzarote in Arrecife ist weiterhin unser Zuhause auf Zeit. Ungeplant, denn eigentlich wollten wir mittlerweile bereits auf Fuerteventura sein. Nun warten wir statt dessen geduldig auf unsere zweiten Covid – Impfung und haben entsprechend viel Zeit Insel und Leute näher kennen zu lernen. Seit einem Mietwagen-Tag in der ersten Woche sind wir dafür zumeist zu Fuß oder mit dem Bus unterwegs. Und wie schon zuvor erlebt, entdeckt man seine persönlichen Lieblingsplätze selten auf den ersten Blick, sondern erst bei wiederholten Besuchen, sei es die chillige Strandbar, der Markt im Inselinneren oder einfach nur der schönste Blick aufs Meer.

    Haria

    Lanzarote zeichet sich vor allem durch seine Nuancen von Braun aus. Sand, Stein und Staub in hellbraun, dunkelbraun, rotbraun, schwarzbraun und so weiter, und so fort. Der stete Wind wirbelt den Staub auf, mischt ihn zu einem Farbton, der an Milchkaffe erinnert und lagert ihn überall an Bord ab. Nach wenigen Tagen haftet der Staub dann vom Masttop über die Fallen, Wanten, Reling und Deck bis zur Ausrüstung und bildet dort eine stetig wachsende Schicht, die, will man den Dreck nicht ins Schiff tragen, alle paar Tage abgespült werden muss. Die Seite an Lanzarote mögen wir nicht. Besonders dann nicht, wenn der Stegnachbar bei strammer Brise mit seinem Schlauch in den Mast steigt um den Dreck vom stehenden Gut abzuspülen. Die Hälfte landet unweigerlich auf den daneben liegenden Booten. Danke für nichts!

    Lanzarote-Leckereien auf dem Markt in Haria

    Unsere persönlichen Lanzarote Highlights waren bisher ein Sonnenuntergangs-Picknick beim Mirador del Rio mit genialem Ausblick auf La Graciosa, das zweite Frühstück beim Mercado Municipal de Abastos de Haria, die Weinprobe beim Familien-Weingut Bodeguita Vega Volcán und das Schwimmen bei Playa del Carmen. Den Nationalpark Timanfaya sollte man auch nicht verpassen. Die Einblicke in die jüngere, vulkanische Vergangenheit sind das Eintrittsgeld auf jeden Fall wert. Uns bleibt noch gut eine Woche bis zur zweiten Covid-Impfung und den einen oder anderen Ausflug haben wir schon geplant. Wir werden hier davon berichten.

    Sonnenuntergang beim Mirador del Rio

    Weitere Bilder gibt‘s wie immer im Fotoalbum.

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    Vacuna

    Vacuna ist spanisch und heißt auf Deutsch Impfung. Da, wo wir es am wenigsten erwartet hatten, bekamen wir am Sonntag unseren ersten Pieks mit dem Impfstoff von Biontec-Pfizer, zusammen mit dem zweiten Termin, wie vom Hersteller empfohlen, drei Wochen später. Total unkompliziert. Wir fallen in die Altersgruppe der zur Impfung aufgerufen Bevölkerung, die Covid-Hotline verwies uns an das nächste Centro de Salud und mit Spanisch, Englisch, Deutsch und einiger Zeichensprache übertrugen uns die freundlichen Damen der Registratur in das EDV System und schon hatten wir den lang ersehnten Termin. Muchas gracias, Arrecife! Es geht voran!

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    La Graciosa

    Ankerplatz vor Playa Francesa

    Über La Graciosa ist wenig zu berichten. Die achte und nördlichste Kanareninsel liegt innerhalb des Meeresschutzgebiets des Chinijo-Archipels, größtes Meeresschutzgebiet Europas, und ist mit ihren 29 km² noch einmal deutlich kleiner als Porto Santo. Caleta del Sebo ist der Haupt- und Hafenort der Insel, auf der rund 700 Einwohner leben. Aufgrund des Schutzstatus können wir Yachties legal nur den Hafen Caleta del Sebos oder die Bucht vor Playa Francesa anlaufen, letzteres nur nach Anmeldung bei der zuständigen Behörde der Kanaren. Unsere Anmeldung schickten wir schon von Porto Santo aus an die zuständige Stelle, eine Antwort erhielten wir nie.

    Ankerplatz vor Playa Francesa, La Graciosa

    Als einzige Ankerlieger wurden wir während unseres Aufenthalts nicht weiter behelligt, auch wenn mehrmals täglich ein offizielles Behördenfahrzeug von Land aus nach dem rechten sah. Es dauerte 7 Tage, bis wir erstmals unseren Fuß an Land setzten. So lange waren wir eingeweht. Rund 7 Bft aus NNO, volle sieben Tag lang. Das Aufblasen und zu Wasser lassen unseres Dinghis erschien uns zu unsicher, also vertrieben wir uns die Zeit mit kochen, lesen, baden und bestaunten die Kulisse La Graciosas und Lanzarotes. Der Ankerplatz ist für nördliche Winde absolut sicher. Außer der Windsee von Land her, war von den 3-4 Meter Wellen auf offener See nichts zu merken, nur die starke Strömung ums Boot herum bot einen Hinweis darauf, wie es weiter draußen zugehen musste.

    Caleta del Sebo

    Mit Nachlassen des Windes landeten wir dann endlich mit unserem Beiboot an der Playa Francesa, um etwas mehr von La Graciosa zu entdecken. War ganz ok, den Hype um die Insel können wir allerdings nicht ganz nachvollziehen. Caleta del Sebo ist ein staubiges Nest ohne jegliche Straßenbefestigung, dafür aber mit jeder Menge Autos. Das Fehlen von Gärten oder überhaupt etwas Grünem wirkte auf uns wenig einladend, im einzig offenen Supermarkt war das Angebot nicht besonders üppig. Eine längere Wanderung über die Insel haben wir dennoch genossen, das Wüsten – Panorama und die Aussichten auf Meer, Küste und Nachbarinsel Lanzarote sind grandios.

    Blick vom Montaña Amarilla nach NO

    Einen Tag vor Ablauf unserer Anmeldung im Schutzgebiet gingen wir Anker auf und nutzten die angenehme Brise für einen Schlag nach Arrecife auf Lanzarote. Darüber dann mehr im nächsten Beitrag.

    Bilder unserer Ausflüge auf La Graciosa findes du im Fotoalbum.

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    Auf Wiedersehen Portugal

    Nach unserem kurzen Ausflug aufs Trockene waren wir technisch bereit, Porto Santo zu verlassen. Doch zunächst war Geduld gefragt, warteten wir doch noch auf zwei Pakete aus Deutschland. Die können auf dem Seeweg schon mal etwas länger brauchen, wie wir bereits in Funchal festgestellt hatten. Wir verlegten für einige Tage auf den Ankerplatz westlich des Hafens, der einen wunderschönen Ausblick auf Porto Santos Strand und Silhouette bietet.

    Bei östlicher Komponente im Wind bog dann allerdings zunehmend Schwell um Porto Santos Südwestecke und trieb uns wieder zurück ins Ankerfeld innerhalb des Hafens.
    Hier herrschte mittlerweile Aufbruchsstimmung. Neue Freunde und alte Bekannte zog es zu den Azoren, wir wollten weiter gen Süden, zu den Kanaren, auch weil sich mit dem stabilisierenden NNO-Wind der größte Makel Porto Santos besonders bemerkbar machte: Das Inselkraftwerk, in dem mit Schweröl betriebene Schiffsdiesel den Strom für Porto Santo generieren, verteilt seine Abgase über dem gesamten Hafen. Da bleibt einem das eine oder andere Mal buchstäblich die Luft weg.
    Am 17. Mai sollte der sehr kräftige NNO-Wind für einige Tage etwas schwächer wehen, für uns ein geeignetes Wetterfenster für die 270-Meilen-Überfahrt nach La Graciosa, der kleinen Nachbarinsel im Norden Lanzarotes.

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    Es wurde eine sportliche Überfahrt. Der Wind wehte wie so oft stärker als vorhergesagt, die See war entsprechend rau. Immerhin passte die vorhergesagte Richtung. Ein, zwei Mal verkleinerten wir unsere Segel, dann hieß es bei stabilem Raumschotskurs nur noch aus- und durchhalten. Wir erreichten nach 48 Stunden La Graziosa, seit 2018 die achte Insel der Kanaren und gingen vor Playa Francesa vor Anker. Wir sind die einzigen Ankerlieger, was wohl auch an der Wettervorhersage liegen mag: Durchgehend 6 – 7 Bft für eine Woche. Da bleiben wir wohl zuhause. Ausblick, Temperaturen und Luftqualität sind jedenfalls topp.


    Für die Statistik: Porto Santo – Playa Francesa (La Graciosa) 279 sm. Ø 5,7 kt. Größtes Etmal 142 sm. 5326 sm in der Segelzeit, 11937 sm gesamt.

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    Tag(e) der Arbeit

    Auf dem Trockenen.

    Heute, am ersten Mai, stehen wir mit unserem Zuhause den dritten Tag auf dem Trockenem. Wir wollen Porto Santo nun bald verlassen, davor aber unbedingt das Unterwasserschiff prüfen und mit neuem Antifouling versehen. Die Wochen davor nutzten wir bereits für einen Facelift über der Wasserlinie. Das Edelstahl der Reling und des Geräteträgers wollte poliert werden, der Decksanstrich sah nicht mehr gut aus und musste aufgefrischt werden und einige Aufblühungen waren zu beseitigen. So ganz nebenbei war ein Brenner des Herds undicht geworden und musste überholt werden, die Sonnenblenden brauchten ebenso eine Grundreinigung, wie unser Dinghy, das seit unserer Ankunft auf Porto Santo im Wasser lag und entsprechend viel Grünzeugs angesammelt hatte. Am vergangenen Mittwoch kranten wir dann unsere Danja aus dem Wasser und ließen uns auf das Werftgelände Porto Santos verholen. Eine ganz schön enge Kiste – mit dem relativ kleinen Portalkran des Hafens blieben, auf dem Weg zum Stellplatz, nur knapp 5 cm Luft unterm Kiel. Nach der gründlichen Reinigung und Anschleifen des Unterwasserschiffs heißt es jetzt warten, denn das bestellte Antifouling kommt erst nach dem Wochenende an, womit wir dann frühestens am Dienstag wieder mit unserem Schiff zurück ins Wasser können. Warten müssen wir auch noch auf zwei Pakete aus Deutschland, die brauchen nämlich ganz schön lange vom Festland auf die Inseln. Zum Glück haben wir ja Zeit. Dennoch zieht es uns wieder hinaus auf‘s Meer. Wir wollen weiter. Es gibt noch so viel zu sehen…

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  • Mehr Porto Santo

    PXO, Port Santos Hafen.

    Wir liegen weiterhin in Porto Santo vor Anker. Einige sehr windige Tage haben wir ebenso gut überstanden wie eine sehr bewegte Nacht, als mit dem Südwind Schwell den Weg ins Hafenbecken fand. Es herrscht weiterhin reges kommen und gehen, zumeist von Yachten auf dem Weg von den Kanaren in Richtung Norden, wobei die Zahl der Ankerlieger recht konstant bei 12-14 Yachten liegt. Noch gefällt uns die Ruhe und idyllische Abgeschiedenheit „unserer“ kleinen Insel, die noch immer die eine oder andere neue Wanderung für uns bereit hält. Das momentan sehr ruhige Wetter wollen wir jedoch zunächst für Ausbesserungsarbeiten an der Deckslackierung. Damit unser Zuhause weiterhin so schön bleibt.

    Klettern am Pico de Ana Ferreira

    Einen weiteren Gipfel haben wir unserer Wander-Sammlung hinzugefügt: Den Pico de Ana Ferreira (283m), höchster Berg im Westen der Insel, mit spektakulären Gesteinsformationen, die vor Millionen Jahren im Zuge vulkanischer Aktivitäten entstanden waren.
    Mehr Bilder findest Du wie immer im Fotoalbum.

    Sonnenuntergang über Porto Santos Hafen
  • Porto Santo

    Sandstrandtraum Campo do Baixo

    Zwei Wochen sind wir nun schon in Porto Santo. Oder drei Tage weniger, wenn wir die Zeit bis zum Vorliegen unserer Covid-Tests abziehen. Erst dann durften wir einchecken. Licht und Schatten erscheint mir die kürzest mögliche Beschreibung für den ersten Eindruck, vielleicht auch etwas verwöhnt von den vorangegangenen Wochen auf Madeira. Es liegt sich günstig hier. EUR 6,50 pro Tag am Anker im Hafen (oder davor), incl. Zugang zu den Einrichtungen der Marina. Die Dezemberstürme 2020 hatten zwei Drittel des Pontons A zerstört, Liegeplätze mit Landanschluss sind deshalb absolute Mangelware, was uns nicht stört, denn nach 6 Wochen Funchal sind wir über die Ruhe am Anker froh. Die Versorgung klappt gut, in Vila Baleira gibt‘s bei Pingo Doce und anderen lokalen Geschäften alles, was wir bisher brauchten. Auf der Schattenseite schlagen das kühle, windige und wechselhafte Wetter ebenso zu Buche, wie der unreine Grund des Ankerplatzes und das Kraftwerk am Hafen, welches aus Schweröl Strom für Porto Santo generiert und je nach Windrichtung seine Abgaswolken über den Hafen verteilt. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie das in der Hochsaison aussieht, wenn neben den 5 1/2 Tausend Einwohnern auch die gefüllten Hotels zu versorgen sind.

    Auf dem Pico Macarico

    Da bleiben wir im Weiteren lieber beim Licht: Porto Santo verzeichnet Null aktive Corona-Fälle. Das gibt einem ein sicheres Gefühl, wenn man durch Vila Baleira geht, auch deshalb, weil trotz der guten Lage die Maskenpflicht gilt und befolgt wird. Es ist überall herrlich ruhig. Schön für uns, sicherlich weniger schön für die lokale Wirtschaft, aber wir genießen es. Es gibt mehr zu unternehmen, als die Größe Porto Santos vermuten lässt. Zwar gilt der 9 km lange Sandstrand als die Attraktion der Insel, daneben gibt es aber, gerade für wander-begeisterte wie uns, eine gute Handvoll Berggipfel, die unbedingt bestiegen werden wollen.
    In unseren ersten beiden Wochen waren der Pico de Maçarico (286m), Pico Branco (450m) und Pico Castelo (437m) unsere Gipfelziele, ebenso wanderten wir entlang der gesamten 9 km des Strandes Campo de Baixo – und zurück. Die längste Tour war die zum Pico Branco und Terra Chã. Eigentlich ungeplant, denn wir waren mit den Rädern auf der Rundstraße ER111 unterwegs und entschieden uns eher spontan den Gipfel noch „mitzunehmen“. Alle Ausflüge boten geniale Ausblicke über Porto Santos Landschaft und seine Küsten. Im Fotoalbum findet ihr in Kürze die Bilder, die währen der Ausflüge entstanden sind, sie sind zudem über den Text verlinkt.

    Picknick auf dem Pico Castelo
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    Auf nach Porto Santo

    Am Samstag, 27. Februar, verließen wir Funchal. Wir hatten noch versucht mit der Marina einen besseren Rabatt für längeres Liegen zu verhandeln, blieben jedoch erfolglos. Gerade in Anbetracht der unzumutbaren Sanitäranlagen trat der Vorteil der zentralen Lage Funchals für Ausflüge auf Madeira zunehmend in den Hintergrund. Außerdem wurde es Zeit nach 6 Wochen wieder Neues zu entdecken. Unser Ziel war Porto Santo.
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    Am Montag sollte eine mäßige Brise aus Nord gute Bedingungen für eine Überfahrt bieten. Bis dahin bließ es aber noch kräftig mit mindestens 6 Bft, ebenfalls aus nördlichen Richtungen. Die wollten wir vor Machico ankernd aussitzen. Machico, übrigens der älteste Ort Madeiras, bietet einen der wenigen guten Ankerplätze Madeiras. Hier landeten 1419 erstmals Gonçalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira, bei der Entdeckung Madeiras. Der schwarze Sand hielt auch uns perfekt, leider sorgte Schwell aus Ost und kräftiger Wind für viel Bewegung im Schiff. Am Montag segelten wir dann wie geplant hinüber nach Porto Santo. Immer schön am Wind, kamen wir mit einer Wende aus und erreichten kurz nach Sonnenuntergang den Hafen von Porto Santo. Die vielen Ankerlieger, über die wir bei Einfahrt in den Hafen noch staunten, erklärten sich bald mit dem fehlenden Ponton A, der während der Dezemberstürme zu zwei Dritteln zerstört wurde. Auf der Insel gibt es keine (!) Corona-Fälle. Damit das so bleibt wird getestet, was das Zeugs hält. Für alle, die länger bleiben wollen, so wie wir, sogar doppelt.

  • Pico Alto und Levada do Furado

    Unsere letzten beiden Touren ab Funchal führten zum Pico Alto, einer der Gipfel über der Stadt, den wir täglich von Bord aus sehen konnten und zur Levada do Furado, einer der schönsten Levadawanderungen Madeiras, was wir voll und ganz bestätigen können.

    Für die Wanderung zum Pico Alto fuhren wir am 14.Februar zunächst mit dem Bus hinauf nach Monte, dann wanderten wir die verbleibenden knapp 600 Höhenmeter über den Caminho Antigo do Terreiro da Luta und den PR3.1 Richtung Ribeira das Calas, zum Gipfel des Pico Alto. Der Ausblick erfüllte alle Erwartungen und das kühle Coral nach dem Abstieg in der Bar des Casa Regional Terreiro da Luta setzte dem Ausflug noch das Sahnehäubchen auf: Bier incl. Tremoços für 1 EUR. Gibt‘s auch nicht mehr so oft.

    Die Levada do Furado nahmen wir am 25. Februar ins Visier. Die Linie 56 (Horarios do Funchal) brachte uns ab 8.10 Uhr nach Ribeiro Frio, dem westlichen Startpunkt der Levada – und lustigerweise auch die Brötchen zur einen oder anderen Unterkunft entlang der ER103. Als wir uns dann so gegen halb zehn auf den Levadaweg begaben, war es noch ganz schön zapfig. Totaler Kontrast zu den milden Temperaturen der Südküste. Wir mussten uns also, trotz Windjacke und Fleece, warmlaufen. Dennoch war auch diese Wanderung ein absoluter Genuss. 11 Kilometer ohne Begegnungen, dafür aber beeindruckender Madeira-Urwald, Wasserfälle, steile Schluchten und immer mal wieder beeindruckende Ausblicke entweder auf die Nordküste, oder die höchsten Gipfel Madeiras.

    Am östlichen Ende des Wanderwegs erreicht man Portela. Die einzige Gaststätte dort, Portela a Vista, lädt zur Einkehr ein, Preise und Leistung rissen uns aber nicht vom Hocker. Gegenüber ist eine Haltestelle der SAM, mit der man über Machico zurück nach Funchal fahren kann. Da es noch früh am Tag war, zogen wir es vor, den Weg auf Nebenstraßen und Levada-Wegen per pedes zurück zu legen. Weit, aber machbar, mit wunderschöner Landschaft auf dem Weg hinunter nach Machico.

    Bilder zu beiden Touren findet ihr wie immer im Fotoalbum.

     

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    Wir sind im Fernsehen

    Im Juli letzten Jahres nahmen wir mit unserer DANJA an einem Dreh für eine SWR-Produktion teil, wie in im Beitrag vom 15.07.20 beschrieben. Gestern lief auf ARTE die erste Ausstrahlung der Sendung „Mit dem Zug durch die Algarve“. Bis zum ersten März steht der Film noch in der ARTE-Mediathek. Ein Leckerbissen für alle Algarve-Fans. In den letzten Minuten kommen wir mehrmals ins Bild, als Segelboot, welches im Sonnenuntergang die Algarve verlässt…
    Heute findet Ihr die Dokumentation in der Mediathek von 3sat: