Segelzeit

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    Kanalinseln: Alderney

    Am Nachmittag des 07. Juli ging es auch schon wieder weiter. Der Wind war günstig, das Ziel nah: Alderney, die nördlichste der Kanalinseln, sollte unser nächstes Ziel sein. Die Überfahrt gestaltete sich dann weitaus spannender, als wir uns das gewünscht hatten. War der Tag schon recht diesig, ging die Sicht gegen Abend, je näher wir der Insel kamen, immer weiter zurück. 3 Meilen vor Braye Harbour waren wir von dichtem Nebel umgeben. Die gewaltige Strömung zwischen Cap de la Hague und Alderney erforderte zudem in der leichten Brise Vorhaltewinkel von über 40°. Gut, dass wir technisch bestens ausgestattet sind, mit GPS, Radar und Navigationscomputer ließ sich das alles ganz gut handhaben.

    So fuhren wir schließlich nach knapp 3 Stunden in Schleichfahrt in den Hafen von Alderney, von dem wir außer dem Radarbild auf dem Plotter so rein gar nichts sehen konnten. Irgendwann brach dann der erste Ankerlieger aus dem Nebel, den wir vorsichtig umrundeten um dann mit ausreichend Abstand den Anker zu werfen. Wir hatten den Ankerball noch nicht ganz gesetzt, als sich der Nebel zu lichten begann und wir endlich sehen konnten, wo wir gelandet waren. Typisch.

    Alderney gefiel uns ausgesprochen gut, gern wären wir länger geblieben. Die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel, die Temperaturen waren angenehm, das Wasser, supersauber, lud zum baden ein. Nach zwei Tagen in Braye Harbour verlegten wir noch in die Longy Bay auf der Ostseite der Insel, wo wir weitere zwei Tage vor Anker lagen.

    Hier noch einige Revierinfos: Braye Harbour bot viel Platz, Bojen und Ankerraum waren reichlich vorhanden. Der Tag am Anker kostete 5 GBP, der Dingi – Anleger bot reichlich Platz, die Sanitäranlagen waren voll in Ordnung. Das Einklarieren ist eine freundliche Formalität. Macht der Hafenmeister am Vormittag am Schiff, wobei er natürlich auch gleich den zuvor genannten Obolus kassiert. Zum nächsten Supermarkt sind es nur ca. 200 Meter.
    In der Longy Bay liegen zwei Mouringtonnen mit der Aufschrift „private“ an der perfekten Ankerposition, etwas außerhalb liegt man aber auch noch ganz gut.

    Für die Statistik: Omonville-la-Rogue – Braye Harbour, Alderney 18sm, Braye Harbour – Longy Bay 5sm. In der Summe 1057 sm in der Segelzeit.

    Weitere Fotos findest du wie immer im Fotoalbum.

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    Omonville-la-Rogue

    In Cherbourg blieben wir nur eine Nacht. Die Liegegebühren von über 30 EUR waren schon happig und so schön ist Cherbourg nun auch wieder nicht. Wir liefen am Nachmittag aus und nutzten die Zeit davor für die Versorgung mit frischem Gemüse, Fisch etc. Nur 10 sm westlich von Cherbourg liegt Omonville-la-Rogue (politisch korrekt Port de Hable). Ein kleiner Naturhafen mit Fischerbooten und einigen Mourings für Gästeboote. Alternativ hätte es noch eine Ankerbucht etwas weiter westlich gegeben (Anse de Saint Martin), doch in Omonville waren 3 der 5 vorhandenen Mouringbojen frei und wir freuten uns über den kurzen Schlag nach den langen Törns der letzten Wochen.


    Der Hafen ist eine kleine Perle. Gut geschützt gegen Winde aus Südost über West bis Nord liegt man ruhig, in herrlicher Landschaft und nur wenig Bootsverkehr der ansässigen Fischer. Am Hafen liegen zwei Restaurants, in zwei Geschäften wird der frisch angelandete Fisch im Direktverkauf angeboten. Vor allem Schalentiere, Hummer und Krebse. Es gibt einiges zur Historie des Orts zu lesen (Internetauftritt der Gemeinde oder Wikipedia), wir genossen insbesondere die vielen Blumen und wunderschönen Ausblicke beim umherstreifen im Ort und in der Umgebung. Die Mouringbojen sind übrigens umsonst. Findet man selten.

    Für die Statistik: Cherbourg – Omonville-la-Rogue: 10 sm. In der Summe 1035 sm in der Segelzeit.

    Weitere Fotos hier.

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    Bonjour La France

    Am Freitag, 28.06. ließen wir Scheveningen und Holland hinter uns. Mit dem Strom setzten wir Kurs auf das verkehrsreiche Mündungsgebiet des Rhein-Maas-Schelde-Deltas, ließen im Anschluss Belgien links liegen und setzten Kurs auf Calais.

    Wie schon auf der letzten Etappe ging dem Wind unterwegs die Puste aus und unser Flautenschieber musste verhindern, dass wir rückwärts segelten. Gegen Mittag des zweiten Tages lagen wir vor Calais, es bot sich also an, Boulogne-sur-Mer anzusteuern, wo wir schließlich um 16.20 Uhr festmachten. Das Anlaufen des Hafens ist unkompliziert, Port Control und die Marina nutzen UHF wie im REEDS beschreiben und man erfährt seinen Anleger bevor er in Sicht kommt. Kaum festgemacht kauften und verspeisten wir zum Anleger das erste echte französische Baguette unserer Langfahrt. Herrlich. Vive la France.
    Auch hier in Boulogne blieben wir einige Tage. Die Stadt hat einen angenehmen Flair, mehrmals die Woche ist Markttag, als größter Fischereihafen Frankreichs (Wikipedia) gibt’s quasi rund um die Uhr frisch angelandeten Fisch gegenüber der Marina. Den Strand kann man leicht zu Fuß erreichen, für‘s Sightseeing bieten sich Museen, historische Festung und mehr an.


    In der Marina selbst kamen stets alle Gästeboote unter. Das Personal spricht Englisch und ist sehr hilfsbereit. Einen Stadtplan gibt‘s beim Check-in, Baguette, Brot und Brötchen jeden Morgen ab 8.00 Uhr gleich neben dem Büro der Hafenmeisterei.
    Auch Post wird entgegengenommen, man kann sich also Ersatzteile o.Ä. zuschicken lassen.
    Wir blieben 5 Tage in Boulogne-sur-Mer, bevor wir zur nächsten längeren Etappe in Richtung Cherbourg aufbrachen.

    Für die Statistik: Scheveningen – Boulogne-sur-Mer: 141 sm, davon 83 unter Segel. In Summe 876 sm in der Segelzeit.

    Mehr Fotos wie immer im Fotoalbum.

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    Westwärts

    Weser abwärts legten wir in Bremerhaven noch einen Stopp ein, um auf den vorhergesagten Ostwind zu warten. Am Sonntag, 23.06. war es soweit und wir verließen mit Betriebsbeginn der Schleuse des Neuen Hafens unseren vorerst letzten deutschen Hafen. 4 bis 5 Bft aus NO-O sollten uns an den friesischen und nach Möglichkeit auch holländischen Inseln vorbeischieben. Borkum war für uns nur Ausweichhafen, der nächste für uns sinnvolle Hafen erst Den Helder, besser noch Ijmuiden.


    Am nächsten Vormittag standen wir vor Vlieland, am Nachmittag vor Den Helder mit Kurs SSW. Dann schlief der Wind leider ein und unser Flautenschieber musste ran. Ijmuiden würden wir unter Maschine irgendwann nächtens erreichen, die Vorhersage versprach Flaute bis in den nächsten Tag hinein, weshalb wir uns entschieden unter der Küste vor Anker zu gehen. Kostete uns ein bisschen Überwindung denn der Spruch „Nordsee = Mordsee“ hatte sich irgendwo hinter den Ohren festgesetzt. Der Anker grub sich schließlich vor der Ortschaft Petten auf 6 Meter Tiefe in holländischen Sand und wir verschwanden zügig in der Koje. Die Nacht blieb kurz, schon um 4 Uhr kam der Wind zurück – dachten wir. Mehr als 6 Knoten wurden es nicht, hin und wieder schlief er an diesem Tag auch ganz ein. Es ging also mal unter Segel, mal unter Motor an Ijmuiden und Haarlem vorbei und wir nahmen Scheveningen/Den Haag als ersten holländischen Hafen ins Visier, wo wir kurz vor 15.00 Uhr festmachten.
    Die letzten Stunden waren brütend heiß. Strand und Hafeneinfahrt voll von Menschen, Ausflugsbooten, Luftmatratzen und was sonst noch alles schwamm. Kaum angelegt griffen wir Handtuch und Badesachen und machten uns auf den Weg zum Strand, wo wir glaubten, es zischen zu hören, als wir ins Wasser sprangen.


    Wir blieben drei Tage in Scheveningen.Werden wir in guter Erinnerung behalten. Der Besucherhafen wird recht voll, häufig finden sich drei Boote im Päckchen und es wird recht eng für Gästeboote. Alle Schiffe müssen mit dem Bug nach Norden festgemacht werden (Brandschutzvorschrift). Einige der dabei vorgestellten Techniken des Drehens auf der Stelle waren für unsere Begriffe abenteuerlich.
    Die Versorgung am Hafen ist bestens. Ein Supermarkt, Aldi und Fischgeschäfte sind fußläufig erreichbar, Restaurants gibt‘s wie Sand am Meer.
    Was sonst noch in Erinnerung bleibt: Tausende Fliegen, die mit der Flaute vor Den Helder aufs Meer trieben und unser Schiff in ein Schlachtfeld verwandelten. Ekelig. Ein MOB beim Anlegen in ein Päckchen nebenan. Dabei ging eine Brille verloren, die die Feuerwehr bei einer Tauchübung am nächsten Morgen wieder nach oben brachte. Das Glück ist eben mit den Tüchtigen. Die Besatzung versuchte zuvor geduldig über Stunden mit Gewicht und Haken das Teil vom Boden des Hafenbeckens hochzuholen.

    Für die Statistik: Bremerhaven – Scheveningen: 228 sm, davon 189 unter Segel. In Summe 735 sm in der Segelzeit.

    Mehr Bilder wie immer im Fotoalbum.

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    Auf Wiedersehen Deutschland

    Mit Besuchen von Hamburg und Bremen gewöhnten wir uns in den letzten Wochen an die Gezeiten und nehmen so ganz nebenbei Abschied von Good old Germany. Auf dem Programm standen zudem das Besorgen letzter Ausrüstungs- und Ersatzteile, der erste Ölwechsel und – leider immer noch – das Beheben unserer Probleme mit dem Drehzahlmesser (falsche und schwankende Anzeige). Nachdem sich Beta Marine (DE) in Nordenham durch einen eigenen Techniker davon überzeugt hatte, dass die Böbs-Werft alles korrekt installiert hatte, soll heute endlich ein Austausch – Drehzahlmesser eingebaut werden. Wir hoffen, dass diese Entscheidung die richtige war. Wir werden sehen.
    In Bremen verabschiedeten wir uns zudem im Rahmen eines Familientreffens von unseren Lieben, womit auch der eigentliche Startschuss für unsere Langfahrt fiel.


    Am 18.06. warfen wir im Europahafen Bremen die Leinen los und verlegten aus besagten Gründen nach Nordenham. Am Samstag erwarten wir einige Tage Wind aus Nord über Ost bis Südost. Genau richtig für unseren ersten Schlag in Richtung Atlantik.
    Noch einige Infos zum Revier:
    In Hamburg fiel unsere Hafenwahl auf den City-Sporthafen gleich neben der Elphi und den Ruesch-Kanal neben Finkenwerder. Im City-Hafen am Puls der Stadt, im Ruesch-Kanal ruhig und geradezu idyllisch.
    Alle von uns an der Weser besuchten Häfen (Nordenham, Lemwerder, Europahafen) gehören einem Freihafenabkommen an, die Liegegebühren sind mit 1 EUR – 1,30 EUR / Meter sehr anständig. Im Europahafen in der Überseestadt in Bremen lagen wir ruhig und in bester Lage in Bezug auf Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie. Vorherige Anmeldung ist empfehlenswert, nur 6 Liegeplätze sind für Gäste reserviert.

    Weitere Bilder findest du wie immer im Fotoalbum, statistisches hier.

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    Heimatrevier achteraus

    Wir haben die uns so vertraut gewordene Ostsee hinter uns gelassen. Am späten Nachmittag des 22. Mai schloss sich hinter uns das Tor der Schleuse Kiel Holtenau und damit erst einmal das Kapitel Ostsee-Segeln.
    Die Tage vor der Einfahrt in den Kiel Kanal verbrachten wir vor Anker im Plüschow-Hafen, genossen die Sonne, wenn sie denn schien, und sorgten für ausreichend Proviant für den bevorstehenden Revierwechsel. Am 22. nahmen wir dann noch im Kieler Hafen Hörn als drittes Crewmitglied Anja für die Passage durch den Kanal an Bord. Dort ließen wir uns Zeit und unterbrachen die Fahrt im Flemhuder See und vor der Schleuse des Gieselaukanals. In Brunsbüttel angekommen, hatten wir die Ehre als einziges Boot in der südlichen Kammer ausgeschleust zu werden. Etwa eine Stunde ging es dann gemächtlich gegen den nachlaufenden Strom Elbe aufwärts, bevor uns der Flutstrom erfasste und zu unserer ersten Destination im neuen Revier spülte: Hamburg. Unser Plotter registrierte 10,2 kts SOG. Willkommen im Tidenrevier. Spannend.

    Wir bleiben einige Tage hier in Hamburg, zunächst im City-Sporthafen, mit Blick auf die Elb-Philharmonie, später im Rüschkanal um unsere nächste Etappe nach Bremen vorzubereiten.
    Was waren die Highlights bis hierher? Wir notieren: Die Idylle im Gieselau-Kanal, unterbrochen nur von „Kanaltsunamis“ und dem Klappern der Holzbohlen der Klappbrücke über den Kanal. Das erste Grillen der Saison. Wildwechsel im NOK – fast hätten wir ein Reh überfahren. Ernsthaft! Die spektakuläre Kulisse des City-Sporthafens Hamburg. Der Fischmarkt.

    Bilder der Etappe Kiel – Hamburg findest du im Fotoalbum, Zahlen zum Törn hier.

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    Tage auf der Schlei

    Die Schlei war das Revier der Wahl um uns und DANJA weiter für die große Fahrt vorzubereiten, außerdem stand natürlich Familienbesuch auf der Agenda. Kappeln bietet beste Versorgungsmöglichkeiten bei kurzen Wegen, die Hafengebühren im Gästehafen der Stadt Kappeln sind absolut ok. Für jeden Wind bietet die Schlei darüber hinaus geschützte Ankerplätze.
    Die To-Do-Liste ist etwas kürzer geworden. So haben wir jetzt einen weiteren Feuerlöscher an Bord, die Duscharmatur ist erneuert, das NAVTEX Gerät funktioniert, der Barograph ist angeschlossen, der Dieseltank ist randvoll, neue Festmacher an Bord, der Wassermacher getestet und wieder konserviert und so weiter und so fort.
    Am 19.05. verließen wir unseren letzten Ankerplatz im Wormshöfter Noor mit Ziel Kiel Förde und NOK. So langsam aber sicher geht es richtig los..

    Bilder von Kappeln und der Schlei im Fotoalbum.

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    Was lange währt…

    Länger als ursprünglich gedacht dauerte letztlich unser Werftaufenthalt in Travemünde. Erst am letzten April-Tag konnten wir die Leinen loswerfen und unser Langfahrt-Vorhaben antreten. Eine ungewohnt heiß werdende Wellendichtung ließ uns jedoch den Schlag nach Fehmarn noch vor Dahmeshöved abbrechen, um der Ursache für das heißlaufen auf den Grund zu gehen. Nach Rückrufen bei Werft und Hersteller SPW legten sich Aufregung und Frust über das Umkehren etwas, nach mehreren Aufwärm- und Abkühlzyklen und einem minimalen Lösen des Packungs-Anpressdrucks erreichten wir am Abend wieder unseren Ausgangshafen Travemünde – mit einer handwarmen Wellendichtung. Wir waren also nicht wirklich weit gekommen, aber immerhin das Problem los. Auch blieben wir dem Hafen fern und ankerten lieber vor Priwall, mit der festen Absicht, am kommenden Morgen erneut gen Norden aufzubrechen.

    Am ersten Mai segelten wir sodann bis Fehmarn, wo wir in der Orther Bucht vor Anker gingen – und drei Tage eingeweht blieben. Stürmischer Wind aus West ließ uns davon Abstand nehmen, nach Kiel oder Kappeln weiter zu segeln. Anker-Starkwind-Test für Schiff und Crew. Bis 8 Bft war alles dabei, die Nächte entsprechen unruhig. Erst am 4. Mai änderten sich Stärke und Richtung des Winds und wir konnten unsere Reise nach Kappeln/Schlei fortsetzen. Dort werden wir neben Familienbesuch die lange Liste kleiner Projekte abarbeiten, bevor wir in der letzten Maiwoche via NOK zu neuen Ufern aufbrechen.

    Die Ursache für die Vibrationen an der Antriebswelle wurden übrigens gefunden. Der Beta-Marine ist etwas kürzer als der OM 636. Auch aufgrund des neuen, deutlich größeren Propellers, schwingt die Welle etwas mehr, was bei dem sehr geringen Spiel der 30mm-Welle im Flansch der Wellendichtung dazu führte, dass die Welle von innen bei Last und Drehzahl den Flansch berührte. Der Innendurchmesser des Flansch wurde leicht vergrößert, die Ausrichtung des Motors und der Welle noch einmal getunt und das Problem damit (hoffentlich) dauerhaft behoben.

    Weitere Bilder findest Du wie immer im Fotoalbum.

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    Ostern auf dem Wasser

    Morgenstimmung auf der Pötenitzer Wiek

    Drei Wochen leben wir nun an Bord. Das Einzugschaos ist weitestgehend gebändigt und die beauftragten Arbeiten sind endlich abgeschlossen. Der stramme Ostwind hat zu akzeptabler Stärke abgenommen und wir wagen zu Karfreitag unsere erste Probefahrt. Die dauert dann nicht lange, denn über 1500 U/min nehmen Vibrationen am Antrieb beunruhigend zu. Da passt wohl die Ausrichtung der Propellerwelle noch nicht so ganz. Wir setzen die Genua und segeln auf die Reede in der Pötenitzer Wiek. Mit Sonnenuntergang flaut der Wind vollständig ab und wir verbringen einen ruhigen Abend im Decksalon, wo der Taylors-Ofen behagliche Wärme spendet.
    Davor mussten wir uns allerdings noch auf die Suche nach der Ursache für das wiederkehrende Wasser in der Bilge machen. Es ist die Druckwasserpumpe, die im Betrieb leckt. Die muss also nach Ostern auch noch raus. Bis dahin genießen wir erst mal die Zeit auf dem Wasser und wünschen von der Trave allen Lesern ein Frohes Osterfest.

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    Angekommen

    Liegeplatz für die ersten Wochen an Bord

    Eine Woche ist es her, dass wir unser neues Zuhause bezogen haben. Die Böbs-Werft hat Wort gehalten und den gewünschten Einzugstermin gehalten. Als wir am 28.03. in Travemünde ankamen, lag DANJA bereits mit gestelltem Mast im Wasser. Über‘s Wochenende verstauten wir das gesamte Umzugsgut auf und unter Deck und verbrachten die ersten Nächte als Liveaboards auf unserem Schiff. Zu den verbleibenden Arbeiten in den vergangen Tagen gehörten – neben dem Verstauen unseres Hausstands – die Inbetriebnahme des Motors und des Ofens, das Einbringen der neuen Polster, Anbringen der neuen Gardinen, Segel aufziehen, Windsteueranlage fertig montieren und vieles mehr. Am Mittwochnachmittag verlegten wir schließlich vom Ausrüstungskai auf einen regulären Liegeplatz. Gut für‘s Wohlbefinden und ein erster Test des Motors. Die To-Do-Liste ist noch lang, dennoch fühlen wir uns gut in unserem neuen Leben und Zuhause. Erstaunlich, wie schnell und wie weit das alte Leben zurück bleibt. Unsere Segelzeit hat (fast) begonnen…