Portugal

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    Delfine!


    An den Küstenabschnitten zweischen Porto, Figueira da Foz und Nazaré bot sich uns, sicherlich auch dem ruhigen Wetter geschuldet, ein besonderes Schauspiel: Zahllose Delfine gingen hier auf die Jagd und ließen es sich zwischendurch nicht nehmen, mit der Bugwelle unserer DANJA zu spielen. Fast ohne Unterbrechung wechselten sich Gruppen dieser wunderbaren Geschöpfe vor unserm Bug ab. Oft sah man sie schon von weitem Kurs auf uns nehmen, um uns dann 10, 20 Minuten lang zu begleiten, bevor Sie sich dann wieder auf Futtersuche begaben. Teilweise herrschte vor dem Schiff echtes Gedränge. Dabei sind natürlich viele Bilder und Videos entstanden, für die wir ein eigenes Fotoalbum erstellt haben. Viel Spaß beim betrachten.

     

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    Figuera da Foz

    Für Figuera da Foz „haben wir heute leider kein Foto“. Schuld daran ist der Hafenmeister. Totaler Kontrast zum bisher erlebten. Braucht kein Mensch!
    Am Morgen danach ging‘s zügig weiter in Richtung Nazaré.

    P.S.: Gleich neben der Marina liegt der Mercado Municipal Engenheiro Silva. Die Markthalle hat täglich ab 07.00 Uhr geöffnet und bietet alles was des Smutjes Herz begehrt…

    Für die Statistik: Douro Marina – Figuera da Faz, 64 sm, 2152 sm in der Segelzeit, 8763 sm gesamt.

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    Porto

    Zum Regen in Nordportugal gesellte sich am Morgen noch Nebel, dennoch verließen wir mit dem ersten Tageslicht die Marina Viana do Castelo und machten uns auf den Weg nach Porto. Das Breitband-Radargerät funktionierte hervorragend und zeigte nicht nur Land und Schifffahrtstonnen, sondern während des Tages auch die Fischerbojen der nach wie vor zahlreichen Netze. Vor Leixos verbesserte sich die Sicht vorübergehend etwas, vor der Douromündung betrug sie dann aber wieder weniger als eine halbe Meile. Die Marina da Afurada (Douro Marina), benannt nach dem gleichnamigen Ortsteil des Großraums Porto fanden wir trotzdem und wurden vom Marinapersonal im Motorboot zu unserem Liegeplatz geleitet.

    Unsichtiges Wetter in der Douro-Mündung.

    Hatten uns zunächst die hohen Liegegebühren abgeschreckt, blieben wir dann doch zwei Tage, denn das superfreundliche Personal, die frischen Brötchen am Liegeplatz, der TO-Rabatt und ein kostenloser Besuch der Churchill‘s-Portweinkellerei, zusammen mit der fußläufigen Entfernung ins Zentrum vom Vila Nova da Gaia / Porto relativierten die EUR 44 für unser Schiff sehr schnell. Porto ist ein touristischer Hotspot. Der Trubel entsprechend. Ein wunderschöner Kontrast ist Afurada, gleich neben der Marina. Eine scheinbar seit Jahrzehnten bestehende Nachbarschaft, mit der Wäsche auf der Straße, dem Grill auf dem Gehweg, dem Nachbarn, der sich, vor seinem Häuschen sitzend den Bica beim Mini-Café gegenüber holt, in der man sich schnell zuhause fühlen kann. Portugal ist schön!

    Porto, Bilderbuch-Panorama

    Weitere Bilder findest du wie immer im Fotoalbum.

    Für die Statistik: Für die Statistik: Viana do Castelo – Douro Marina, 40 sm, 2088 sm in der Segelzeit, 8699 sm gesamt.

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    Viana do Castelo

    Wechsel der Gastlandflagge: Portugal

    Portugal ist unser Reiseziel für das erste Langfahrtjahr. Mit Viana do Castelo erreichten wir am 16.09. unseren ersten portugiesischen Hafen auf eigenem Kiel. Wie schon von anderen Seglern oft beschrieben, fordert der Slalom um die vielen Fischernetze vor der Küste stete Aufmerksamkeit. Vor Viana do Castelo erwischte es uns dann doch: Kein Netz oder so, aber ein Gebilde aus zusammengebundenen Plastikplanen, welches wohl einen guten Meter unter der Oberfläche auf uns gewartet hatte. Zwar drehte die Schraube noch, insbesondere im Rückwärtsgang klang das aber gar nicht gut. Blieb nur der Tauchgang vor der Hafeneinfahrt um für Klarheit – und einen freien Propeller – zu sorgen. Den Plastikmüll entsorgten wir später im Hafen und hoffen, dass uns so was in Zukunft erspart bleibt.

    Plastikmüll

    Das Sommerwetter hatten wir unterwegs tatsächlich zurückgelassen, Portugal begrüßte uns mit Regen. Die Begrüßung durch das Marinapersonal fiel dafür um so freundlicher aus, man half beim Anlegen und reichte die Hand mit einem herzlichen „Welcome to Viana do Castelo!“
    Gänzlich ungewohnt spazierten wir anschließend mit Schirm und Regenklamotten durch die nasse Altstadt und genehmigten uns schließlich in der Churrascaria Zefa Carqueija eine Portion Grillhähnchen.

    Anfahrt auf die Marina

    Da sich vorerst keine Wetterbesserung abzeichnete, wollten wir gleich am nächsten Tag wieder weiter. Schade eigentlich, denn das, was wir in der kurzen Zeit von Viana do Castelo sahen, hätte auch zu längeren Verweilen eingeladen.

    Weiter Bilder findest Du wie immer im Fotoalbum.