Absegeln

  • Saisonende 2017

    Am Mittwoch, 27. September, kehrten wir zu Danja zurück. Anja konnte uns, vor dem Ende der Semesterferien und zum ersten Mal in 2017, begleiten. Gegen Mittag warfen wir die Leinen, bei kräftigem Wind aus OSO, zum letzten Törn der Saison, los. Die 5-7 Bft bliesen den Rest der Woche ohne Unterlass und bestimmten unsere Routenwahl. Nach einer unruhigen und lauten Nacht auf Reede Barhöft verlegten wir auf einen Ankerplatz westlich der Halbinsel Devin. Die Steilküste des Naturschutzgebiets bot sehr guten Schutz vor dem Wind, vom Ankerplatz aus waren wir mit dem SUP unterwegs, wanderten durchs Naturschutzgebiet Devin und wagten auch ein letztes Bad im Strelasund, welches aber bei 13°C Wassertemperatur sehr kurz ausfiel. Seglerisch ein Genuss war der Schlag zurück in den Barther Bodden. 23sm, fast ausschließlich raumes Segeln bei 5-6 Bft vom Ankerplatz vor Devin bis Ankerplatz vor Dabitz, unterbrochen nur während des passierens der Ziegelgrabenbrücke. In der Nacht schlug dann das Wetter um, der Ostwind brach zusammen, aus West zog Regen auf, der uns schließlich eine nasse Fahrt zurück nach Barth bescherte, wo wir schweren Herzens Danja für‘s Winterlager vorbereiteten und am Montag, 2.10., aus dem Wasser nahmen.

    Für die Statistik: 56sm, davon 30 unter Segel.
    Weiter Fotos findest du hier.

  • Absegeln 2016

    Am 30. September reisten wir für unseren letzten Segelausflug in 2016 nach Barth. Der Tag der deutschen Einheit bescherte uns, nachdem jeglicher Urlaub und sämtliche Überstunden restlos aufgebraucht waren, noch einmal ein langes Wochenende. Wir waren nicht die einzigen, die den immer noch warmen Spätsommer nutzen wollten. Die Straßen waren nicht nur bei der Anreise, sondern auch bei der Rückreise so voll, dass es keine Freude mehr war.
    Der Samstag entschädigte uns allerdings mit bestem Segelwind, bei dem wir zwar langsam (2-3 Bft) aber stetig von Barth, an Barhöft vorbei bis Neuendorf segeln konnten. Zwar war der Himmel zumeist bedeckt und ab und an fielen auch einige Tropfen Regen vom Himmel, dennoch war es herrlich, einmal mehr vor Hiddensee liegen zu können und die offene See vor Augen zu haben. Die Wassertemperatur war runter auf 12°C, was uns aber nicht davon abhielt, noch einmal baden zu gehen.
    Am frühen Morgen drehte der Wind weiter westlich als in der Vorhersage versprochen, mit dem Resultat, dass es ab 5 Uhr an unserem Ankerplatz sehr unruhig wurde. Mit dem ersten Tageslicht gingen wir deshalb Anker auf und verlegten für das Frühstück und den Rest des Tages nach Barhöft Reede. Es folgte ein herrlicher Tag Seele baumeln lassen der, wie so oft vor Barhöft mit einem herrlichen Sonnenuntergang zu Ende ging.

    Am Feiertag ging es ein letztes Mal in diesem Jahr, unter Motor, zurück nach Barth. Zum ersten Mal machten wir bei der Rammin Werft fest, wo wir Danja in diesem Winter ein Hallenlager gönnen. Die Salonfenster müssen getauscht werden, was einige Wochen dauern wird und ein Außenlager verbietet. Das Wetter am Tag der deutschen Einheit war herrlich und wir nutzten das trocken Wetter zum Abschlagen und Stauen der Segel, bevor es am frühen Nachmittag wieder zurück nach Ingolstadt ging.

    Highlight: Seeadler. Viele davon. Nutzten offenbar den niedrigen Wasserstand über den Windwatt-Gebieten zum Fische fangen. Hatten wir so noch nicht gesehen.
    Für die Statistik: Haben wieder 36 Seemeilen geloggt, 18 davon unter Segel.