Monat: September 2021

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    Radazul

    Die Kanaren können auch schwach windig…

    Am 6. September verlegten wir bei einer leichten Brise und fast spiegelglatter See zur nur 6 Meilen weiter südlich gelegenen Marina Radazul. Hier wollen wir uns mit unserem Sohn und seiner Familie treffen und davor, für einen Familienbesuch, zurück nach Deutschland fliegen. Radazul ist eine kleine Marina mit ganz wenigen Gastliegeplätzen. Hier sind die Spanier quasi unter sich. Etwas, was wir bisher auf den Kanaren so noch nicht erlebt hatten. Die Sanitäranlagen erfüllen leider gerade so ihren Zweck, öffentliche Waschmaschinen gibt es weder in der Marina, noch im näheren Umkreis. Dafür bieten zwei Buslinien Anschluss nach Santa Cruz. In einem kleinen Supermarkt, gleich gegenüber, findet man das Nötigste, ein HiperDino, besser sortiert, liegt 100 Höhenmeter und 1,2 km Fußmarsch oberhalb des Hafens. An der Ostseite des Hafenbeckens gibt es mehrere Restaurants, alle gut und günstig. Highlight für uns ist das Strandbad gleich nebenan. Viel Stein, mit Treppen als Einstieg, dafür aber geschütztes Meeresschwimmen in kristallklarem Wasser auf knapp 500 Metern in eine Richtung. Und es ist ruhig. Keine Fährverkehr, keine kommerzielle Schifffahrt, keine Party-Kneipen, keine Ausflugsboote. Schön! Einziger Wermutstropfen: Schwell macht das Liegen zeitweise recht unruhig.

    Marina Radazul
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    Santa Cruz de Tenerife

    Santa Cruz de Tenerife

    Von unserem erzwungenen Stopp in Santa Cruz de Tenerife hielten wir zunächst recht wenig. Von unserem Kurzbesuch mit Mietwagen im Juli hatten sich nur, mit Ausnahme der schönen Playa de Las Teresitas, der enorme Verkehr und die wenig attraktiven Hafenanlagen eingeprägt. Einmal mehr Beleg dafür, dass es sich zumeist lohnt, genauer hinzuschauen, was nur bei längeren Aufenthalten möglich ist. Es gibt sehr schöne Ecken in Santa Cruz de Tenerife. Besonders das Grün der teils historischen Parkanlagen, die vielen, spanisch-lässigen Cafés, Bars und Restaurants sprachen uns an.

    Plaza de España

    Die Marina Santa Cruz, trotz der Lage inmitten des Handelshafens, ist verhältnismäßig ruhig und war, während unseres Aufenthalts, sehr gut vor Wind und Schwell -geschützt. Das Personal ist freundlich, die Sanitäranlagen sind ganz ok. Die Versorgung klappt bestens, das Angebot der Öffis ist super und „unser Teneriffa-Lieblingsstrand“ ist, vom Liegeplatz aus, in weniger als einer halben Stunde erreichbar.

    Playa de Las Teresitas

    Alles in Allem wurde unser Zwangsstopp zu einem angenehmen Aufenthalt, mit dem wir die Zeit bis zur Reservierung unseres Liegeplatzes in Radazul bestens überbrücken konnten.
    Einen Grund für das frühe Ableben unserer Servicebatterien konnten wir bisher nicht identifizieren. 2 Jahre und 3 Monate sind einfach zu wenig. Tiefenentladungen gab es keine, sehr viel Zeit haben wir Covid-bedingt an Landstrom und Ladegerät verbracht, Ausgangsspannungen von Wind- und Solar sind alle ok und liegen unterhalb des Ladegeräts bzw. der LIMA. Bleibt noch eine schlechte Batterie, die die anderen beiden der Batteriebank runter zog, nachweisen lässt sich das aber leider nicht mehr. Hilft nur Daumen drücken, dass die Neuen länger leben.

    Spezialist für Schiffsbedarf ist Spinnaker Shop SL (https://spinnakercanarias.com/). Hier konnten wir auch unsere neuen Batterien bestellen, inclusive Lieferung im Raum Santa Cruz de Tenerife. Von Papierkarten bis Gastlandflaggen oder speziellen Ersatzteilen ist alles erhältlich, oder wird geordert. Javier, einer der Mitarbeiter, spricht super Englisch.

    Weitere Bilder von Santa Cruz de Tenerife findest du, wie immer, im Fotoalbum.