Monat: April 2019

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    Ostern auf dem Wasser

    Morgenstimmung auf der Pötenitzer Wiek

    Drei Wochen leben wir nun an Bord. Das Einzugschaos ist weitestgehend gebändigt und die beauftragten Arbeiten sind endlich abgeschlossen. Der stramme Ostwind hat zu akzeptabler Stärke abgenommen und wir wagen zu Karfreitag unsere erste Probefahrt. Die dauert dann nicht lange, denn über 1500 U/min nehmen Vibrationen am Antrieb beunruhigend zu. Da passt wohl die Ausrichtung der Propellerwelle noch nicht so ganz. Wir setzen die Genua und segeln auf die Reede in der Pötenitzer Wiek. Mit Sonnenuntergang flaut der Wind vollständig ab und wir verbringen einen ruhigen Abend im Decksalon, wo der Taylors-Ofen behagliche Wärme spendet.
    Davor mussten wir uns allerdings noch auf die Suche nach der Ursache für das wiederkehrende Wasser in der Bilge machen. Es ist die Druckwasserpumpe, die im Betrieb leckt. Die muss also nach Ostern auch noch raus. Bis dahin genießen wir erst mal die Zeit auf dem Wasser und wünschen von der Trave allen Lesern ein Frohes Osterfest.

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    Angekommen

    Liegeplatz für die ersten Wochen an Bord

    Eine Woche ist es her, dass wir unser neues Zuhause bezogen haben. Die Böbs-Werft hat Wort gehalten und den gewünschten Einzugstermin gehalten. Als wir am 28.03. in Travemünde ankamen, lag DANJA bereits mit gestelltem Mast im Wasser. Über‘s Wochenende verstauten wir das gesamte Umzugsgut auf und unter Deck und verbrachten die ersten Nächte als Liveaboards auf unserem Schiff. Zu den verbleibenden Arbeiten in den vergangen Tagen gehörten – neben dem Verstauen unseres Hausstands – die Inbetriebnahme des Motors und des Ofens, das Einbringen der neuen Polster, Anbringen der neuen Gardinen, Segel aufziehen, Windsteueranlage fertig montieren und vieles mehr. Am Mittwochnachmittag verlegten wir schließlich vom Ausrüstungskai auf einen regulären Liegeplatz. Gut für‘s Wohlbefinden und ein erster Test des Motors. Die To-Do-Liste ist noch lang, dennoch fühlen wir uns gut in unserem neuen Leben und Zuhause. Erstaunlich, wie schnell und wie weit das alte Leben zurück bleibt. Unsere Segelzeit hat (fast) begonnen…