Monat: Juni 2016

  • Mehr Hiddensee

    Während eines weiteren, verlängerten Wochenendes, vom 18.-21. Juni 2016, segelten wir erneut nach Hiddensee. Westlicher Wind erlaubte uns das segeln zunächst aus dem Barther Hafen nach Barhöft, dann am Sonntag weiter entlang der Westküste und um Dornbusch herum zu einem Ankerplatz östlich des Dornbusch (N 54°35,618′ E 13° 09,382). Bei 4 Bft und wenig Welle preschte Danja mit 6-7 kn voran, dass es eine Freude war. Die Wassertemperatur lag mittlerweile bei 16°C und das baden im klaren Wasser war bei sommerlichen Temperaturen einfach klasse.

    Am Montag nachmittag verlegten wir zur Reede Barhöft, am Dienstag morgen ging es dann wieder zurück nach Barth. In der Nacht hatte es zugezogen, die letzte Etappe,  zurück zu unserem Liegeplatz, liefen wir unter Motor durch Sprühregenschauer. In Rekordzeit klarten wir auf und machten uns am frühen Nachmittag auf den Heimweg.
    Fazit: Hiddensee ist super, wir kommen wieder.
    Für die Statistik: 63 sm, davon 46 sm unter Segel.

  • Carpe Diem (bzw. das Wochenende)

    Während es in Bayern ein sehr nasses Frühjahr zu bleiben schien, wurde der Norden von bestem Wetter verwöhnt. Die Vorhersage für das erste Juniwochenende war total stabil: Sonnig, sonnig, sonnig, überwiegend östliche Winde und frühsommerlich warm.

    Kurzentschlossen reichten wir Urlaub ein und fuhren am Donnerstagabend, 02.06., nach Barth. Den Proviant für’s lange Wochenende hatten wir bereits in IN besorgt, hinzu kam nur noch frischer Fisch, den wir am Freitag Morgen in Barth besorgten. Um 11.00 Uhr warfen wir die Leinen los und machten uns bei NO-Wind mit 3-4 Bft auf den Weg nach Hiddensee. Bis zur Ausfahrt in die Ostsee durch den Gellenstrom mussten wir teilweise motoren, die 7 Meilen verbleibenden Seemeilen bis vor Neuendorf, legten wir segelnd zurück.

    Wir warfen den Anker SW Neuendorf und NNW des Leuchtturms Gellen, ca 200m vor dem Strand (54°31,05’N 13°04,33’E). Wind ablandig, das Wasser kaum bewegt, mit der Plicht in der Nachmittags- und Abendsonne. Perfekt. Das Grinsen wollte uns gar nicht mehr aus dem Gesicht verschwinden.

    Der Rest des Freitags und auch am Samstag blieben wir an Ort und Stelle, sorgten für unser leibliches Wohl, genossen die Sonne und badeten im klaren Wasser. Ein jeweils kurzes Vergnügen, denn die 12°C Wassertemperatur war noch ganz schön knackig.

    Am Sonntag mussten wir uns dann leider auf den Heimweg machen, was uns wieder einmal total schwer fiel. Im Gegensatz zu unserem Wochenende war für den Sommer um Rügen kein Ende abzusehen. So segelten wir denn schweren Muts, den gleichen Weg den wir gekommen waren, zurück nach Barth. Der Ostwind flaute leider gegen Mittag völlig ab, sodass wir den Weg zurück durchs Barther Fahrwasser unter Motor zurücklegten.

    Für die Statistik: Log gesamt 43sm, davon 26 unter Motor.