Monat: Juli 2015

  • Fisch. Einfach, lecker.

    Fisch stand, während unseres Törns in die Westschären Schwedens, so oft wie möglich auf unserem Speiseplan. „Fangen“ mussten wir ihn zumeist beim Fischhändler. So nah am Anlandeort war die Ware jedoch stets sehr frisch und konnte bedenkenlos für mehrere Tage auf Vorrat gekauft werden. Auch nach 2 Tagen im Kühlschrank entwickelte sich kein Fischgeruch, wie er oft im Supermarkt im Süden Deutschlands zu beklagen ist, wo der Fisch offenbar deutlich länger unterwegs ist, bevor er in der Auslage landet. Ein weiterer Pluspunkt so frischen Fischs ist, dass er in der Pfanne nicht zerfällt. Ähnlich einem Steak ist er uns stets gelungen und landete als Ganzes auf dem Teller

    Die Zubereitung war stets dieselbe: Würzen des Filets mit Salz und Pfeffer, leicht mit Mehl bestäuben und dann in nicht zu wenig Butter braten. 3-5 Minuten von jeder Seite und schon war das Dinner fertig. Serviert wurde unser Fisch mit einer Schnitte Zitrone, als Beilage gab es zumeist Pellkartoffel (alternativ Tomatenreis oder Spaghetti al pomodoro) und einen gemischten Salat. Wurde einfach nie langweilig.

    Besonders lecker finden wir Filets,  die auf der Haut gebraten werden können. So vorbereitet gibt es sie im Laden leider selten. Unser absoluter Lieblingsfisch war Dorsch. Getoppt nur von fangfrischer Makrele, wovon wir eine, auf dem Weg nach Anholt, selbst fangen konnten.

    Fischdinner

  • Schweden 2015

    [slickr-flickr tag=“sweden_2015″]

     

    Unser Juni-Törn in die Schären Westschwedens führte durch die westliche Ostsee, über das Kattegat bis in die Gewässer des Skagerrak. In nur drei Tagen erreichten wir in der Malö-Bucht die Schärenwelt der schwedischen Westküste. Dabei war der dritte Schlag, von Helsingör kommend sowohl der längste, als auch der härteste des Törns. Der auflandige Wind, bei sonnigem Wetter, war deutlich stärker als vorhergesagt und sorgte bei 6-7 Bft für eine steile Welle bis 3 Meter. Als wir am Abend dann auch die 8 Bft auf dem Windmesser sahen, war der Segelspaß endgültig dahin. Hart am Wind und zum Sonnenuntergang beruhigte sich die See im Schutz der Schären vor Malö dann schlagartig und wir konnten endlich wieder durchatmen…
    Das Wetter blieb während der zwei folgenden Wochen, während denen wir die Schärenwelt bis Marstrand besegelten, stabil frühsommerlich: Kühl aber sonnig, sehr windig, mit selten weniger als 5 Bft am Tag. Zumeist lagen wir vor Anker in den Schären, nur in Göteborg und Marstrand machten wir im Hafen fest. Im weiteren Verlauf des Törns erreichte unsere Hafenquote nur etwa 30%. Ankern ist super. Baden nach Lust und Laune in sauberstem Wasser, Ruhe und Natur pur, waren stets der Lohn. Unser Anker hielt stets auf Anhieb und im Verlauf des Törns bis 8 Bft, welche wir in Böen in Malö Havn beobachteten.
    Nach gut zwei Wochen nutzten wir ein günstiges Wetterfenster um bei nordwestlichen Winden den Weg nach Süden anzutreten. Über Anholt, Samsö und den großen Belt, segelten wir an Langeland vorbei in den Thuro Bund bei Svendborg, wo wir den Dänen beim Sonnwendfeiern zuschauten. Zweischenziele, im weiteren Verlauf, waren Kappeln (Familienbesuch) und die Kieler Woche, wo wir inmitten der Windjammerparade die Kieler Förde rein- und wieder raussegelten.
    Über Fehmarn (Burgstaaken) und einen schönen Ankerplatz vor Nysted ging es dann zurück ins heimatliche Revier um Rügen. Vor Prerow und Vitte genossen wir die nun endlich sehr sommerlichen Temperaturen, bevor wir schließlich donnerstags mit raumem Wind zurück nach Barth segeln konnten.
    Ein intensiver Arbeitstag stand noch auf dem Programm, bis nach den vier Segelwochen wieder klar Schiff hergestellt war. 29 Reisetage, 9 Häfen und 702 Seemeilen lagen in unserem Kielwasser. Danja hatte uns mit ihrem Verhalten auf See voll überzeugt, von Starkwind bis Sturm vor Anker fühlten wir uns stets sicher, nie war die Schiffsführung schwierig, das Mittelcockpit stets ein angenehm trockener und geschützter Ort.

    Für die Statistik…
    Törnbeginn: 4.Jun.2015
    Törnende: 2.Jul.2015
    13 Ankerplätze, 7 Häfen.
    Start: Barth
    Nördlichster Punkt: Marstrand
    Gesamtstrecke: 702 sm, davon 154 sm unter Motor.

    [wpgmza id=“13″]

  • Törn over

    Eine steife Briese aus SO blies uns heute zurück in den Heimathafen. Um 14.00 Uhr ging der Motor, am Liegeplatz vertäut, zum letzten Mal für diesen Törn, aus.
    Nun ist arbeiten angesagt. Vom Ölwechsel, über einige kleinere Reparaturen, bis Klarschiffmachen gibt es viel zu tun.
    Trip: 23 sm. Total: 702 sm.

    IMG_1437_sm

  • Badetag

    Der Wetterbericht sagt stabile Ostwinde voraus. Ideale Bedingungen, um auf der Westseite Hiddensees zu ankern. An den Seebrücken Prerows und Zingsts vorbei, segelten wir heute nach Hiddensee, wo wir in der Vitter Bucht vor Anker gingen.
    Per Dingi und -Pedes versorgten wir uns noch mit frischem Fisch, bevor wir uns ganz dem (Sonnen)Baden widmeten.
    Zum Dinner gab’s Zanderfilet. Schöner Abschluss eines schönen Tages…

    image

    Trip: 25 sm. Total: 679 sm
    Position: N 54° 33,452 E 13° 05,623