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Willst du segeln gehen, musst du erst die Leinen lösen…

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Sommertörn auf der Genesis, Tag 11

August 31st, 2010 · No Comments · Logbuch

Von Simrishamn nach Ystad.

Am Morgen hatte der Wind auf Nord gedreht. Wie immer begrüßte uns die Morgensonne zum Frühstück. Nach dem Abwasch und allem Aufräumen warfen wir um 09.30 Uhr den Motor für das Ablegemanöver an. Wie schon zuvor bewährte sich der Bugstrahler beim Freikommen vom Anleger. Schön einen zu haben und definitiv ein Muss für unser eigenes Boot, wenn es denn soweit ist. Wir drehten noch ein, zwei runden im Vorhafen, biss alle Festmacher und Fender verstaut waren, dann ging es wieder hinaus auf die Ostsee.

Etwa eine Meile vor der Küste drehten wir in den Wind um die Segel zu setzen. Das Groß ging hoch, doch noch vor dem Reff 2 war es vorbei. Wir brauchten einige Sekunden um zu verstehen was los war. Das Groß-Fall hatte sich um den Deckscheinwerfer auf der Vorderseite des Mastes gelegt und hing da fest – in 6, 7 Metern Höhe. Mist. Wir bargen das Segel und Daniel versuchte alsdann einige Male vergebens durch Werfen und Schütteln etwas zu verändern, jedoch ohne Erfolg. Auch einige Vollkreise, in ca. 1 m hohen Wellen für uns Anfänger kein Spaß, brachten keine Besserung. Wir riefen Daniel ins Cockpit zurück und dachten nach. Zurück in den Hafen würde uns viel Zeit kosten, weiter Versuche konnten wir genau so gut unterwegs angehen. Also steuerten wir Genesis auf Kurs Ystad und berieten das weitere Vorgehen. Während Otto, von Christine überwacht, den Kurs hielt, ging ich selbst nach vorn und startete einige vergebliche Versuche des Schüttelns und Rüttelns. Irgendwann gelang es dann das nicht genutzte Backbord-Fall über das um den Deckstrahler gewundene Großfall zu werfen und letzteres frei zu bekommen. Geschafft.

Schnell waren danach die Segel gesetzt und mit raumem Kurs ging es entlang der Küste mit gut 7 Knoten nach Süden.Telefonisch hatten wir am Morgen bestätigt bekommen, dass das Schießgebiet XYZ aktiv sei und liefen deshalb nach Passieren des Leuchtturms Sanhanmaren weiter gen Südwest um davon frei zu bleiben. Als schließlich auch noch der Wind einschlief musste der Motor zur Unterstützung mit ran um uns nach Ystad zu bringen.

Die Show im Schießgebiet hielt sich in Grenzen. Außer einigen Radiocalls war nichts zu erkennen. Zwei Stunden Umweg; mehr bekamen wir nicht geboten ;-(

Gegen 17.00 hatten wir schließlich Ystad erreicht und erfolgreich fest gemacht. Bei einem kleinen Spaziergang in die Stadt waren wir über deren Atraktivität überrascht – und konnten einige Frischwaren inclusive Fisch erwerben. Als Dinner gab es sodann Salat, Antipasti mit Schinken, Feige und Käse, den Hauptgang krönten die gerade erstandene Lachsfilets aus der Röhre. Köstlich!

Nach dem Abendessen stand noch ein kleiner Spaziergang zum Handelshafen auf dem Programm, wonach wir endlich in die Kojen stiegen um uns vor der morgige Überfahrt zurück nach Deutschland noch einmal auszuruhen.

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