SY Danja

Willst du segeln gehen, musst du erst die Leinen lösen…

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Über den Berg

Februar 12th, 2018 · Allgemein

Mittlerweile sind wir in 2018 angekommen und die Zeit bis zum Auswintern ist kürzer, als das Winterlager bereits andauert. Wir sind also über’m Berg. Damit wird es Zeit für erste Planungen zur Saison. Wie schon in den Vorjahren, wollen wir den Kappelner Heringstagen einen Besuch abstatten. Im Sommer planen wir dann auf vier Wochen Bordzeit am Stück. Wenn das Wetter mitspielt, geht es Richtung Norwegen. Erstmals werden wir unter dem Stander des Trans-Ocean Vereins segeln. Am Rande der Boot Düsseldorf traten wir bei, denn so langsam aber sicher beginnen die Vorbereitungen für unsere Segelzeit. Auch einige Upgrades aus unserer Refit-Planung stehen auf dem Programm. Neben einigen Elementen des Riggs (Umlenkblöcke der Fallen, Holepunkte der Vorsegel, Spi-Baum) werden wir die Sicherheitsausrüstung teilweise erneuern (Lifelines, MOB-Talje, Rettungsring) und einen AIS Transponder einrüsten. Und bis dahin üben wir uns noch in etwas Geduld und wünschen allen Lesern einen guten Saisonstart!

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Saisonende 2017

Oktober 6th, 2017 · Logbuch

Am Mittwoch, 27. September, kehrten wir zu Danja zurück. Anja konnte uns, vor dem Ende der Semesterferien und zum ersten Mal in 2017, begleiten. Gegen Mittag warfen wir die Leinen, bei kräftigem Wind aus OSO, zum letzten Törn der Saison, los. Die 5-7 Bft bliesen den Rest der Woche ohne Unterlass und bestimmten unsere Routenwahl. Nach einer unruhigen und lauten Nacht auf Reede Barhöft verlegten wir auf einen Ankerplatz westlich der Halbinsel Devin. Die Steilküste des Naturschutzgebiets bot sehr guten Schutz vor dem Wind, vom Ankerplatz aus waren wir mit dem SUP unterwegs, wanderten durchs Naturschutzgebiet Devin und wagten auch ein letztes Bad im Strelasund, welches aber bei 13°C Wassertemperatur sehr kurz ausfiel. Seglerisch ein Genuss war der Schlag zurück in den Barther Bodden. 23sm, fast ausschließlich raumes Segeln bei 5-6 Bft vom Ankerplatz vor Devin bis Ankerplatz vor Dabitz, unterbrochen nur während des passierens der Ziegelgrabenbrücke. In der Nacht schlug dann das Wetter um, der Ostwind brach zusammen, aus West zog Regen auf, der uns schließlich eine nasse Fahrt zurück nach Barth bescherte, wo wir schweren Herzens Danja für‘s Winterlager vorbereiteten und am Montag, 2.10., aus dem Wasser nahmen.

Für die Statistik: 56sm, davon 30 unter Segel.
Weiter Fotos findest du hier.

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Solo nach Dabitz

September 20th, 2017 · Logbuch

Am 16./17. September kam ich für kleinere Arbeiten am Boot nach Barth. Das perfekte, sonnige Spätsommerwetter mit leichtem Wind aus SSW verführte mich am Samstag zu einem Segelausflug in den Barther Bodden, bis vor Dabitz. Dort warf ich einen Blick auf die neue Hafenanlage des neuen Hafens, die weitgehend fertig gestellt ist, bevor ich mich wieder auf den Rückweg nach Barth machte. Einhand: 14sm, davon 11 unter Segel.

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Wochenendtörns

September 12th, 2017 · Logbuch

Solange man dem Arbeitsleben nicht entflohen ist, bestimmen die verfügbaren Urlaubstage die Zeit, die man an Bord verbringen kann. Mit unseren Törns in die Schlei und nach Blekinge sind unsere Urlaubskonten in 2017 so gut wie aufgebraucht. Zeit an Bord lässt sich jetzt nur noch mit Überstunden und geschicktem einplanen von Brückentagen erkaufen. Daraus werden dann kürzere oder längere Wochenendausflüge nahe des Heimathafens Barth. So geschehen über Mariä Himmelfahrt und am ersten Septemberwochenende.
Am langen Wochenende über den bayerischen Feiertag am 15.8. begleiteten uns unsere Gegenschwieger(eltern), die wir, nach einer Nacht vor Neuhof, in Stralsund für die Rückfahrt nach Barth, inklusive einer Übernachtung vor Barhöft, an Bord nahmen. Der Törn wird mir auch wegen einer kolossalen Erkältung in Erinnerung bleiben, die mich, kaum unterwegs, sehr plötzlich und mit Macht erwischte und auch nach Rückkehr nach IN, noch eine Weile beschäftigte.
Das erste Septemberwochenende verbrachten wir auf Barhöft Reede. Das Wasser dort war so klar, wie wir es im Bodden bisher noch nicht gesehen hatten, außerdem noch angenehm warm und der nördliche Wind sorgte für schön ruhiges Liegen und beste SUP – Bedingungen. Das lockte übrigens noch eine recht große Zahl weiterer Ankerlieger zur Reede Barhöft, in der Nacht auf Sonntag insgesamt 11 Segelboote.

Für die Statistik: Im August verbuchten wir 64sm, am ersten Septemberwochenende 28sm.
Fotos findest du hier.

 

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Sommertörn 2017 (2)

August 6th, 2017 · Logbuch

Nach 10 Tagen in Blekinges Schären stellte sich die Wetterlage um. Östliche Winde öffneten ein Wetterfenster für die Rückreise nach Barth. Am Samstag, 22.07. verließen wir Schweden dort, wo wir unseren Besuch begannen: Hällevik. Noch vor Sonnenaufgang setzten wir vor dem Hafen unsere Segel und nahmen Kurs nach Süden. War zunächst Ystad unser Ziel, entschieden wir uns, nach dem wir Simrishamn bereits um 10 Uhr passiert hatten, bis Rügen durch zu segeln. Dieser Samstag war, gemäß aktualisierter Wettervorhersage, der vorerst letzte Tag, an dem wir trocken und mit gutem Wind die Ostsee queren konnten. Es wurde eine ziemlich knackige Überfahrt, der Wind frischte im weiteren Tagesverlauf bis 6 Bft auf, was für beeindruckende Wellen sorgte, von denen die eine oder andere aktiv ausgesteuert werden wollte. Ziemlich abgekämpft erreichten wir mit einbrechender Dunkelheit um 23.00 Uhr unseren anvisierten Ankerplatz vor der Halbinsel Bug und östlich der nördlichen Anfahrtstonne des Hiddensee-Fahrwassers. Ein Tiefdruck-Komplex über Mitteleuropa sorgte fortan für sich verschlechterndes Wetter, ab Montag sollte es dauerhaft und ausgiebig regnen. Wir entschieden uns deshalb vorzeitig nach Barth zurück zu segeln und diesen Sommertörn zu beenden. Damit ergaben sich für mich 2 gesparte Urlaubstage, die wir hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt und bei (spät)sommerlicherem Wetter, zum Segeln verwenden können.

Dieser Törn in Zahlen:
Meilen: 343sm, davon 34sm unter Motor.
Häfen: Vitte, Kloster, Hällevik, Guövik.
Ankerplätze: Bock, Dornbusch, Bug, Tärnö, Bockö, Skiftö Fjärd, Tjärö.
Highlight: Magic Hour(s) in Blekinge.

Alle Bilder des Törns wie immer im Fotoalbum.

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Tärnö

August 4th, 2017 · Logbuch, Revierinfos

Bei Tärnö warteten wir am 19.07. in der großen, geschützten Bucht im Norden der Schäre auf den vorhergesagten Ostwind, der uns zurück nach Rügen bringen sollte. Es gibt hier zahlreiche Möglichkeiten fest zu machen, die im Revierführer von Thomas Karlsson ausführlich beschrieben sind. Wir ankerten im östlichen Teil der Bucht und ruderten mit dem Dingi über die Untiefen in den westlichen Teil, um dort beim Fähranleger und Gästehafen im Restaurant Laxboden noch etwas zu Abend zu essen.
Daraus wurde leider nichts, da die Bude bereits um 19.00 Uhr schloss. Musste halt der Bord-Smutje wieder ran. Am Abend bot sich dann einmal mehr ein Sonnenuntergang, der an Magie kaum zu überbieten war und uns einige wunderbare Fotos bescherte.

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Bockö

August 2nd, 2017 · Logbuch, Revierinfos

Ankerbucht an der Ostküste Bockös

Bockö steuerten wir am Dienstag, den 18.07., bei kräftigem Westwind an. Die kleine Schäre bietet in der Bucht auf der Ostseite einen sehr geschützten Ankerplatz bei südlichen bis westlichen Winden. Bis vor die großen Felsen ist das Wasser tief, allerdings gibt es keine Ringe oder andere, vorbereitete Festmachpunkte. Wir bevorzugten wieder das Ankern. Unser Eisen hielt bestens, bei ca. 4 Meter Wassertiefe und 20 Meter Kette. Die Bucht selbst ist durch die sie umgebenden Felsen so geschützt, dass allein vorbeifahrende Motorboote für Bewegung des Wassers sorgen. Perfekt für SUP. Gleichwohl hat man einen herrlichen, offenen Blick über die kleinen, äußeren Schären, bis zum Horizont im Osten und Südosten. Vom höchsten Punkt Bockös, der von einem kleinen Steinturm (Bake) markiert wird, reicht der Blick volle 360° über Hällaryds Skärgard, dem Schärengarten von Karlshamn. Wir blieben an diesem Ankerplatz bis Mittwochnachmittag, weil der Wind in der Nacht auf Donnerstag für mehrere Tage auf Ost drehen sollte. Damit öffnete sich dann (leider) auch ein Wetterfenster für die Rückfahrt nach Deutschland, die wir mit einem Zwischenstopp bei Tärno am Donnerstag begannen.

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Skiftö Fjärd

Juli 30th, 2017 · Logbuch, Revierinfos

Skiftö Fjärd

Der Skiftö Fjärd liegt eingebettet zwischen Dragsö und Högaholm im Norden, dem Festland im Westen und Skiftesön im Süden. Navionics weist die Bucht als Ankerplatz Högan aus. Es gibt reichlich Bewuchs unter Wasser, dennoch hielt unser Anker auf Anhieb, im weiteren Verlauf vorübergehend bis 6 Bft, denn es bließ kräftig aus West. Ankerposition: N56° 9.573‘ E15°1.738‘.
Mit Dingi oder SUP könnte man hier herrliche Ausflüge um die umliegenden Schären machen, uns war es dafür zu kühl und windig. Wir beschränkten uns im Wesentlichen auf‘s Genießen der Aussicht, die nach Osten bis nach Tjärö und die dahinter liegende Halbinsel Svalemala reicht.

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Guövik

Juli 30th, 2017 · Logbuch, Revierinfos

Einziger Gastlieger in Guövik.

Guövik war unser Ziel nach Tjärö. Wir hofften auf das Restaurant im Guövik Värdshus, das im Revierführer Thomas Karlssons durchaus gelobt wird. Am Sonntagvormittag segelten wir die schmale, landschaftlich reizvolle Bucht hinauf. Der Steg des Värdshus wirkte ebenso verlassen, wie das gesamte Örtchen – oder eben das, was man davon sehen konnte. Der ortsansässige Bootsclub hat seine Anleger ausgebaut, es gibt, im Revierführer noch nicht beschrieben, einen Anleger zum be- und entladen mit 3 ausgewiesenen Gastliegeplätzen an Heckbojen, nebst Strom- und Wasseranschluss.
Das Ganze für 100 Schwedische Kronen. Kann man nicht meckern. Am nördlichen Steg gibt‘s sogar eine Sauna. Nur Betrieb ist hier keiner. Den Hafenmeister konnten wir telefonisch zunächst nicht erreichen, er rief jedoch zeitnah zurück, mit der spaßigen Bemerkung: „… oh, you are the new boat“. Waren wir also bereits Dorfgespräch geworden…
Vom Hafenmeiter erfuhren wir weiterhin, dass das Restaurant Guövik Värdshus geschlossen war, und es sonst kein weiteres, fußläufiges Restaurant gäbe. Störte uns nicht weiter, hatten wir doch genügend Essen gebunkert. Da dann auch der für den Nachmittag angesagte Regen pünktlich einsetzte, verfolgten wir die Möglichkeit zum Naturschutzpark Eriksberg zu wandern, wo es laut Google ebenfalls ein Restaurant geben soll, auch nicht weiter. Entfernung übrigens 1,8 km.

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Tjärö

Juli 28th, 2017 · Logbuch, Revierinfos

Sonnenuntergang über dem Bjärnöfjärden, NO-Küste Tjärös.

Tjäro war bereits im vergangenen Jahr die für uns schönste Destination in Blekinge. Geschützte Gewässer, zahlreiche Möglichkeiten für Ankern und Festmachen, Felsen, Wiesen, Wälder – wie aus dem Bilderbuch. Der schwedische Kreuzerclub hat im Nordosten Tjärös 2017 eine zweite Tonne ausgebracht, dort machten wir, als Clubmitglied, auch in diesem Jahr wieder fest.
Die Bucht im Norden, der Bjärnöfjärden liegt sehr geschützt und ist aufgrund seiner Größe bevorzugtes Ziel für Wasserski- und Jetski-Fahrer. Sorgt für einige Unruhe, die wir so im letzten Jahr nicht erlebt hatten.
Die Bucht im Osten der Insel, Maren, ist mittlerweile zu einem vollwertigen Hafen ausgebaut. Der Zentrale Anleger hat Heckbojen zum Festmachen, am Steg gibt‘s Strom und Wasser.
An den Anleger schließt sich das neue Restaurant und Kiosk an, das viel Platz bietet, aber trotzdem für zwei Tage im voraus ausgebucht war (Freitag/Samstag). Der Kommerz hat eben auch hier Einzug gehalten. Aber dezent und geschmackvoll.

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